Was man über E-Smog wissen sollte

Alexander Glogg

 

Gefährliche Welt: Elektrosmog, Strahlungen

Strahlungen

Wir sind in unserer modernen, hoch technisierten Welt so unglaublich mannigfaltigen, von Außen auf uns wirkenden Einflussfaktoren ausgesetzt, dass in diesem Gewirr aus Elektrosmog, chemischen Umweltbelastungen, Lärm, schlechter Nahrung, Konsumdruck, Stress und Zeitdruck kaum noch individuelles Glück mehr möglich scheint.

Es wirkt so, als ob die technologischen und gesellschaftlichen Revolutionen, die einerseits mit einer wachsenden individuellen Freiheit in der äußeren materiellen Welt einhergingen, andererseits in der vielleicht notwendigen Gegenbewegung im Spiel der großen kosmischen Harmonien die innere Freiheit der Menschen mehr und mehr einschränken mussten. Viele Menschen sind heute Opfer der Umstände, in denen sie leben müssen. Finden keine Ruhe mehr innerhalb des Geflechtes aus familiären, beruflichen und gesellschaftlichen Verpflichtungen, denen sie glauben täglich, stündlich, gar in jedem Augenblick, folgen zu müssen. Müsse gilt als Faulheit.

Es ist seltsam, dass Menschen oft davon berichten, dass mit dem Eintreten beruflicher Erfolge und dem Wachsen ihrer wirtschaftlichen Unabhängigkeit das eigene persönlich empfundene Glück auf der Strecke geblieben ist. Erfolg und Glück, bzw. innere Harmonie mit sich und Allem, scheinen sich nur bis zu einem gewissen Grad zu bedingen. Für echtes, tief empfundenes und eben auch gesundmachendes Glück bedarf es aber offensichtlich ganz anderer Dinge in unserem Leben.

Und doch wird es den meisten von uns unendlich schwer fallen, tatsächlich einmal den Schritt aus der Konformität des üblichen Alltags zu wagen. Oft sind die unserer Gesundheit abträglichen, fixen „Programmierungen“ der Leistungsgesellschaft derart in unseren Synapsen eingebrannt, dass uns selbst einfachste Unternehmungen wie z.B. gelegentliches Erden durch Barfusslaufen für ein Erreichen einer neuen inneren Harmonie erst einmal völlig abwegig und vielleicht sogar peinlich oder kindisch erscheinen.

Man könnte dieses für uns Menschen eigentlich völlig unplausible Verhalten „emotionale Trägheit“ nennen, die sogar erklärbar wird, wenn wir einmal genau anschauen, womit unser Organismus und unsere Seele jeden Tag so belastet werden. Und wie sich dies stets massiver auf unserer Gesamtkonstitution auswirkt.

Nehmen wir nur das Beispiel Elektrosmog in allen seinen Facetten, auf den wir Menschen mit unseren wie bereits beschrieben sehr sensitiven natur-elektrischen (biologischen) Systemen sicher am ehesten und intensivsten reagieren. Für den frühen Menschen war (äußere) Elektrizität allenfalls bei einem Gewitter erlebbar und dann vielleicht auch in seinen elektrischen Auswirkungen erspürbar. Genau das ist aber auch das originäre elektrische Naturumfeld, für das unser Leib ursprünglich durch die Evolution entwickelt wurde.

Auf alles, was in unserer heutigen, hoch technisierten Welt nach und nach dazukam und noch kommen wird, muss der menschliche Körper erst noch lernen, sich einzustellen. Elektrische Felder, auf die er aufgrund seiner eigenen Eigenschaften als elektrischer Leiter immer in irgendeiner Form reagiert, sind heute überall – und damit sind wir permanent mittendrin in diesem elektrischen Chaos. Auch wenn ein einziges dieser elektrischen Felder für sich noch keine Bedrohung darzustellen braucht, addieren sich die überall auf uns einwirkenden elektrischen Potentiale kontinuierlich auf. Das ist leicht nachzuvollziehen, wenn man sich nur das nach wie vor gewaltige Wachstum des mobilen Tele-Kommunikations-Marktes vor Augen hält.

Hinzu kommt die immer noch ungebremst fortschreitende Elektrifizierung des privaten und öffentlichen Raums mit automatisierten, oft auf Funk basierten Steuerungssystemen sämtlicher Bereiche der Haustechnik. Nicht zu vergessen der Ausbau und die Verfügbarkeit von Satelliten-Kommunikation etwa für die Navigation des Autos oder für wissenschaftliche Untersuchungen. Und dann natürlich die immer mehr präsente Überwachungstechnik in unseren urbanen Räumen, die Sicherheit schaffen soll, aber vor allem ihren Beitrag leistet zum auf uns einwirkenden Elektro-Smog.

