Frische Energie tanken – mehr Vitalität mit B12

Der Körper braucht Vitamin B12 für verschiedenste Abläufe, wie zum Beispiel für die Nervenfunktion, die Zellteilung und die Blutbildung.

Einfluss von Vitamin B12 auf das vegetative Nervensystem

Es gilt als das Vitamin für Energie und starke Nerven. Darüber hinaus soll es auch Stress mindern! Die Ursache dafür liegt im Einfluss auf das menschliche Nervensystem. Gerade in den letzten Jahren wurde der Einfluss von Vitamin B12 auf das vegetative Nervensystem weitergehend wissenschaftlich untersucht. Der Körper braucht Vitamin B12 für verschiedenste Abläufe, wie zum Beispiel für die Nervenfunktion, die Zellteilung und die Blutbildung.

Ein Mangel an Vitamin B12 betrifft deshalb die Augen ebenso wie Haare, Nerven und Muskulatur. Der Körper kann Vitamin B12 speichern und einige Zeit aus diesen Vorräten schöpfen. Deshalb macht sich ein Mangel zunächst auch nur in leichten Symptomen bemerkbar, wie Appetitlosigkeit, schnelle Ermüdung, blasse Haut, Schlafstörungen sowie eine allgemeine Schwäche. Wenn die Speicher leer sind, kommt es zu schwereren Krankheitsbildern wie Schädigungen der Nerven, neurologischen Ausfallerscheinungen, Demenz oder Psychosen.

Vitamin B12 ist ein wasserlösliches Vitamin der B-Gruppe. Es ist beteiligt an der DNA- Synthese, an der Myelinisierung im Nervensystem, an der Blutbildung sowie an weiteren wichtigen Funktionen im Stoffwechsel. Beispielsweise wirkt es bei der Fettsäuresynthese und bei der Entgiftung von Homocystein zu Methionin mit.

 

Veganer aufgepasst!

So gesund eine vegane Ernährung in vielerlei Hinsicht auch ist: Viele Veganer haben einen Mangel an Vitamin B-12 oder sind unterversorgt. Schließlich kommt Vitamin B-12 fast ausschließlich in tierischen Lebensmitteln vor. Der alleinige Verzehr pflanzlicher Lebensmittel ohne Zusatz von Vitamin B-12 reicht oft nicht aus.

Um Ihren täglichen B12-Bedarf zu decken, müssten Sie 10 Gramm Leber, 40 Gramm Hering oder 100 Gramm Seelachs täglich verzehren.

 

Hitze und lange Lagerzeiten sind Gift für Vitamin B12

 

Kleines B12-Lexikon: Wissenswertes über B12

Das Angebot an Vitamin B12-Vitalstoffprodukten ist groß. Für den Laien ist es schwer, die richtige Auswahl zu treffen. Kennen Sie den Unterschied zwischen Methylcobalamin, Adenosylcobalamin und Hydroxocobalamin Cyanocobalamin?

 

Natürliches B12 ist vom Körper gut verwertbar

Methylcobalamin ist eine natürliche, aktive Coenzym-Form von Vitamin B12. Zusammen mit Folsäure schützt es Blut, Nerven und DNA. Im menschlichen Körper findet es sich vor allem in den Zellen und dem Zentralnervensystem. Methylcobalamin wird als Coenzym in der Umwandlung von Homocystein zu Methionin benötigt und ist für die Reaktivierung der Folsäure notwendig. Ohne Methylcobalamin kann Folsäure ihre Wirkung nicht entfalten.

 

Adenosylcobalamin

die zweite bioaktive Coenzym-Form von Vitamin B12, ist an der Energiegewinnung in den Kraftwerken der Zellen, den Mitochondrien, beteiligt. Außerdem ist Adenosylcobalamin für die DNA-Synthese wichtig. Von dieser hängt unter anderem die Bildung der roten Blutkörperchen ab. Im Zentralnervensystem sorgt Adenosylcobalamin für den Aufbau der die Nervenbahnen umgebenden Myelinhüllen. Sie sind dafür zuständig, dass Informationen schnell transportiert werden.

 

Hydroxocobalamin

auch Hydroxycobalamin genannt, ist ebenfalls eine natürliche Form von Vitamin B12. Es hat von allen B12-Formen die beste Depotwirkung. Fast die Hälfte des Vitamin B12 im menschlichen Blut liegt in Form von Hydroxocobalamin vor. Im Körper wird Hydroxocobalamin zu Methylcobalamin und Adenosylcobalamin umgewandelt, die einzigen beiden B12-Formen, die der Körper direkt verwerten kann.

 

Die synthetische Form von B12 muss vom Körper erst umgewandelt werden

Cyanocobalamin ist eine kostengünstige, synthetische Form von B12 und muss im Körper in einem anspruchsvollen Prozess in eine natürliche Form umgewandelt werden. Die natürlichen Formen von B12 sind Cyanocobalamin deshalb unbedingt vorzuziehen

 

Fazit:

Methylcobalamin, Adenosylcobalamin und Hydroxocobalamin sind natürliche B12-Formen und können deshalb vom Körper direkt verwertet werden. Schwieriger ist es mit Cyanocobalamin: Diese synthetische Form muss vom Körper zuerst umgewandelt werden, bevor das wichtige Vitamin dem Organismus zur Verfügung steht.