Interview mit dem Naturarzt und wissenschaftlichen Expertenrat vom QuantiSana GesundheitsZentrum AG, Dr. Heinz Reinwald

Redaktion:

Herr Dr. Reinwald, Sie beschäftigen sich seit mehr als 20 Jahren besonders mit dem Proteinstoffwechsel und gelten als ausgesprochener Befürworter von tierischen Lebensmitteln für die menschliche Ernährung – ganz anders als es viele Vegetarier empfehlen. Und nun die Hiobsbotschaft der WHO: Studien würden angeblich einen Zusammenhang zwischen dem Konsum von rotem und verarbeiteten Fleisch und einem erhöhten Krebsrisiko belegen. Die Forscher behaupten, dass vor allem der hohe Konsum von Schwein, Rind und Lamm mit einem erhöhten Risiko für Dickdarmkrebs um 25%, einem erhöhten Lungenkrebsrisiko um 20% und bei Speiseröhren- und Leberkrebs sogar zwischen 20% und 60% erhöht. Das ist Wasser auf den Mühlen der veganen Bewegung. Was sagen Sie dazu?

Dr. Heinz Reinwald

Dr. Heinz Reinwald(Lacht) … jetzt haben Sie mich aber kalt erwischt. Nein, Scherz beiseite, so einfach wie das in solchen bewusst lancierten Horrorbotschaften hier dargestellt wird ist das nicht. Im Gegenteil: die dadurch im Grunde laut verkündete Empfehlung zum Verzicht auf rotes Fleisch kann Fehl- und Mangelernährung begünstigen: Vitamin-B-Mangel, Zink- und Selenmangel, Proteinmangel, Eisenmangel, Folsäuremangel, um nur einige wichtige Nährstoffklassen in Fleisch zu nennen. Auf der anderen Seite empfehlen die Wissenschaftler, dass wir mehr Obst und Gemüse essen sollen. Das ist schon verwunderlich, denn eine groß angelegte Studie – die EPIC Studie, bei der mehr als 500.000 Menschen zwischen 1992 und 2000 erfasst wurden – hat bereits deutlich gemacht, das sich mit einem hohen Obst- und Gemüsekonsum das Krebsrisiko nicht reduzieren lässt. Frau Prof. Kämmerer vom Universitätsklinikum Würzburg hat dies in ihren ausgezeichneten Buch Krebszellen lieben Zucker – Patienten brauchen Fett – sehr gut und ausführlich dargestellt. Der Fairness halber muss man das durch Presse einseitig aufgebauschte Ergebnis der Studie etwas abmildern, denn es heißt ja eigentlich, dass rotes Fleisch wahrscheinlich Krebs verursacht, ohne dass andere Faktoren ausgeschlossen werden können. Dennoch kann ich mich des Eindrucks nicht erwehren, dass es für die einseitigen Aussagen der Forscher und ihre Auftraggeber ideologische oder vielleicht sogar monetäre Gründe gibt.

Aber wie dem auch sei: die Angelegenheit muss differenzierter betrachtet werden als sie in solchen plakativen Negativschlagzeilen als Botschaft rüberkommt und Millionen von Menschen verschreckt. Das Ganze erinnert mich ein wenig an die in den 1960er Jahren von Dr. Ancel Keys lancierten Lügenkampagne über den Zusammenhang von Fettkonsum und Herz-Kreislauferkrankungen. Sie wurde vom Procter & Gamble (Patentinhaberin von Margarine) sowie der von dem Unternehmen wiederum gesponserten American Heart Association wesentlich finanziert. Wer hätte das gedacht? 

Da hat ein aggressiver Forscher mit seinem Team die ganze Welt an der Nase herumgeführt, mit fatalen Folgen für die Gesundheit, wie wir seit Einführung der auf diesen Forschungen ruhenden Ernährungspyramide durch das US-amerikanische Landwirtschaftsministerium sehen können: pandemische Entwicklung von Diabetes und Fettleibigkeit. Und vom Rückgang der Herz-Kreislauferkrankungen aufgrund eines verminderten Fett-, dafür aber exorbitant höheren Zuckerkonsums, kann keine Rede sein. Die ursprünglich von Keys als 22-Länder-Studie von ihm selbst verkürzte 7-Länder-Studie hatte zum Ziel, mit aller Gewalt einen statistischen Zusammenhang zwischen hohem Fettkonsum und erhöhtem Risiko für Herzerkrankungen herzustellen. Da dies bei den 22 untersuchten Ländern nicht gezeigt werden konnte, ließ er bis auf 7 alle anderen weg. So einfach geht Wissenschaft.