Die Physik sagt uns, dass jedes elektromagnetische Feld, das von einer Antenne empfangen wird, auch zwangsläufig ein elektrisches Potential überträgt. Und der gesunde Menschenverstand ergänzt: Wenn es immer mehr elektromagnetische Felder gibt, mit der die vielen „Antennen“ unseres Körpers interagieren können, muss auch der Energieeintrag in unsere Körper drastisch zunehmen. Und dieser desinformierend vermehrte Energieeintrag bedeutet Stress und Disharmonie für den von Natur aus auf ein wesentlich niedrigeres Energie-Niveau eingestellten menschlichen Organismus.

Grundsätzlich begegnen wir elektromagnetischer Strahlung (= elektromagnetische Felder / Wellen) in unserer natürlichen und technischen Umwelt in verschiedenen Formen, zum Beispiel als Röntgenstrahlen, sichtbares Licht, als Strahlung von Mobilfunk- und Radiosendern, von Satelliten sowie als elektrische und magnetische Felder von Hochspannungsleitungen. Diese Felder lassen sich durch ihre Stärke (Amplitude), ihre Schwingung (Wellenlänge) sowie Schwingungszahl (Frequenz) beschreiben und unterscheiden.

Das Frequenzspektrum der elektromagnetischen Strahlung wird wiederum grob unterteilt in ionisierende und nichtionisierende Strahlung:

  • Ionisierend (radioaktiv) sind Alpha, Beta, Gamma- und Röntgenstrahlung. Diese Strahlung weist genügend Energie auf, um die Bausteine von Lebewesen (Atome, Moleküle) aktiv zu verändern, es werden also ggf. Elektronen aus der Atom- oder Molekülhülle durch die Strahleneinwirkung herausgeschlagen (Strahlenschäden).
  • Nichtionisierend sind UV- und Wärmestrahlung, Licht und eben der eigentliche sogenannte Elektrosmog. Der Energieinhalt der Strahlung (Felder, Wellen) reicht hier nach heutigem Stand der Forschung eigentlich nicht aus, um die Bausteine von Lebewesen (Atome, Moleküle) strukturell zu verändern.

Die technisch erzeugte nichtionisierende Strahlung (Elektrosmog) wird wiederum aufgeteilt in Hochfrequenz- (30 kHz bis 300 GHz) und Niederfrequenz-Strahlung (0 Hz bis 30 kHz), welche sich ebenfalls in ihren physikalischen Eigenschaften und damit auch in ihren Wirkungen auf Lebewesen unterscheiden:

  • Im Hochfrequenz-Bereich (Radar, Mikrowellen, Mobilfunk, Kurz-, Mittel- und Langwellen) sind das elektrische und magnetische Feld aneinander gekoppelt und können sich als Welle frei im Raum ausbreiten. Die primäre Wirkung auf den Menschen ist die Erwärmung des Körpergewebes (Thermoeffekt). Sekundär die athermische Desinformation.
  • Im Niederfrequenz-Bereich (Stromversorgung, Eisenbahn) sind das elektrische und magnetische Feld unabhängig voneinander. Die primäre Wirkung auf den Menschen sind elektrische Ströme, die im menschlichen Körper induziert werden.

Quellen von Elektrosmog können grundsätzlich alle Anlagen zur Stromversorgung, alle Elektrogeräte sowie eine Vielzahl von Sendeanlagen für verschiedene Funkanwendungen sein, die jeweils nichtionisierende Strahlung in individuellen Frequenzbereichen erzeugen. Das schweizerische Bundesamt für Umwelt (BAFU) listet folgende Emittenten signifikanter Expositionen von nichtionisierenden Strahlen auf:

  • Stromversorgung – elektrische und magnetische Felder sind unvermeidliche Nebenprodukte der Stromübertragung und Elektrizitätsnutzung. Die stärksten Belastungen treten in unmittelbarer Nähe von Hochspannungsleitungen und Transformatorenstationen auf (die man mit speziellen Leuchtstoffröhren sogar sichtbar machen kann!).

 

  • Elektrische Geräte im Haushalt – in den meisten Wohnungen ist der Elektrosmog hausgemacht. Hier haben wir es in der Hand, die eigene Elektrosmog-Belastung mit einfachen Maßnahmen deutlich zu reduzieren. So sollten dauernd betriebene Elektrogeräte – wie etwa Radiowecker – nicht in der Nähe von Orten stehen, wo sich Personen stundenlang aufhalten.

 

  • Eisenbahn – die Magnetfelder entlang von Bahnlinien unterliegen beträchtlichen Schwankungen. Beschleunigende oder bremsende Lokomotiven erhöhen den Stromfluss und verstärken dadurch die Felder. Je mehr Züge auf einer Strecke verkehren, desto größer sind die Belastungen.

