Am deutlichsten sichtbar in der täglichen Anwendung aber ist der Test mit gewöhnlichem schwarzen Tee. Im Grunde funktioniert dieser ähnlich der Elektrolyse. Gerbstoffe, die natürlicherweise in den Teesorten vorhanden sind, gehen im gelösten Zustand auf die Suche nach einem Bindungspartner. Findet sich kein gelöster Stoff im Wasser,  bleibt der Tee klar, und die Gerbstoffe finden erst im Körper Bindungen und entfalten dort das ihnen zugeschriebene Gesundheitspotential. Werden den gelösten Gerbstoffen aber bereits im Wasser Bindungspartner geboten, entstehen dort Salze, die als „Landkarten im Tee“ ausgefällt werden. Die Gerbstoffe haben bei diesem Vorgang ihr Potential bereits vergeben.