Neben Krebs hat eine Erkrankung am Herzen wohl auch eine große symbolische Bedeutung für unser Verständnis von Gesundheit. Da ist Gefahr im Verzug! Das entscheidende daran ist aber nicht allein die betrügerische Absicht, mit der Keys versucht hat, seine Forschungen zu „beweisen“, sondern die Bedeutung der in diesen Studien verwendeten statistischen Methode der Monokorrelation, d.h. der darin enthaltene Glaube, dass ein beobachteter Zusammenhang zugleich auch die Ursache für ein Phänomen ist. Bei Keys ist Fett die Ursache für Herzkrankheit, und bei der WHO ist rotes Fleisch „wahrscheinlich“ die Ursache für Krebs. Dabei verzehren die Menschen seit Jahrhundertausenden Fleisch und die Inuit sogar sehr fettreiches – und dennoch kennen die fleischverzehrenden Naturvölker keinen Krebs. Wie passt das zusammen? Die Inzidenz für Krebs in Industriegesellschaften dagegen ist in den letzten 150 Jahren stark (Anstieg des Zucker- und Weißmehlkonsum), und in den letzten 50 Jahren sehr stark angestiegen. Eigenartigerweise vor allem seit der Einführung der zu 60% auf Kohlenhydraten ruhenden Ernährungspyramide. Das stinkt zum Himmel.

Redaktion

Können Sie das etwas näher erläutern, vielleicht auch so, dass es unsere Leser verstehen?

Dr. Heinz Reinwald

Dr. Heinz ReinwaldGerne: Monokorrelation bedeutet, dass man den statistischen Zusammenhang zwischen einer (mono) Größe und einer ganz bestimmten anderen Größe herstellt. Also z.B. den Zusammenhang zwischen dem Auftreten von Wolken und Regen. Man kann dann daraus schließen, dass das gehäufte Auftreten von Wolken einen Regenschauer verursacht (kann, muss aber nicht, die Wolken können auch vorbeiziehen). Das Trügerische bei solchen Monokorrelationen ist, dass viele Wissenschaftler den statistisch beobachteten Zusammenhang (Korrelation) und die Ursache eines Phänomens in einen Topf werfen. In unserem Fall einen zu hohen Fleischkonsum als Ursache für das Entstehen von Krebs. Das aber ist grundsätzlich falsch: denn ein rechnerischer Zusammenhang ist nicht gleich die Ursache. M. a. W.: eine beobachtete Korrelation zwischen zwei Größen heißt noch lange nicht, dass die eine Größe (Fleischkonsum) auch die Ursache für das beobachtete Phänomen (Krebs) ist.

Lassen Sie mich das noch an einem anderen Beispiel erläutern. Sie stellen einen statistischen Zusammenhang her zwischen dem gehäuften Auftreten von großen Ackerflächen und Gras. Immer dort wo Acker ist, ist Gras. Daraus schließen Sie, dass die Äcker die Ursache für die Entstehung von Gras sind. Die Ursache für die Entstehung von Gras aber ist komplexer. Es braucht vor allem Samen, es braucht genügend Wasser, und es braucht natürlich auch eine Fläche, aber wie wir wissen, eben nicht nur Ackerflächen. Gras wächst auch an Berghängen, in Gärten usw., sobald Samen und Wasser vorhanden sind. Sie können so viele Ackerflächen haben wie Sie wollen, ohne Samen wird dort kein Gras wachsen.

Redaktion

Das ist einleuchtend. Aber wie mir bekannt ist, empfehlen doch auch Sie die Abstinenz von rotem Fleisch bei Tumoren und bei einigen Tumoren sogar das komplette Weglassen von Eiweißen und das sowohl aus tierischen als auch an pflanzlichen Quellen. Wie passt das Ihrer Meinung nach zusammen?

