Überraschende Studie: Vegetarier sind in wichtigen Kategorien weniger gesund als Fleischesser

Ovo-vegetarierVeganer aufgepasst: Eine überraschende neue Studie aus Österreich wird mit Sicherheit viele Vegetarier erschüttern und zu massivem Widerspruch veranlassen. Sie hat nämlich ergeben, dass Menschen, die nur Gemüse essen, in wichtigen Kategorien weniger gesund sind und dass ihre Lebensqualität niedriger ist als die von Menschen, die etwas Fleisch essen.

 

Unter anderem ergab die Studie:

  • Vegetarier gehen öfter zum Arzt und sind anfälliger für Allergien.
  • Es besteht ein 50 Prozent höheres Risiko von Herzinfarkt und Krebs.
  • Sie entwickeln mit höherer Wahrscheinlichkeit Depressionen und Angststörungen.

Andererseits sind Vegetarier allerdings auch gesundheitlich im Vorteil, beispielsweise sind sie körperlich aktiver, trinken weniger Alkohol und rauchen weniger Tabak. Doch insgesamt wurde die Gesundheit der Vegetarier als weniger gut eingeschätzt, verglichen mit Menschen, die etwas Fleisch essen.

 

Der völlige Verzicht auf Fleisch führt oft zu Nährstoffdefiziten

Fleisch enthält einige essenzielle Nährstoffe, die Gemüse entweder überhaupt nicht oder nur in sehr geringen Mengen liefert. Natürlich können Vegetarier sehr gesund bleiben, wenn sie gut planen und ergänzen, aber offenbar tun das die meisten nicht. Entsprechend mangelt es vielen, die ganz auf Fleisch verzichten, an essenziellen Nährstoffen. Das deutlichste Beispiel ist das Vitamin B12: Bei 90 Prozent aller Vegetarier besteht ein Defizit.

 

Vitamin B12 bewirkt unter anderem:

  • Schutz vor Krebs
  • Reduzierung von Depression, Stress und Gehirnschrumpfung
  • Erhalt eines gesunden Verdauungssystems
  • Minderung von Müdigkeit
  • Gesunde Haut, Haare und Nägel

 

Details der neuen Studie

Die Studie wurde von Forschern der medizinischen Fakultät der Universität Graz durchgeführt und in der Open-access-Fachzeitschrift PLOS ONE veröffentlicht. Es war eine Querschnittsstudie auf der Grundlage von Daten des österreichischen Gesundheits-Surveys, bei dem Ernährungsgewohnheiten, demografische Charakteristika und allgemeine Unterschiede im Lebensstil der Teilnehmer untersucht wurden.

Die Teilnehmer wurden in vier Gruppen aufgeteilt:

  • Vegetarier
  • Fleischliche Ernährung mit viel Obst und Gemüse
  • Fleischliche Ernährung mit weniger Fleisch
  • Fleischliche Ernährung mit viel Fleisch

Die Teilnehmer in der Gruppe »Fleischliche Ernährung mit weniger Fleisch« schnitten in mehr Kategorien besser ab als alle anderen Gruppen, obwohl auch die in einzelnen Kategorien vorn lagen. Die Schlussfolgerung der Forscher war: »Unsere Studie hat gezeigt, dass Erwachsene in Österreich, die sich vegetarisch ernähren, weniger gesund sind (in Bezug auf Krebs, Allergien und Störungen der geistigen Gesundheit), geringere Lebensqualität aufweisen und häufiger medizinisch behandelt werden müssen.«

 

Eine bessere Schlussfolgerung wäre vielleicht, dass etwas, aber nicht zu viel Fleisch für eine gesunde Ernährung nötig ist – und ich möchte noch darauf hinweisen, dass bei der Studie nicht zwischen Vegetariern und Veganern unterschieden wurde. Auf jeden Fall sollte eines selbstverständlich sein: Wenn Sie Fleisch essen, wählen Sie gesundes Fleisch wie Bio-Fleisch von grasgefütterten Rindern, Fleisch von freilaufenden Hühnern, wild gefangenen Fisch usw. statt konventioneller industriell verarbeiteter Fleischprodukte, Fleisch aus Massentierhaltung und Fisch von Fischfarmen.


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