Was ist der Unterschied zwischen einer Mineralmischung auf der Basis von Carbonaten und der von Citraten?
Citrate sind die natürlichen, d.h. organischen Salze der Zitronensäure. Carbonate dagegen sind anorganische, unlösliche Kohlenstoffverbindungen. Sie werden vergleichsweise schlecht verstoffwechselt und können sich im Körper mit den Säuren ablagern und so schwer lösliche Schlacken bilden.
Ein zu hoher Anteil an anorganischen Verbindungen (z. B. Magnesiumcarbonat, Kaliumcarbonat) belastet und schädigt den Körper mehr als sie nutzen.
 
Warum verwenden wir Citatsalze?
Citrat als organisches Salz wird vom Körper vollständig aufgenommen. Entsprechend hoch ist z.B. die Bioverfügbarkeit von Calciumcitrat (2,5-fach) gegenüber z.B. Calciumcarbonat. Studien zeigen, daß bei Einnahme von Calciumcitrat die Reduzierung der Aktivität der Hormone der Nebenschilddrüse (Parathormon oder Parathyrin) um 50% höher ist als bei Calciumcarbonat.
Organische Mineralstoff-Citrat-Verbindungen werden besser in allen Gewebearten des menschlichen Körpers aufgenommen als anorganische Carbonatverbindungen.
Carbonate neutralisieren den sauren Verdauungsvorgang im Magen, was besonders bei älteren Menschen mit ohnehin verringerter Verdauungskraft (Hypoazidität) starke Nachteile in Bezug auf die Proteinverdauung und die Infektabwehr hat.
Das eiweißverdauende Enzym Pepsin im Magen benötigt ausreichend Magensäure, um zur Wirkung zu kommen. Andenfalls kann es zu Fäulnisflora kommen. Dadurch entstehen zellschädigende Gifte die durch enterohepatische Kreisläufe in die Organe gelangen.
VitalBase: Warum verwenden wir Citatsalze
Eine Citratmischung wirkt nicht neutralisierend wie die Carbonate, sondern regulierend auf die Magensäure.
Der Magen ist mit dem Pankreas einer der wichtigsten Basenlieferanten für den Körper. Die Belegzellen der Magenwand haben eine Doppelfunktion. Sie produzieren Salzsäure und Basen (letzteres zusammen mit dem Pankreas)
Das Verhältnis von Salzsäure zu Basen beträgt 1 : 2,5
Durch die optimale Zusammensetzung der Mineralmischung werden bereits im Magen Mineral-Ionen wie Na+, K+, Ca+ und Mg+ gebildet.
Diese durchwandern die Magenwand und neutralisieren die Säuren über das Blut die Lymphe und die Körpergewebe.
Durch die alkalisierende Regulierung in den Geweben reduziert der Magen/Pankreas die Produktion von Säuren und Basen.
 
Benötigen wir Kalium und Natrium in einer Mineralmischung?
Definitiv Ja! Besonders in Verbindung mit einer Low-Carb oder Ketogenen Diät. Stichwort: Natriuresis
Kohlenhydrate bewirken eine erhöhte Insulinausschüttung und diese führt zu einer Natrium-Retention in den Nieren, was wiederum Bluthochdruck begünstigt. D.h. Zucker und Proteinmangel fördern Salzeinlagerungen, nicht fett- und proteinreiche Diäten.
Kalium ist ein intrazellulär wichtiges Mineral. Kalium sollte nicht in einer anorganischen Verbindung vorliegen, sondern in einer besser biologisch verwertbaren organischen Verbindung wie z.B. Kaliumcitrat.
Damit Kalium intrazellulär zur Wirkung kommen kann, darf es nicht isoliert verabreicht werden.
Kalium benötigt z.B. das paarig dazugehörige extrazellulär wirkende Zellmineral Natrium.
Natrium und Kalium bilden eine sich ergänzende symbiontische Einheit (Na+/K+-Pumpe). Nur wenn Natrium und Kalium im richtigen Verhältnis verfügbar sind, kann ein optimales Membranpotential (-60-90 mV) erreicht werden. Und nur das ermöglicht einen optimalen Zellstoffwechsel und somit eine intrazelluläre Entgiftung.
Kalium und Natrium in einer MineralmischungRuhepotential einer Nervenzelle
 
VitalBase® enthält Pektine, genauer Makropektine – warum und was ist der Unterschied?
Ziel ist die Kombination von täglicher SB-Regulierung, Zellentgiftung und Darmreinigung
Hochmolekulare oder Makropektine sind darmaktive Ballaststoffe und an entgiftenden Prozessen im Darm beteiligt.
Daneben gibt es noch Mikro- oder niedermolekulare Pektine wie in PektiClean. Makropektine können die Zellwand nicht passieren, wirken daher ausschließlich im Gastrointestinal-Trakt.
 
Die wichtigsten Merkmale auf einen Blick

  1. Es trägt dazu bei, den Verlust der Basenspeicher (Überdrehen des Basenlieferanten Magen) zu verhindern. (anazide Gastritis, Säuremangel-Gastritis/Hypoazidität/Hypochlorhydrie).
  2. Es vermindert die überschießende Magensäureproduktion (HCL) im Magen (azide Gastritis), aber nicht durch Neutralisierung der Magensäure, sondern durch indirekte Regulierung über andere Gewebe.
  3. Ausgewogene Mischung unterstützt die Erhaltung der Membranspannung der Zelle
    VitalBase unterstützt die tägliche Darmentgiftung durch Makropektine

 
Der Tod sitzt im Darm
 
Chinesisches Sprichwort