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Radikale Oxidation - Freie Radikale

Viele Wissenschaftler und Mediziner sehen Freie Radikale als Hauptursache für Alterungs- und Degenerationsprozesse und damit als eine grundsätzliche „Gefahr“ für die Gesundheit.

Dr. Müller-Wohlfahrt, einer der bekanntesten Sportärzte Deutschlands, hat diesem Thema ein ganzes Buch gewidmet und schreibt unter Berufung auf aktuelle wissenschaftliche Studien: „Während sich in Amerika Ärzte und Patienten schon geraume Zeit gegen Frei Radikale wappnen, die hinter 80 Prozent aller schweren Erkrankungen stecken, hat man hierzulande das Risiko allzu lange ignoriert.

Freie Radikale greifen massiv in unseren Zellstoffwechsel ein und schädigen unsere Gewebe und Organe. Sie sind zur Gesundheitsbedrohung Nummer 1 geworden, denn sie sind verantwortlich für die häufigsten Todesursachen: Herzerkrankungen, Krebs, Alzheimer.“

Freie Radikale sind also sehr aggressive und reaktionsfreudige Stoffwechselschädlinge, die irreversible Schädigungen wichtiger Zellstrukturen verursachen können. Nehmen die Schäden überhand, können sie selbst von körpereigenen Reparaturmechanismen nicht mehr aufgefangen werden. Lt. Prof. R.S. Sohal (Southern Methodist University, Dallas, USA) ist die Schädigung unseres Erbmaterials (DNA und RNA) eine der Hauptursachen für die Zellalterung. Bei irreversiblen Veränderungen (Mutationen) kann es fortan zu „Kopierfehlern“, also mutagenen und cancerogenen Prozessen kommen, die die Entstehung von Krebs fördern können.

Weshalb sind Freie Radikale so aggressiv?

Elektronen treten in stabilen Molekülverbindungen immer paarweise auf. Freie Radikale dagegen sind Stoffwechselmoleküle, denen ein Elektron fehlt. Sie sind deshalb plus-geladen, instabil und überaus reaktiv. Um zur Stabilisierung ihre Außenschale mit einem fremdem Elektron zu besetzen, ist ihre Bindungstriebkraft so groß, dass sie in Sekundenbruchteilen mit allem reagieren, womit sie in Berührung kommen.

Wenn Moleküle aus den Körpergeweben dazu gezwungen werden, ihre Elektronen an Freie Radikale abzutreten, erleiden ihre Zellen Schaden. Die Folge können u.a. Schäden an DNA und RNA im Zellinneren, an der Zellmembran und an vielen anderen wichtigen Molekülen in der Zellumgebung sein. Dies kann zu vorzeitigem Altern als auch zu Dysfunktion und zur Ausprägungen von Krankheiten führen.

Das Ausmaß der täglichen Angriffe ist immens. Der menschliche Körper besteht aus etwa 70 Billionen Körperzellen. Jede einzelne unserer Körperzellen soll mindestens 10.000 mal pro Tag von Freien Radikalen angegriffen werden. Diese Zahl gelten allerdings als „günstig“.

Bei Menschen, die einer erhöhten Berufs- oder Umweltbelastung (Elektrosmog, Wohnraumgifte, Lösungsmittel) ausgesetzt sind oder die etwa rauchen, regelmäßig Alkohol trinken oder Medikamente einnehmen, oder auch alle Menschen die ein erhöhtes Stresspotential haben, kann sich diese Zahl etwa bis auf das Achtfache erhöhen. Das würde bedeuten, daß jede Zelle etwas 1 mal pro Sekunde angegriffen würde. Bei 70 Billionen Körperzellen wären das etwas 5,6 Trillionen Angriffe pro Tag.

Wie entstehen Freie Radikale?

Freie Radikale entstehen in unserem Organismus durch fast alle Stoffwechselvorgänge, die mit Sauerstoff zu tun haben. Vor allem die Gewinnung unserer Lebensenergie in den Zellkraftwerken (Mitochondrien) erzeugt standardmäßig auch Freie Radikale im Zuge der inneren Zellatmung. Radikale werden deshalb auch „Oxidantien“ von Oxygenium/Sauerstoff oder im Fachjargon „ROS – Reactive Oxygen Species“ genannt.

Oxidationen erleben wir täglich: ein aufgeschnittener Apfel wird braun, Butter wird ranzig, Eisen rostet …. Auch wir rosten, werden braun (Altersflecken) und ranzig (saurer Körpergeruch). Bei Senioren spricht man sogar davon, dass sie zum „alten Eisen“ gehören. Über die Wahrheiten des Volksmundes sollten wir in Zusammenhang mit Oxidation durch Freie Radikale und Zellalterung nachdenken …

Stress (physisch und psychisch) gehört bei den meisten Menschen zum Alltag und läßt die Entstehung von Radikalen explosionsartig wachsen. Der Körper versucht Streß durch einen erhöhten Stoffwechsel zu kompensieren, welcher auf der einen Seite Vitamine, Mineralien, Basen und Pufferstoffe (Antioxidantien) verzehrt. Auf der anderen Seite werden durch die hohe „Drehzahl“ mehr Stoffwechselabfälle, Homotoxine, Schlacken, Säuren und natürlich Radikale gebildet, die das Millieu mit plus-geladenen Molekülen belasten. Das gilt ebenso bei exzessiven sportlichen Betätigungen.

