Kokosnüsse sind reich an Nährstoffen. Sie sind gute Quellen für Eisen, Phosphor, Zink und andere Mineralien und Vitaminen. Sie enthalten auch viel Eiweiss und Faserstoffe, aber nur wenige natürliche Zucker. Seit Jahrhunderten sind sie in Afrika, Asien und im pazifischen Raum weit verbreitet: schätzungsweise ein Drittel der Weltbevölkerung ist auf die Kokosnuss als Nahrungsmittel angewiesen. Ihr Öl, ihre Milch und ihr Fruchtfleisch sind dort Grundnahrungsmittel.

Kokosöl wird durch Pressen des frischen Fruchtfleisches gewonnen. Das Öl besteht zu etwa 86 % aus gesättigtem Fett; der Rest ist eine Mischung aus 6 % einfach und 2 % mehrfach ungesättigten Fetten sowie einer geringen Menge Phytosterolen, die zu den Bestandteilen der als Cholesterinsenker eingesetzten Satine gehören. Kokosöl enthält auch eine geringe Menge Omega-6, eine essenzielle Fettsäure.

In den 1950er Jahren konnte man Kokosöl z. B. in Amerika noch in jedem Lebensmittelgeschäft kaufen. Alle verwendeten es zum Kochen. Man nahm Butter, Schmalz und Kokosöl zum Braten und auch zum Backen. Im Unterschied zu den meisten anderen Ölen ist natürliches Kokosöl bei Zimmertemperatur fest, wird wegen des relativ hohen Anteils an gesättigtem Fett nicht so schnell ranzig und hält mindestens 2 Jahre.

Als die Teilhärtung von flüssigem Fett eingeführt wurde, sodass es fest wurde und länger hielt, und als sich dann vielseitig einsetzbare andere Pflanzenöle durchsetzen, drängten entsprechende Produkte auf den Markt und das Kokosöl galt dabei als Hauptkonkurrent. Man belegte es mit Zöllen, um es zu verteuern und die Nutzung der billigeren, teilgehärteten Öle zu begünstigen. Viele Ärzte und Forscher äusserten damals Bedenken bezüglich dieser industriell hergestellten Fette und bezweifelten ihre Harmlosigkeit, doch ihre Stimmen verhallten viele Jahre lang ungehört.

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