 

  • Mobilfunk – unzählige Basisstationen ermöglichen mittlerweile überall in der Welt eine praktisch flächendeckende Mobilfunkversorgung. Kehrseite ist die dramatische Zunahme der hochfrequenten Strahlung durch diese Antennen.

 

  • Rundfunk – leistungsstarke Sendeanlagen zur Verbreitung von Radio- und Fernsehprogrammen stehen vorwiegend an erhöhten Standorten. Hier gibt es im kritischen Nahbereich meist keine Wohnhäuser. Deshalb kann der Anlagegrenzwert in der Regel problemlos eingehalten werden.

 

  • Richtfunk – Anlagen für den Richtfunk konzentrieren die Strahlung in einem eng begrenzten Kegel.

 

  • Amateurfunk – Amateurfunkanlagen stehen in der Regel in Wohngebieten, sind jedoch nur beschränkte Zeit auf Sendung.

 

  • Funk in Gebäuden – auch im Wohnbereich kommen immer mehr Funkanwendungen zum Einsatz – so etwa schnurlose Telefone, Kopfhörer ohne Kabel, Babyphone oder WLAN-Stationen für den drahtlosen Internetzugang. Trotz relativ geringen Sendeleistungen können diese Geräte die Belastung durch hochfrequente Strahlung in Innenräumen dominieren.

Bei den (gesundheitlichen) Auswirkungen nichtionisierender Strahlung (= Elektrosmog) wird ebenfalls unterteilt in Hochfrequenz- und Niederfrequenz-Strahlung. Denn entsprechend zu den verschiedenen physikalischen Eigenschaften unterscheiden sich hoch- und niederfrequente Strahlung auch in der Art, wie sie auf den Menschen einwirken.

 

Nichtionisierende Hochfrequenz-Strahlung

Die Auswirkungen von nichtionisierter, hochfrequenter elektromagnetischer Strahlung auf den Menschen unterteilen sich in sogenannte thermische und nicht-thermische Wirkungen. Die thermischen Wirkungen (Wärmewirkungen wie bei Fieber) sind hierbei wissenschaftlich gut untersucht und bestätigt. Sie treten erst ab einer gewissen Stärke (Intensität) der Strahlung auf – ab einer Stärke, wie sie in der Umwelt normalerweise nicht vorkommt. (Aber wem hilft es, wenn die Thermik der einzige biologische Wirkmechanismus ist, der weltweit unwidersprochen wissenschaftlich bewiesen ist? Krebs, Leukämie, Hirntumore, durchlässige Blut-Hirn-Schranken, EEG-Peaks, Nervenreiz, Kopfschmerz, Schlafstörung und andere Sorgenkinder haben überhaupt nichts mit Thermik zu tun.)

Aber auch unterhalb dieser Schwelle werden biologische Wirkungen beobachtet. Man bezeichnet diese Wirkungen dann als nicht-thermische Wirkungen. Wie diese ausgelöst werden und ob sie schädlich sind, wird von den Schulwissenschaften momentan noch erforscht. Es wird aus einigen Kreisen vermutet, dass viele der oben aufgeführten Krankheits-Symptome heute durch diese nichtthermischen Wirkmechanismen (Resonanz an Kopplungen) verursacht werden.

 

Wärmewirkung: Beim Mikrowellenofen machen wir uns die Wärmewirkung von intensiver Hochfrequenz-Strahlung zu Nutze: Biologisches Gewebe wie Gemüse oder Fleisch nimmt die Strahlungsenergie auf und erwärmt sich – wir haben eine warme Mahlzeit auf dem Teller. Diese rasche Erwärmung von biologischem Gewebe geschieht jedoch nicht nur bei Mikrowellen, sondern bei allen elektromagnetischen Strahlungsarten mit hoher Frequenz, so auch bei der Strahlung von Radio- oder Mobilfunksendern. Voraussetzung für die Erwärmung ist allerdings, dass die Strahlung genügend intensiv ist. In unserer alltäglichen Umgebung kommt nach Ansicht der offiziellen Forschung solche Hochfrequenz-Strahlung normalerweise nicht in derart hoher Intensität vor, dass sie aufgrund ihrer Wärmewirkung unserer Gesundheit schaden könnte.

 

Gefährlich für die Gesundheit wird es aber, wenn sich die Körpertemperatur infolge der aufgenommenen Strahlung um mehr als 1 bis 2°C erhöht, wie man es etwa bei langen Handy-Telefonaten mit „Gerät am Ohr“ beobachten kann – dann treten Wirkungen wie bei Fieber oder bei Hitzeeinwirkung auf: Die Gedächtnisleistung nimmt ab; es kommt zu einer Beeinträchtigung verschiedener Körperfunktionen und der Fortpflanzung; Herz, Kreislauf und Immunsystem werden geschwächt. Organe mit schlechter Durchblutung und damit schlechter Wärmeabfuhr sind besonders gefährdet, so zum Beispiel die Augen, bei denen sich die Linse trüben kann (sog. grauer Star). Bei noch stärkerer Wärmeentwicklung kann es zu inneren Verbrennungen oder zum Tod durch Hitzschlag kommen.