Ein weiterer Faktor ist unsere moderne Ernährung. Neben Junk-Food kommt überwiegend industriell verarbeitetes, prozessiertes und gekochtes Essen auf den Teller, das kaum noch funktionelle Inhaltsstoffe für eine gesunde Ernährung enthält. Statt dessen nehmen wir viele Nahrungsmittelzusatzstoffe und andere Chemikalien auf. Auch übermäßige Sonneneinstrahlung, Elektrosmog, verschmutzte Luft und verunreinigtes Wasser gelten als Ursachen für Freie Radikale. Wissenschaftler schätzen, daß wir täglich mit 60.000 – 80.000 Fremdsubstanzen in Berührung kommen.

Der Bedarf wird gerne unterschätzt…

Die DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V.) hält den täglichen Verzehr von 250g Gemüse, 75g Rohkost und ca. 250g Obst, idealerweise verteilt auf fünf Mahlzeiten, für ausreichend.

Dr. Anselm Budweg, Orthomolekularmediziner, kommentiert diese Empfehlung wie folgt: „Die DGE empfiehlt Mindestwerte an Mikronährstoffen, die jeder Mensch zu sich nehmen sollte, um keine klassischen Vitaminmangelerkrankungen wie Skorbut, Beri-Beri oder Pellagra zu bekommen. 30 bis 60mg Vitamin C reichen aus, um Skorbut zu vermeiden, schützen aber kaum gegen Freie Radikale, die die Gene schädigen, zu Verschleißerscheinungen und schlimmstenfalls zu Tumoren führen können. Für eine präventive, prophylaktische oder gar therapeutische Wirkung müssen allerdings ganz andere Dosierungen gewählt werden.“ Und weiter: „ Bei der Bekämpfung der Freien Radikale werden die Anti-Oxidantien im Körper aufgebraucht – also ist der Organismus zum Schutz vor Krankheiten auf eine regelmäßige Zufuhr der zellschützenden Anti-Oxidantien angewiesen.“

Auch der zweifache Nobelpreisträger Linus Pauling kommt zu diesem Schluß. Er empfiehlt, eine vitaminreiche Kost durch die Einnahme zusätzlicher Antioxidantien zu unterstützen. Zahlreiche wissenschaftliche Studien haben mittlerweile Prof. Paulings Konzept untersucht und bestätigt: Unter anderem haben sie gezeigt, dass eine gute Versorgung bzw. Ergänzung mit Antioxidantien eine Senkung der Krebs-Neuerkrankungsrate von bis zu 50% bewirken kann.

Brauchen wir verschiedene Antioxidantien?

Es gibt aber kein „Super-Antioxidans“, welches alle anderen Antioxidantien ersetzen könnte. Verschiedene Antioxidantien erfüllen spezifische Aufgaben im Körper. Wir können uns die Aufgaben im Körper vorstellen wie auf einer Baustelle: es werden Maurer, Dachdecker, Fliesenleger, Installateure, Elektriker benötigt. Daher ist eine ausgewogene, abwechslungsreiche und möglichst rohe Kost besonders zu empfehlen, damit möglichst viele und verschiedene Mikronährstoffe zugeführt werden.

Die bekanntesten natürlichen Antioxidantien sind z.B. enthalten in…

  • Vitamin A: in Orangen, Karotten, Spinat, Kalbsleber, Honig, Vollmilch, Butter, Eigelb
  • Vitamin C: in Zitrusfrüchten, schw. Johannisbeere, Guave, Papaya, Brokkoli, grüne Paprika, Grüntee
  • Vitamin E: Getreide, Nüsse, Samen, Pflanzenöle, Milch, Eier, Avocado, Spinat
  • Selen: Kokosnüsse, Para- und Erdnüsse, Ölfrüchte, Fisch, Meeresfrüchte, Vollkornbrot, Pilze
  • Polyphenole: in Apfelbeeren, roten Trauben, ebenfalls als Rotwein oder Sherry, Granatapfel Ginkgo, Tee, Zitronenmelisse.
  • Flavonoide: in vielen pflanzlichen Lebensmitteln wie Zitronen, Weintrauben, Tee, Kakao
  • Minus-geladener Wasserstoff: in frischem Obst und Gemüse, frischem Quellwasser

Gerade der minus-geladene Wasserstoff ist, wie wir schon wissen, sehr flüchtig. Alleine Metallberührungen oder der Kontakt mit Luftsauerstoff lassen diese hoch aktive Verbindung vorzeitig abreagieren. Durch spezielle Technologie ist es gelungen, den aktiven Wasserstoff durch eine kolloidale Einbindung in Mineralstoff-Microcluster stabil und für eine Nahrungsergänzung verfügbar zu machen.

Aktiver Wasserstoff

Aktiver Wasserstoff hat besondere Eigenschaften und ist daher ein Antioxidans der Superlative. Die enthaltenen minus-geladenen Wasserstoffionen liefern freie Elektronen, die Freie Radikale sofort befrieden können ohne dass das verbleibende Wasserstoffatom selbst radikal wird. Das bedeutet einen sofortigen Stopp der schädigenden Elektronenkaskade. Zudem ist minus-geladener Wasserstoff winzig klein, also niedermolekular und zellwandgängig. Aktiver Wasserstoff kann im Körper also überall hin gelangen. Der große Elektronenüberschuss kann auch beschädigte Vitamine und andere Antioxidantien regenerieren und dadurch den Status an verschiedenen Mikronährstoffen im Körper verbessern.

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