Das Redoxpotential gilt unter Experten als eines der wichtigsten Qualitätsmerkmale eines gesunden Wassers


Das Redoxpotential des WassersRedox-Reaktionen (REDuktions-OXidations-Reaktionen) sind chemische Vorgänge, bei denen Elektronen ausgetauscht werden. Während der pH-Wert die Bereitschaft einer Flüssigkeit angibt, Protonen (H+-Ionen) aufzunehmen oder abzugeben, ist es beim Redoxpotential das Vermögen, Elektronen aufzunehmen oder abzugeben. Man spricht in der Chemie auch von Elektronenübertragungsreaktionen.
Redox-Reaktionen beinhalten immer zwei gleichzeitig ablaufende Prozesse (Halb-Reaktionen): eine Oxidation und eine Reduktion.
Für die Oxidation von Stoffen bedarf es eines Oxidationsmittels, das Elektronen aufnehmen kann. (Das Oxidationsmittel wird reduziert.)
Ein Reduktionsmittel reduziert Stoffe, indem es Elektronen zur Verfügung stellt. (Das Reduktionsmittel wird oxidiert.) Die Triebkraft für diese Elektronenübertragung ist immer die Erreichung einer höheren Stabilität.

 

Das Redoxpotential wiederum bezeichnet eine Messgröße der Redoxreaktionen.

Das Redoxpotential zweier Partner ist die Summe von Oxidationspotential und Reduktionspotential: je „lieber“ ein Partner oxidiert wird und je „lieber“ der andere reduziert wird, desto größer ist deren gemeinsames Redoxpotential.

Die Reduktionskraft einer Substanz wird durch ihr Redoxpotential beschrieben: die Bereitschaft, Elektronen abzugeben und damit in die oxidierte Form überzugehen.

Je negativer ein Redoxpotential, desto stärker die Reduktionskraft.

Bei der Messung des Redoxpotentials spielen einige Faktoren eine wichtige Rolle und beeinflussen den Messwert. So sind pH-Wert, Temperatur und Ionenstärke zu berücksichtigen.

Gemessen wird das Redoxpotential in Millivolt beziehungsweise in rH2.

Der rH2-Wert ist demnach ein Maß für die Anzahl der Elektronen.
Er kann Werte zwischen 0 und 42 annehmen. Der Neutralwert liegt bei rH2 28. Ist der Wert unter 28, unterstützt die wässrige Lösung einen reduktiven Prozess, da Elektronen zur Verfügung stehen. Bei Werten über 28 sinkt die Anzahl der Elektronen und die Flüssigkeit unterstützt ein oxidatives Milieu.

Je weiter sich der Wert von 28 entfernt, desto stärker ist die jeweilige Wirkung.

 

Hat Trinkwasser einen niedrigen rH2-Wert oder Millivolt-Wert, dann hat das Wasser die Möglichkeit, freie Radikale im Körper zu eliminieren.
Bei Werten jedoch über 28 werden dem Gewebe bzw. der menschlichen Zelle Elektronen entzogen, und es kann eine Kettenreaktion ausgelöst werden. Wichtige Funktionen und Prozesse im Körper werden gestört, da diese Reaktion die Zelle schädigen, entzünden oder zerstören kann. Eine weitere Folge kann auch die Entartung sein, wodurch eine Krebszelle entstehen kann.

Um es kurz zu sagen:
Je geringer der rH2-Wert, desto mehr freie Elektronen stehen zur Verfügung, die freie Radikale neutralisieren können. Unter freien Radikalen versteht man Sauerstoffatome oder Sauerstoffverbindungen mit einem fehlenden Elektron. Sie sind meistens sehr reaktionsfreudig und versuchen ihren Ladungsunterschied wieder auszugleichen.
Je höher der Wert, desto weniger „Radikalfänger“ (= freie Elektronen) sind verfügbar.

Wie schon zuvor erwähnt liegt der Neutralwert bei rH2 28 – gesundes Wasser muss diesen Wert klar unterschreiten.

Gesundes Wasser

Gesundes Wasser

Diese antioxidative Wirkung von gesundem Wasser ist von großer Wichtigkeit. Von unserem wichtigsten Lebensmittel Wasser darf kein oxidativer Impuls ausgehen, der das Entstehen weiterer „freier Radikale“ begünstigt.

LAURETANA ist gering mineralisiert und stammt aus einer natürlichen, artesischen Quelle. Sein rH2-Wert liegt bei zirka 25,5 und gilt als niedrigster in Europa.
Bestrahlung, Ozonbelüftung und Chlorierung von Wässern, wie beispielsweise bei sterilisiertem Leitungswasser und konventionellen Mineralwässern, führen zu starker Oxidation. Wässer haben dann rH2-Werte bei ca. 32-36. Das bedeutet, dass diese Wässer eine oxidative Wirkung haben und der Körper beim Trinken zusätzliche Energie aufwenden muss, um diese unschädlich zu machen.