Diese akuten Wirkungen intensiver Hochfrequenz-Strahlung sind wissenschaftlich gut untersucht. Ihnen ist gemeinsam, dass sie erst ab einer gewissen Strahlungsstärke auftreten. Die entsprechende Schwelle bildet die Grundlage für internationale Grenzwerte, welche die Bevölkerung vor kurzzeitigen Gesundheitsschäden schützen sollen.

Nicht-thermische Wirkungen: Verschiedene Studien weisen ergänzend auf biologische Effekte hin, die durch Strahlung mit einer Intensität deutlich unterhalb der internationalen Grenzwerte ausgelöst werden. Derartige Effekte werden – da sie nicht auf der Erwärmung beruhen – als nicht-thermische Wirkungen bezeichnet. Zwar übertragen elektromagnetische Wellen (Felder, Strahlungen) nach gängiger Lehrmeinung zu wenig Energie, um chemisch stabile Molekülbindungen effektiv aufzubrechen, sie können jedoch bereits Wasserstoffbrückenbindungen in Wasser und in Biomolekülen stören und dadurch die Denaturierung und Inaktivierung von Biomolekülen auslösen. Ebenso können über Polarisationseffekte die Ladungen vorhandener Radikale (Moleküle mit reaktionsfreudigen Elektronen) umgeordnet werden, wodurch sich neue Reaktionsprodukte ergeben können.

Hinweise auf solche und ähnliche Effekte stammen zum einen aus epidemiologischen Studien. Eine Untersuchung der Universität Bern stellte zum Beispiel einen statistisch signifikanten Zusammenhang zwischen Schlafstörungen und dem Sendebetrieb des inzwischen stillgelegten Radio-Kurzwellensenders Schwarzenburg fest. Weiter klagten Bewohner im näheren Umkreis dieses Senders gehäuft über gesundheitliche Beschwerden wie Nervosität, Unruhe, allgemeine Schwäche, Müdigkeit und Gliederschmerzen. Die in der Umgebung des Kurzwellensenders gemessene elektromagnetische Strahlung lag dabei deutlich unterhalb der international anerkannten Grenzwerte.

Weitere Erkenntnisse zu nicht-thermischen Wirkungen stammen aus Experimenten im Labor. So wurden beispielsweise Beeinflussungen der menschlichen Gehirnaktivität, Verhaltensänderungen bei Tieren oder physiologische Veränderungen in Zellkulturen beobachtet. Dass es nicht-thermische Wirkungen gibt, ist also unbestritten. Wie solche Effekte zustande kommen, ist jedoch nach Meinung der Schulwissenschaften noch nicht ausreichend untersucht. Ebenso wenig lasse sich beim heutigen Kenntnisstand sagen, ob und unter welchen Bedingungen sie zu einem Gesundheitsrisiko werden.

Für die Bewertung erschwerend sei, dass sich die bisherigen Experimente in diesem Forschungsbereich zum Teil nicht wiederholen ließen oder dass widersprüchliche Ergebnisse vorlägen. Die Auswirkungen schwacher Hochfrequenz-Strahlung auf den Menschen müsse deshalb weiter wissenschaftlich untersucht werden. Und so lange führt man die „Feldversuche“ mit der Menschheit fort.

 

Nichtionisierende niederfrequente Strahlung

Bei den Auswirkungen von nichtionisierenden niederfrequenten elektrischen und magnetischen Feldern auf den Menschen wird zwischen Reizwirkungen und so genannten unterschwelligen Wirkungen unterschieden. Als Reizwirkungen bezeichnet man das ungewollte Auslösen von Nervenimpulsen oder Muskelkontraktionen durch elektrische Ströme, welche im Körper durch starke elektrische oder magnetische Felder erzeugt werden, durch so starke Felder, wie sie in der Umwelt normalerweise nicht auftreten. Zu den unterschwelligen Wirkungen zählen zum Beispiel Beeinflussungen des Verhaltens, der Lernfähigkeit, des Hormonsystems oder des Zellstoffwechsels, wie sie in Versuchen mit Zellkulturen, Tieren oder Menschen festgestellt und nachgewiesen wurden. Die tatsächliche pathologische Bedeutung dieser Effekte für die Gesundheit des Menschen ist jedoch nach Ansicht der offiziellen Forschung trotzdem noch unklar und müsse weiter untersucht werden.

Allerdings werden schwache Magnetfelder bereits heute auch mit der Entstehung von Krebs in Zusammenhang gebracht. Die Internationale Agentur für Krebsforschung (IARC) klassifizierte die niederfrequenten Magnetfelder im Jahre 2001 als ein mögliches Karzinogen für Menschen.

