02.01.2016 | 07:00 Uhr

Laura Hottenrott mit ICEIS zum Sieg

Lachend über die Ziellinie: Laura Hottenrott (Eintracht Baunatal) siegte bei den Damen. Foto: Thomas Nitsche

Kurz vor der Halbzeit des Silvesterlaufes von Werl nach Soest zog Laura Hottenrott das Tempo an und lief am Ende zu einem souveränen Sieg. Und das, obwohl die 23-Jährige erstmals über 15 Kilometer startete. Was sie dazu sagte.
So schnell wie sie absolvierten seit der Premiere 1982 nur wenige Frauen die 15 Kilometer des Silvesterlaufes von Werl nach Soest: In starken 53:19 Minuten gewann Laura Hottenrott (GSV Eintracht Baunatal) wie erwartet die Damenkonkurrenz. Trotzdem stand die 23-Jährige unmittelbar nach der Zielankunft Rede und Antwort, ohne nach Luft zu schnappen.
 
Frau Hottenrott, Sie wirken erstaunlich frisch. Wie haben Sie sich das Rennen eingeteilt?
Laura Hottenrott: Progressiv – das ging gut und ich bin jetzt nicht so platt. (lacht)
Als 5000-Meter-Spezialistin liefen Sie erstmals einen Wettkampf über 15 Kilometer. Hatten Sie Schwierigkeiten auf der Strecke?
Schwierigkeiten nicht, aber auf jeden Fall Respekt. Ich dachte am Anfang: Ui, drei Kilometer… erst – noch zwölf. (lacht) Und dann bei der Zehn-Kilometer-Marke: Noch fünf, puuuh! Aber als es noch drei Kilometer zum Ziel waren, ein bisschen mehr als zehn Minuten – das war dann machbar. (grinst)
Wie gefallen Ihnen Lauf und 15 Kilometer?
An der Strecke herrscht eine super Stimmung. Es waren wahnsinnig viele Leute da. Aber es war auf jeden Fall hart. 15 Kilometer – Respekt vor jedem, der die Strecke läuft. Die Strecke an sich ist schön wellig. Runterwärts kann man es gut laufen lassen, bergauf muss man schon arbeiten.
Wann wussten Sie denn, dass Sie in Führung liegen?
Ich bin bis zur Sechs-Kilometer-Marke mit Merlaut gelaufen und dann weggezogen. Bei der Zehn-Kilometer-Marke war ich mir doch sehr sicher.
Auch dank Ihrer Zwischenzeiten?
Ganz ehrlich? Ich habe mich gar nicht an Zeiten orientiert. Ich wollte gerne um den Sieg laufen. Zeiten waren mir eigentlich egal.
 
Falk Blesken
 
Laura Hottenrott: Der Sieg war wichtig, nicht die Zeit | WAZ.de – Lesen Sie mehr auf:
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