Dr. Heinz Reinwald

Dr. Heinz ReinwaldSie meinen es heute nicht sehr gut mit mir – nicht wahr? Nein, nein: Sie haben natürlich Recht! Das ist genau meine Position und hier müssen wir uns die Angelegenheit auch etwas genauer ansehen. Schwarz-Weiß-Malerei hilft uns nicht weiter. Zunächst einmal möchte ich betonen, dass ich selbst in Fällen, in denen ich eine zeitweise oder länger dauernde vollständige Karenz von Nahrungseiweißen für Tumorpatienten empfehle, immer zugleich einen Eiweißersatz anbiete. In unserem Fall ein Aminosäurepräparat (MAP), dass nahezu keinen Stickstoffabfall und keine Glukose liefert und für die Dünndarmverdauung auch keine Enzyme zur Spaltung benötigt. In Pulverform zugeführt benötigen wir nicht einmal die Magensäure für die Eiweißverdauung. D.h. wir entlasten die Leber, die Nieren und den Verdauungstrakt der Patienten und haben gleichzeitig einen sehr hochwertigen Ersatz für die bei einigen Tumoren sehr kritischen Nahrungsproteine. Mit diesem Ersatz vermeiden wir zugleich die Nachteile von Eiweißen im Krankheitsfall (Ammoniakbelastung, Glukose, erforderliche Verdauungskraft) und das, ohne Gefahr zu laufen, den Patienten in die Auszehrung zu führen.

Aber beginnen wir mit der Empfehlung, bei Tumorgeschehen kein rotes Fleisch zu essen. Warum empfehle ich das? Nicht weil ich der Meinung bin, dass rotes Fleisch „wahrscheinlich“ für die Entstehung von Tumoren verantwortlich ist, wie das aus meiner Sicht fälschlicherweise die WHO tut. Im Gegenteil: Rotes Fleisch ist für Menschen ohne Erkrankung ein sehr gesundes Nahrungsmittel – immer vorausgesetzt, dass die Tiere unter artgerechten Bedingungen, d.h. Grasfütterung und Freilandhaltung, aufgezüchtet werden.  Es enthält die so wichtigen Vitamine A und B12, Zink, Selen und Folsäure. Aber, wie man unschwer erkennen kann, enthält rotes Fleisch auch sehr viel Eisen, daher hat es ja auch seine rote Farbe. Auch Kalbfleisch wäre ja unter natürlichen Aufzuchtbedingungen rot. Da wir aber diese unschuldigen Tiere vergewaltigen und eben nicht artgerecht, sondern in engen Ställen halten, so dass sie sich nicht bewegen können, werden sie anämisch – blutarm – und deshalb enthält das Fleisch von solchen krankgezüchteten Kälbern weniger Eisen und ist weiß. 

Nun – Eisen, werden Sie sagen ist lebensnotwendig und wichtig u.a. für die Sauerstoffversorgung. Und gerade Tumorpatienten leiden häufig unter Eisenmangel. Richtig – aber genau hier beginnt das Problem und hier liegt gleichzeitig auch der Grund für meine Empfehlung, denn bei Tumoren ist in der Regel immer alles anders. Prof. Ionescu hat nämlich in zahlreichen Studien nachweisen können, das Tumorgewebe häufig sehr hohe Konzentrationen an Übergangsmetallen wie Eisen, Nickel, Chrom und Kupfer enthalten. Damit erhöht der Tumor durch Radikalenbildung, Fettoxidation und DNS-Schädigung den Nischendruck auf das gesunde Gewebe und fördert so sein Wachstum. Tumorgewebe nimmt dabei erheblich mehr Metalle auf als normales Gewebe. Während also das gesunde Gewebe unter Eisenmangel leidet, freut sich der Krebs über Eisenüberschuss. In der Vitamin-C-Hochdosis-Therapie, die Prof. Ionescu in solchen Fällen u.a. empfiehlt, nutzt man diese Akkumulation von Übergangsmetallen sogar therapeutisch. Um das Tumorwachstum nicht zu unterstützen, verzichten wir auf die Gabe von Eisen, Zink etc. sowie natürlich auch auf rotes Fleisch. Wie Sie sehen, drehe ich die Argumentation um: rotes Fleisch führt nicht zu Krebs, kann aber bei bestehenden Tumoren das Krebswachstum fördern, so wie vor allem auch Zucker. Bedenken Sie dabei, dass Zucker einer der wichtigsten Nährstoffe vor allem für aggressive, schnell wachsende Tumor ist. Und auch über Proteine werden mithilfe der Glukoneogenese Zucker erzeugt. All das vermeiden wir mit unserer Aminosäureformel MAP.

Redaktion

Das ist spannend. Aber Sie sprachen von weiteren Gründen und sogar von der Empfehlung, teilweise bei Tumorgeschehen überhaupt keine Nahrungsproteine zu sich zu nehmen. Könnten Sie das nochmal näher erläutern?