Ähnlich wie Fische oder Zugvögel besitzt der Mensch mit den Siebbeinzellen im Grundsatz ein Sinnesorgan für elektrische oder magnetische Felder. Manche Menschen verspüren daher zum Beispiel ein Kribbeln auf dem Kopf, wenn sie unter einer Hochspannungsleitung durchgehen. Das elektrische Wechselfeld der Leitung vermag dabei tatsächlich auch die Haare in Vibration zu versetzen, was als Prickeln oder Kribbeln empfunden wird.

Auch ein starkes magnetisches Wechselfeld kann (zumindest indirekt) wahrgenommen werden. Es kann auf der Netzhaut des Auges eine Sinnestäuschung auslösen, die wir als Lichtblitze (sog. Phosphene) sehen. Diese Effekte können zwar als Belästigung empfunden werden. Ob sie darüber hinaus als Gefährdung der Gesundheit eingeschätzt werden müssen, ist nach Ansicht der offiziellen Wissenschaft offen.

Reizwirkungen: Noch stärkere elektrische und magnetische Felder – so intensive, wie sie in der Umwelt normalerweise nicht vorkommen – sind für den Menschen aber erwiesener Massen schädlich. Sie erzeugen im menschlichen Körper elektrische Ströme, welche bei Nervenzellen fehlerhafte Impulse auslösen und Muskeln zu ungewollter Kontraktion veranlassen können. Besonders riskant wird es, wenn sich der Herzmuskel verkrampft: Das so genannte Herzkammerflimmern ist lebensgefährlich. Diese Effekte auf Nerven und Muskeln werden Reizwirkungen genannt. Sie sind wissenschaftlich eindeutig bewiesen und bilden die Grundlage für internationale Grenzwerte. Solange diese eingehalten sind, sollen keine Fehlfunktionen von Nerven- oder Muskelzellen auftreten.

Unterschwellige Wirkungen: Verschiedene Studien weisen jedoch auf biologische Effekte hin, die durch niederfrequente Felder mit einer Intensität deutlich unterhalb der internationalen Grenzwerte ausgelöst werden. Entsprechende Effekte werden als unterschwellige Wirkungen bezeichnet. In Experimenten mit Menschen und Tieren konnten unter anderem Veränderungen im Verhalten und in Bezug auf die Lernfähigkeit sowie eine Beeinflussung des Hormonsystems festgestellt werden.

Zum Beispiel wurde das Hormon Melatonin in einer geringeren Menge als üblich ausgeschüttet. Melatonin ist für den biologischen Tag-Nacht-Rhythmus verantwortlich, hat einen stimulierenden Effekt auf das Immunsystem und hemmt das Wachstum von Tumoren. Ein reduzierter Melatonin-Spiegel wird mit Schlafstörungen, Müdigkeit oder depressiven Verstimmungen in Verbindung gebracht.

Als weitere Wirkung von schwachen niederfrequenten Feldern wurden Veränderungen des Wachstums und des Stoffwechsels von Zellen beobachtet. Dass es unterschwellige Wirkungen gibt, ist also wiederum unbestritten. Wie solche Effekte zustande kommen, sei – so ebenfalls die offizielle Lehrmeinung – auch hier noch nicht bekannt. Ebenso wenig lasse sich beim heutigen Kenntnisstand sagen, ob und unter welchen Bedingungen sie zu einem Gesundheitsrisiko würden.

Leukämie-Risiko: Seit mehr als 25 Jahren werden in verschiedenen Ländern epidemiologische Studien durchgeführt, um herauszufinden, ob niederfrequente Magnetfelder die Entstehung oder Entwicklung von Krebs begünstigen. Während die Ergebnisse dieser Studien lange uneinheitlich und widersprüchlich waren, kommen neueste Untersuchungen und Gesamtauswertungen alter Studien jetzt übereinstimmend zum Schluss, dass ab einer über längere Zeit gemittelten Magnetfeldbelastung von 0,4 Mikrotesla möglicherweise ein doppelt so hohes Risiko für Leukämie (Blutkrebs) bei Kindern besteht.

Insbesondere zieht auch die Internationale Agentur für Krebsforschung (IARC) diesen Schluss und hat im Jahre 2001 die niederfrequenten Magnetfelder als ein mögliches Karzinogen für Menschen eingestuft. Die IARC erachtet es demnach als möglich, wenn auch nicht als wahrscheinlich oder als bewiesen, dass schwache, niederfrequente Magnetfelder ein Krebsrisiko darstellen.

