Sauerstoff im Blutkreislauf

Sauerstoff im Blutkreislauf

Der menschliche Organismus nimmt den benötigten Sauerstoff normalerweise zu 99 % über die Lunge und zu 1 % über die Haut auf. Unsere Umgebungsluft enthält neben 20,9% Sauerstoff noch 78 % Stickstoff und ca. 1 % Edelgase. Der Rest sind Kohlendioxid und Umweltschadstoffe. Der Sauerstoff gelangt über die Lunge mit 350-500 m Luft pro Atemzug durch die Lungenbläschen ins Blut und wird in den roten Blutkörperchen mit ca. 20 ml pro dl gebunden.

Entscheidend für die Menge des im Blut transportierten Sauerstoffs sind der Luftdruck, die Zahl der roten Blutkörperchen und die Funktionsfähigkeit der Lunge.

Das frische mit Sauerstoff und Nährstoffen angereicherte Blut gelangt über die Arterien in alle Bereiche des menschlichen Körpers. Dort wird es in ein feines Netz von Blutgefäßen (Kapillaren) gepumpt. Diese sind von den kleinsten Körperbestandteilen, den Zellen umgeben.

Durch die Zellwände gelangen Sauerstoff sowie Nähr- und Vitalstoffe in die Zellen. Der Sauerstoff verbindet sich hier mit dem Kohlenstoff aus den Nährstoffen zu Kohlendioxid (Ausatmung) und Wasser.

Die dabei entstehende Energie wird für die Aufrechterhaltung der Körperwärme und als Muskelkraft benötigt. Nur vollständig verbrannte Abprodukte gelangen wieder durch die Zellwand in die Kapillaren und werden von dort über das Venensystem wieder in den Blutkreislauf zurücktransportiert, um dann von der Leber, Niere und dem Darm ausgeschieden zu werden.

 

Unzureichende Sauerstoffzufuhr

Werden infolge unzureichender Sauerstoffzufuhr die Nährstoffe in den Zellen unvollständig verarbeitet, entstehen giftige Stoffwechselprodukte wie z.B. Milchsäure. Außerdem erfolgt ein Anschwellen der Zellen und es kommt zu einer weiteren Verminderung der Durchblutung und zu einer Vergrößerung des Sauerstoffmangels im Gewebe. Die dadurch entstandene Sauerstoffschuld, insbesondere nach körperlichen Anstrengungen, muss dann in Stunden und Tagen körperlicher Ruhe, in denen der Sauerstoffbedarf des Organismus verringert ist, ausgeglichen werden. Entsteht ein permanenter Sauerstoffmangel im Gewebe (Hypoxie), kann es zu Entzündungen oder Absterben ganzer Gewebebereiche kommen, wodurch Krankheiten entstehen.

 

Zusammenfassend kann man sagen, dass der Gesundheitszustand eines Menschen vom Sauerstoffpotential abhängig ist. Sauerstoff hat für die gesunden Funktionen des Organismus eine hervorragende Bedeutung, denn er:

– fördert die Mikrozirkulation des Blutes
– ist antibakteriell und antiviral
– fördert die Regeneration des Gewebes
– ist an Entgiftungsprozessen beteiligt
– fördert die Regulationsprozesse
– reguliert den Blutdruck
– verbessert den Stoffwechsel
– erhöht die Energieversorgung der Zellen
– steigert die psychische und körperliche Leistungsfähigkeit

 

Behebung von Sauerstoffmangel

Radfahren - Bewegung in der Freien Natur stellt tägliche Bewegung im Freien, die dem indiv. Zustand angepasst sein soll, am besten bei Sonnenschein (tägl. 2 Std.!) eine wichtige Unterstützung dar. Spaziergänge im Wald, an Wasser, Radfahren, Schwimmen (besser im See als im Freibadbecken) und vor allem auch Rudern sind sehr empfehlenswert

Bewegung in der Freien Natur

In jedem Falle stellt tägliche Bewegung im Freien, die dem indiv. Zustand angepasst sein soll, am besten bei Sonnenschein (tägl. 2 Std.!) eine wichtige Unterstützung dar. Spaziergänge im Wald, an Wasser, Radfahren, Schwimmen (besser im See als im Freibadbecken) und vor allem auch Rudern sind sehr empfehlenswert. Je ruhiger, gelassener dabei die innere Haltung ist, desto besser der Erfolg!

Wo dies nicht möglich ist, wäre regelmässiges tägliches Trinken von 1,5-2 Ltr. sauerstoffangereichertem Wasser oder von 1-2 Gläser ozonisiertem Wasser oder gar ein Sauerstoffinhalationskur (z.B. IHHT) gut.

Quelle: http://www.j-lorber.de/gesund/sauerstoff/sauerstoffmangel.htm