Dr. Heinz Reinwald

Dr. Heinz ReinwaldJa, natürlich, es gibt noch weitere Gründe, weshalb ich unter bestimmten Bedingungen des Tumorgeschehens kein Nahrungseiweiß empfehle und durch unser Aminosäurepräparat ersetze. Zum einen ist es bei bestimmten Tumoren grundsätzlich kontraindiziert, Eiweiße zu verzehren. Das gilt insbesondere für Tumore des Dickdarms, Bauchspeicheldrüsenkrebs sowie Leber- und Nierenkrebs. Hier wäre die von mir bei Gesunden favorisierte Ernährungsweise der Ketogenen Diät – d.h. viel Fett und tierische Nahrungsproteine – in Bezug auf die Eiweiße (selbst pflanzliche) ein Himmelfahrtskommando.

Bei Tumorgeschehen im Dickdarm kann aufgrund einer zu geringen Verdauungskraft im Magen unverdautes Eiweiß im Dickdarm landen und dazu führen, dass sich eine Fäulnisflora mit zu hohem pH-Wert bildet. Das wiederum kann zur Schädigung der Darmwände führen und das Entzündungsgeschehen fördern: ideale Bedingungen für Krebs. Zudem erhöht sich durch die eiweißverdauende Flora die Ammoniaklast im Darm. Über die Pfortader wird Ammoniak zurück zur Leber geführt, die diese giftige Last entsorgen muss. Die Leber arbeitet auf Hochtouren und der Wirt kriegt nichts zu essen. Doppelt blöd. Gleichzeitig erhält durch die verminderte Magensäure die Bauchspeicheldrüse nicht genügend Signale über den Kochsalzkreislauf zur Produktion von Natriumbikarbonat, unserem wichtigsten Blutpuffer und Taktgeber für die basische Dünndarmverdauung. Ein Teufelskreis beginnt zwischen Vorwärts- und Rückwärtsversagen (vom Magen zum Darm und zurück). Die Verminderung der Verdauungskraft selbst kann wiederum viele Ursachen haben: Älterwerden, bakterielle Belastung, Toxine, Stress oder die unüberlegte und zu lange Einnahme von Protonen-Pumpen-Hemmer.

Ähnliches gilt für Krebs der Bauchspeicheldrüse. Meist ist dadurch die sekretorische Funktion der Pankreaszellen beeinträchtigt, was ebenfalls zu einer schlechteren Verdauung von Eiweißen – diesmal im Dünndarm – führen kann. Auch dann wird wieder unverdautes Eiweiß in den Dickdarm weiter geschoben und der von mir aufgezeigte Prozess beginnt sein zerstörerisches Werk.

Bei Leber- und Nierenkrebs ist es dann nicht der Primär-, sondern der Sekundärstoffwechsel, der überlastet ist, d.h. der Stoffwechsel nach der Verdauung. M.a.W.: die Entgiftung und die Entsorgung des aus dem Proteinstoffwechsel entstehenden Ammoniak und Harnstoff in der Leber und in den Nieren ist nicht mehr gewährleistet. Daher gilt es Proteine zu vermeiden. Das Dumme daran: ohne Proteine verhungern wir. Daher setzen wir unsere Aminosäuren an dieser Stelle ein. Nahezu keine Giftbelastung, kaum Belastung von Leber und Nieren aus dem Stoffwechsel von Nahrungsproteinen.

Wie Sie bereits aus den wenigen Beispielen erkennen, ist es also nicht das so lebenswichtige Eiweiß, das unser Körper in Aminosäuren aufspaltet und über die Proteinbiosynthese in Strukturproteine (Organgewebe, Haare, Haut etc.) oder Funktionsproteine (Enzyme, Botenstoffe, Hormone etc.) umwandelt, und ohne das wir gar nicht überlebensfähig wären. Vielmehr ist es die allgemeine Verdauungskraft. Sie spielt, zusammen mit der enormen Last an Umweltgiften und Strahlenbelastung, dem exorbitanten Zuckerkonsum und dem anhaltenden Stress, eine weitaus bedeutendere Rolle bei der Entstehung von Krebs als einfach nur „rotes Fleisch“. Die Verminderung der Verdauungskraft führt über den Teufelskreis der Darmschädigung zu einer Verminderung der Immunabwehr, die zu einem sehr großen Teil im Darm angesiedelt ist. Das Mikrobiom, d.h. die Gesamtheit der nicht nur im Darm angesiedelten Bakterien – auch auf der Haut, im Mund, der Lunge und anderen Organen – sind für unser Abwehrkraft wesentlich verantwortlich. Wird das Mikrobiom geschwächt, verringert sich unsere Abwehr und damit auch unsere Fähigkeit, uns gegenüber die permanent im Blut zirkulierenden Krebszellen zur Wehr zu setzen. Viel wichtiger für die Krebsvermeidung als der Verzicht auf rotes Fleisch oder Schwarzwälder Schinken ist daher die Vermeidung von Giften und Strahlen, die Verringerung unseres kranken Zuckerkonsums, der Verzehr von Nahrung aus biologischem Anbau, die Vermeidung von Stress und nicht zuletzt auch das Trinken von reinem Wasser (QuantiSana hat hier wohl schon genügend Informationen dazu auf Ihrer Homepage www.quantisana.ch verbreitet) sowie ausreichend Bewegung an der frischen Luft zur Unterstützung der körpereigenen Entgiftung. Alles Faktoren, die uns davor schützen, unser Mikrobiom zu schwächen und damit Faktoren, die eine sehr große Bedeutung für unsere Gesundheit haben.