Was bedeutet aber ein doppelt so hohes Kinderleukämie-Risiko? – Erhebungen in der Schweiz und in Deutschland ergaben, dass rund zwei Prozent der Bevölkerung einer mittleren Belastung durch niederfrequente Magnetfelder von mehr als 0,4 Mikrotesla ausgesetzt sind. Eine Verdoppelung des Risikos für Kinderleukämie bei solchen Magnetfeldbelastungen würde für die gesamte Bevölkerung daher also einen ziemlich signifikanten Anstieg bedeuten.

Da jede Krebserkrankung ein tragisches Ereignis darstellt, das nach Möglichkeit vermieden werden sollte, hat die Schweiz in der Verordnung über den Schutz vor nichtionisierender Strahlung (NISV) vorsorgliche Maßnahmen zur Verringerung der Magnetfelder in der Umgebung von Hochspannungsleitungen und Transformatorenstationen verlangt. Für neue Anlagen dieser Art legt die NISV einen so genannten Anlagegrenzwert fest. Dieser beträgt 1 Mikrotesla bei voller Anlagenauslastung und muss an Orten mit empfindlicher Nutzung (z.B. Wohnungen, Schulen, Spitäler, Büros, Kinderspielplätze u.a.) eingehalten werden. Entsprechende Maßnahmen aus Deutschland oder Österreich sind derzeit nicht bekannt.

Während es sich bei der Verdachtsschwelle von 0,4 Mikrotesla aus den epidemiologischen Studien um eine zeitlich gemittelte Belastung handelt, bezieht sich der Anlagegrenzwert in der Schweiz auf die volle Auslastung einer Anlage. Dies bedeutet, dass er eingehalten sein muss, wenn die Hochspannungsleitung oder die Transformatorenstation voll genutzt werden. Der Stromfluss durch eine Hochspannungsleitung oder eine Trafostation variiert zeitlich jedoch stark. Die über die Zeit gemittelte Magnetfeldbelastung liegt deshalb deutlich unter der Spitzenbelastung.

Also, noch einmal kurz zusammengefasst: Es gibt beim offiziellen Stand der Forschung Einigkeit darüber, dass Elektrosmog (durch nichtionisierende elektromagnetische Strahlung / Felder / Wellen) signifikante thermische wie nichtthermische (unterschwellige) Effekte auf den menschlichen Körper verursacht. Ergänzend gilt bei letzteren – den nichtthermischen Effekten – zu unterscheiden, dass die sogenannte „elektromagnetische Sensibilität“ (deren Existenz von der offiziellen Wissenschaft bestritten wird), also die Fähigkeit eines Lebewesens elektromagnetische Felder bewusst körperlich wahrzunehmen, von der „elektromagnetischen Hypersensitivität“ (deren Existenz von der offiziellen Wissenschaft bereits akzeptiert wird) abzugrenzen ist, die sich in der Entwicklung von Krankheitssymptomen als Folge der (unbewussten) Einwirkung elektrischer bzw. elektromagnetischer Felder zeigt.

Man kann also feststellen, dass sich in der Beurteilung der Risiken des Elektrosmog auch in der offiziellen Forschung langsam etwas verändert. Noch 1998 hieß es in einem EU-Report zur elektromagnetischen Hypersensitivität, dass „es bislang keine diagnostischen Kriterien und keine nachgewiesenen Wirkungsmechanismen“ gäbe. Zu einem anderen Schluss kommt mittlerweile bspw. die österreichische Ärztekammer. Sie gab nach Sichtung aktueller Studien und Fachliteratur am 3. März 2012 eine erste Leitlinie für österreichische Ärzte zur Diagnose und Therapie des „EMF-Syndroms“ (EMF = elektromagnetische Felder) heraus. Es wird darin „die Verwendung der Schlüsselnummer Z58.4 ‘Exposition gegenüber Strahlung’ gemäß der internationalen Klassifikation der Krankheiten (ICD-10)“ empfohlen.

Zur Behandlung wird eine allgemeine Expositions-Reduktion empfohlen sowie eine darauf aufbauende Lebensstilberatung und ganzheitlicher Therapieansatz als auch eine symptomatische Therapie als medizinische Behandlungsempfehlung ausgesprochen. Eine Expertengruppe der WHO kam zudem bereits im Mai 2011 ergänzend zu dem Ergebnis, dass hochfrequente, elektromagnetische Felder als möglicherweise krebserregend für den Menschen (Gruppe 2b) eingestuft werden müssen. – Soweit die Schulwissenschaft zum Thema „Elektrosmog und seine Wirkungen“.

Allerdings: alles, was wir in den letzten Abschnitten zum derzeitigen Stand der Wissenschaft zum Stichwort „Elektrosmog“ wiedergegeben haben, beleuchtet eigentlich nur die eine Seite des Gefährdungspotentials – und zwar jene, die man grob zusammengefasst mit Wirkungen der sogenannten „Hertz’schen Wellen“ beschreiben kann. Die Hertz’schen Wellen zeichnen sich (nach unserer Ansicht) durch Elektronen-Spins aus, die sich grundsätzlich nicht im Einklang mit unserem Körper drehen. Solche Elektronen erzeugen auf und in unserem Körper die bereits oben dargestellte Wärmewirkung, bzw. führen durch den thermischen Energieinhalt in der Hertz’schen Welle zu örtlichen Wärmeerscheinungen. So z.B. in Form der roten, heißen Ohren bei Bestrahlung durch Mobiltelefone.

