Ketonkörper brauchen kein Insulin, um in die Zelle zu kommen, sondern gelangen über einen viel einfacheren Mechanismus hinein als die Glukose. Sie umgehen diesen komplexen Prozess und treten direkt in den Krebszyklus ein, die Kette chemischer Reaktionen, die Acetyl-CoA und schliesslich das eigentliche Energiemolekül ATP herstellt. Während des Hungerns können etwa 60 % des Energiebedarfs des Gehirns durch Ketone gedeckt werden; daher muss kein Muskelgewebe zur Energiegewinnung abgebaut werden. So können wir potenziell 2 Monate und länger ohne Nahrung überleben (anstatt nur 2 Wochen). Je mehr Fettgewebe vorhanden ist, desto länger können wir überleben, da Fettsäuren vom Muskelgewebe und Ketone aus Fettsäuren vom Gehirn und anderen Geweben genutzt werden können.

Weitere detailliertere Informationen finden Sie im Buch: Alzheimer, vorbeugen und behandeln von Mary Newport. ISBN-Nummer: 978-3-867331-112-0. Kindle: 978/3-95484-057-1, PDF 98-3-95484-058-8