Redaktion

Die Simplifizierung auf das Feindbild „rotes Fleisch“ bei Krebs haben Sie entlarvt. Sie erwähnen das Thema Wasser und Bewegung und ihre Rolle bei der Entgiftungsarbeit. Könnten Sie darauf noch etwas näher eingehen?

Dr. Heinz Reinwald

Dr. Heinz ReinwaldBewegung ist nicht nur das „Tor zum Lernen“, wie die Neurobiologin Carla Hannaford das einmal genannt hat, sondern zusammen mit Wasser m. E. auch eines der wichtigsten Medikamente der Zukunft. Mit Bewegung stärken wir nicht nur unsere Muskeln, verbessern unsere Sauerstoffversorgung, mit Bewegung fördern wir vor allem auch unsere körpereigene Entgiftung und schützen uns so zumindest ein wenig vor der immer bedrohlicher werdenden Umweltbelastung. Dabei spielt das Trinken von sauberem und energetisch aufbereiteten Wasser eine äußerst wichtige Rolle, da es aufgrund seiner erst jüngst entdeckten Fähigkeit, Lichtenergie zu speichern, vergleichbar mit einer Batterie, über bestimmte Ladungsaktivitäten in der Lage ist, Nährstoffe zu und Schadstoffe aus den Zellen heraus zu transportieren. Wasser ist an allen Nährstoffverarbeitungsvorgängen in unserem Körper beteiligt. Es dient wie das Blut, das bis zu 95 % aus Wasser besteht, dem Transport von Sauerstoff und Nährstoffen zu den Organen und Zellen. Wasser sorgt für den Abtransport der aus den Stoffwechselprozessen resultierenden Abfälle. Es dient sowohl der Zuleitung als auch für die Entsorgung, sprich die körpereigene Entgiftung.

Das Dumme daran ist: es gibt kaum noch reines Wasser, das therapeutischen Qualitätsansprüchen gerecht wird. Die von unseren Behörden gemessene bakterielle Belastung lässt die Belastung unseres Wassers mit Hormonen, Medikamentenrückständen, Pestizid- oder Herbizidbelastung völlig außer Acht. Von der energetischen Qualität von Wasser hat man allenfalls mal aus esoterischen Zeitschriften gehört. Dabei haben russische Forscher ebenso wie der US-amerikanische Professor für Bioengineering, Gerald H. Pollack umfangreich dazu publiziert – auch in Deutsch! Gemessen wird aber nur das, was opportun ist. Ich denke da bspw. an das Gift Glyphosat von Monsanto. Die Behörden in Deutschland reden dieses Problem insbesondere auch in Bezug auf die Krebserregung klein, gleichzeitig wird über rotes Fleisch geschimpft.

Die von mir empfohlene Kombination von regelmäßiger Bewegung und ausreichendem Trinken von reinem Wasser (Fragen Sie im QuantiSana GesundheitsZentrum nach – oder gehen Sie bei den nun über 80 Trinkwasser-Tankstellen in der Schweiz vorbei, wo sie dieses wirklich saubere Wasser kostenlos als ein Menschenrecht beziehen können) trägt zu einer besseren natürlichen Entgiftung bei. Die Bewegung verbessert über die Anregung der Lymphe und des Herz-Kreislaufsystems die Fließeigenschaften des wichtigsten Transportmittels für alle Stoffwechselvorgänge: Wasser. Voilà – nehmen wir unsere Gesundheit selbst in die Hand

Die Redaktion

Herr Dr. Reinwald, wir bedanken uns für das Gespräch.