Diese Wirkung kann man aber mit modernen Technologien bereits so beeinflussen, bzw. modifizieren, dass durch Drehung des Spins die in Disharmonie befindlichen Elektronen wieder in Einklang zur Eigenschwingung des Menschen gebracht werden. Eine von der Firma FOSTAC durchgeführte physikalische Studie belegt, dass sich die Wärmebildung am Ohr durch die Verwendung von solchen Handy-Chips zwischen 50 und 80 Prozent reduzieren lässt.

Diese erste Komponente von Elektrosmog ist aber – wie gesagt – eigentlich nicht diejenige, welche den Organismus am meisten stresst. Jede technisch erzeugte Welle (Feld / Strahlung) erzeugt gleichzeitig immer auch eine sogenannte Resonanzschwingung, eine zweite Komponente. Ob man diese nun Hyperschall nennen möchte oder Skalarwellen, Longitudinal- oder auch Teslawellen, spielt dabei keine Rolle. Entscheidend ist, es gibt sie – während die Schulwissenschaft sich aber noch immer bei allen oben dargestellten Betrachtungen zum Elektrosmog allein an die Elektronen der Hertz’schen Wellen klammert, gleichwohl sie ja die „unterschwelligen Wirkungen“ der elektromagnetischen Strahlung bereits zugibt und bestätigt (ohne die Ursachen diese unterschwelligen Wirkungen selbst konkret benennen zu können).

Dabei ist bekannt und belegt: Ein „angestoßenes“ Elektron stößt immer ein Photon ab, das zum nächsten Elektron schwingt und dieses ebenfalls anstößt. Dieses veränderte Elektron gibt dann seinerseits ein Photon zurück als Bestätigung und gleichzeitig durch den Anstoß wieder eines vorwärts, damit das nächste Elektron, quasi als Angebot, wiederum angestoßen wird. Aus schulwissenschaftlicher Sicht lässt sich zwar daher kein Energieübertrag feststellen, denn die Transaktion der Photonen hebt sich ja gegenseitig auf; ein Elektron gibt ein Photon ab und gleichzeitig kommt eines zurück. Aber die „postmoderne“ Physik hat schon lange durch tiefes Beobachten erkannt, dass da eben doch ein Rückstoß und ein Anstoß vorhanden sind und dass diese beide jeweils biologischen (natur-elektrische) Wirkungen generieren.

Gemäß Prof. Dr. Konstantin Meyl haben eben gerade diese Resonanzschwingungen, welche infolge dieses Phänomens auf den menschlichen Organismus „einhämmern“ (z.B. durch gepulste Systeme wie ein häusliches Funktelefon, dass sich bis zu 270 Mal pro Sekunde mit einem solchen Puls bei seiner Basis-Station „meldet“), sogar die allerhöchste biologische Resonanz und damit Relevanz.

Nicht die Hertz’sche Welle ist also das eigentliche Problem des Menschen mit dem ihn immer umgebenden Elektrosmog, sondern die „Information“ – bzw. aus biologischer Sicht: Desinformation – in diesen Resonanzwellen, welche eben immer zugleich auch Energieträger sind. Wobei „Desinformation“ schlicht die bedingte „Wirkung“ dieser gepulsten Strahlung meint, die diese in biologischen Systemen schon aufgrund „physikalischer Notwendigkeiten“ entfalten muss.

Der menschliche Körper verfügt über rund 80 Billionen Zellen, welche zum Leben Nahrung und Sauerstoff benötigen. Durch elektromagnetische Potenzialbildungen in den Zellmembranen (Natur-Elektrik) kann sich die Zelle öffnen, kann zum Stoffwechsel notwendige Moleküle aufnehmen oder Stoffwechselprodukte ausstoßen und sich wieder schließen. In dem Moment, in dem sich die Zellmembran öffnet und gleichzeitig mit gepulsten, „hämmernden“, disharmonischen „Müllinformationen“ beschossen wird, besteht die große Gefahr, dass die körpereigene DNS-Information (im Zellkern der Körperzelle) aufgebrochen wird. Außerdem führt der Energiestoß der Skalarwelle in der Zelle zum Verlust des elektromagnetischen Gleichgewichts zwischen Zellinnen- und -außenseite. Dadurch verlieren die Mitochondrien der Zellen, also deren Kraftwerke, um bis zu 80 Prozent ihrer Leistungsfähigkeit, eine Mitochondriopathie resultiert.

Die Folge aus dieser bedingten Wirkung der Skalarwellen (-Pulse) auf den Zellstoffwechsel kann eine mögliche Gewichtszunahme sein, aber auch schnellere Hautalterung u.v.m. Da Zellen gemäß heutiger biophysikalischer Erkenntnisse zudem miteinander kommunizieren, kann eine solche kranke Zelle weitere Zellen „anstecken“, letztendlich auch Organe verändern und damit den ganzen Organismus krank machen. Diese Gefahr besteht bei Kindern und Jugendlichen um ein Vielfaches mehr, denn deren Zellen öffnen sich noch sehr viel häufiger als die von Erwachsenen.

Man kann das, was unsere Leiber auf die beschriebene Weise nicht nur unter der Wirkung von Elektrosmog heute aushalten müssen, aber auch schlicht eine gewaltige, alles andere als „natur“-elektrische Verwirrung nennen, die man – wie am Anfang dieses Buches beschrieben – sehr gut auch schon am ständig wachsenden Ladungspotential unserer Haut ablesen kann. Die logischen Folgen daraus müssten jetzt eigentlich klar sein: Wachsender, permanenter natur-elektrischer Stress nicht nur auf zellularer Ebene, sondern für unseren gesamten Organismus. Die dramatische Zunahme von bspw. Burnout-Syndromen, Allergien oder Autoimmun-Krankheiten in unserer Gesellschaft sind ein treffsicheres Zeichen dieser Entwicklung.

Es gibt aber auch Technologien, die selbst die Information bspw. in den Resonanzwellen in ihrer Qualität so verändern können, dass diese sich nicht mehr negativ auf uns Menschen, auf Tiere oder gar das Innere ganzer Wohnhäuser auswirken können. Solche modernen Lösungssysteme wirken dabei primär durch ihre Eigenschwingung im mechanischen Terahertzbereich auf die Resonanzschwingung und folgen damit den akustischen Gesetzen. Sie erzeugen ein natürliches Feld frei von biologisch negativen Informationen und wirken mittels atomarer Eigenschwingungen und Wechselwirkungen zwischen kosmischer Strahlung und der Erdatmosphäre. Diese akustische mechanische Welle stellt eine Gefolgschaft der elektromagnetischen Welle dar. Durch dieses neutrale natürliche Eigenfeld werden die bei Menschen oder in Gebäuden auftreffenden Resonanzschwingungen von Störstahlen total reflektiert. So entsteht ein harmonisches Feld, angereichert mit ‘Elektronen’ und für Mensch und Tier guten ‘negativen Ionen’. Es kehrt spürbar Ruhe und Ordnung ein. Leider gibt es nur ein Messinstrument, mit welchem man das eindrücklich und in aller Deutlichkeit, und sogar mit mehrfachen Doppelblindstudien, aufzeigen kann: Der Mensch selbst.

Wie die Erfahrungen der Energiemedizin belegen, eignet sich der Körper des Menschen aufgrund seiner natur-elektrischen Eigenschaften vorzüglich als Messgerät. Denn an ihm kann man die Wirkungen von Störquellen, aber auch die Wirkungen von Lösungssystemen, einwandfrei und fälschungssicher aufzeigen. Die Schulwissenschaft lehnt aber derzeit noch die Messung an Menschen ab und will weiter nur die Hertz’schen Wellen akzeptieren in ihrem Elektronen-Modell. Aber selbst der Europarat hat mittlerweile die Anerkennung der nicht-thermischen Wellen (also z.B. Skalar-/Teslawellen) gefordert, so dass man sicher davon ausgehen kann, dass auch das Mainstream-Denken in der Physik sich hier demnächst maßgeblich verändern wird. Dipl. Ing. Reiner Gebbensleben und Dr. Ulrich Barthel (Festkörper-Physiker) haben in diesem Zusammenhang phänomenale Pionierarbeiten geleistet und sind gegenwärtig sehr gefragte Referenten an Deutschen Universitäten.

(Mehr zu diesem Thema ist zu finden im Buch: Der sechste Sinn und seine Phänomene: Physikalische und neurophysiologische Grundlagen der Wahrnehmung von Hyperschall. ISBN: 978-3842300866. Anmerkung: Solche Produkte von Gebbensleben/Barthel sind heute erhältlich im Shop des Schweizer Fernsehens, Schweiz 5. www.timetodoshop.ch)

 

Mehr zum Thema Gesundheit und wie der natur-elektrische Organismus des Menschen seine energetische Harmonie wiederfindet, ist im Buch:

«Heilung verstehen» – ISBN-Nr. 978-3-738 60195-4 enthalten.

 

 

Dez 14

Die PDF Datei zum Download gibt es hier: Elektrosmog-Keine-Entspannung-mehr-möglich-Dez14 PDF