Betrachtet man alle Risikofaktoren, denen wir heute ausgesetzt sind, so ist es verwunderlich, dass wir überwiegend noch gesund sind. Andererseits lebt kaum noch jemand symptomfrei in gänzlichem Wohlbefinden. Allein die Belastung durch technischen Elektrosmog hat sich im 2013 gegenüber den vorangehenden Jahren verfünffacht.

Wir sind der Meinung, dass trotz vielerlei Einflüsse von aussen die Erhaltung der Gesundheit unterstützt werden kann. Gerne geben wir Ihnen hier einige Empfehlungen dazu ab:

  • Dafür sauberes, reines, frisches Wasser trinken (BestWater)
  • Alle Stunden den Wohn-/Arbeitsraum lüften
  • Elektrische Geräte im Schlafzimmer reduzieren (Radiowecker, Handy etc.)
  • Geerdetes Schlafen (z.B. mit EarthWaver®)
  • Keine Magnete tragen, keine batteriebetriebene Uhren am Handgelenk
  • Arbeiten mit funkgesteuerten Geräten reduzieren (Funkmaus, Handy, usw.)
  • Verwendung von Monitoren reduzieren
  • Smart-Geräte in Wohnung oder Auto ausschalten
  • Telefone mit Kabel bevorzugen (keine schnurlosen Geräte)
  • Keine Metalle am Körper tragen (z.B. BHs mit Formbügeln)
  • Keine Energiesparlampen, keine Dimmer verwenden
  • Bettwäsche aus (biologischer) Baumwolle verwenden
  • Keine Heizdecken benutzen
  • Keine gen-manipulierten Nahrungsmittel konsumieren
  • Kuhmilchprodukte, Weizenprodukte, Zucker, Orangensaft vom Speiseplan streichen
    Alternativen zu Kuhmilch: Schafmilch, Ziegenmilch, Sahne, Bio-Sojamilch
    Alternativen zu Weizen: (Ur)Dinkel, Quinoa, Amaranth, Kamut, Buchweizen, Hirse, Emmer
    Alternativen zu Zucker: Xylit, Erythrit, Agavendicksaft, Stevia
  • Fleischprodukte aus biologischer Zucht konsumieren
  • Keine künstlichen Süssungsmittel, speziell kein Aspartam = Aminosweet, verwenden
  • Regelmässig entgiften (z.B. mit Chlorella, Zeolith, Actovomin etc.)
  • Fluoride (in Zahnpasta), Aluminium (in Kosmetika, z.B. Deo), Jod (in Speisesalz) meiden
  • Impfungen vermeiden
  • Keine Zahnwurzelbehandlungen (giftfreie Zahnheilkunde)
  • Keramik statt Metalle im Mund einsetzen
  • Tägliches Entswitchen

Eine sehr umfangreiche Liste mit Themen, die in manchen Fällen vielleicht auch schwer umsetzbar sind. Ihr Gesundheitszentrum beratet Sie gerne.

 

Von einer anderen Seite betrachtet, können wir unsere Verhaltensweisen in drei Gruppen unterteilen:

1) Verhaltensweisen, mit denen wir uns zu viel schädliche Stoffe zuführen

Rauchen von mehr als 4 Zigaretten/Tag

Konsumieren alkoholischer Getränke mit mehr als 1 Liter Bieräquivalent/Tag

Mit Zucker gesüsste Nahrungsmittel konsumieren

Stark saure Nahrungsmittel wie Orangen konsumieren

Industriell erzeugte Nahrungsmittel, Fast-Food, Junk-Food konsumieren

Mit Mikrowelle erhitzte Nahrungsmittel konsumieren

Gen-manipulierte Nahrungsmittel konsumieren

Produkte mit chemischen Zusatzstoffen oder künstlich produzierte Nahrungsmittel konsumieren

Weizenprodukte (Gluten); Milchprodukte (Laktose, Kasein); Kernfrüchte (Fruktose) konsumieren

Softdrinks, Energy-Drinks konsumieren

Unzureichend gewaschene Salate/Rohkost essen

Schimmlige oder angeschimmelte Nahrungsmittel essen

Fluoride (in Zahncremes), Aluminium (in Kosmetika und Deo) verwenden

Metalle, Fremdstoffe und tote Gewebe im Mund

 

2) Verhaltensweisen, mit denen wir uns zu wenig Nützliches zuführen

Zu wenig Gemüse, Wurzeln, Samen, Früchte, Kräuter, Gewürze essen

Mangelnde Bewegung

Zu wenig frische, saubere Luft einatmen

Zu wenig Quellwasser trinken

Sich zu wenig in Natur/Wald aufhalten

Zu wenig «positive» Musik hören

Sich zu wenig Ruhe und Musse gönnen

Zu wenig erholsamen Schlaf

Zu wenig Pausen zum Abschalten im Tagesablauf

Zu wenig barfuss laufen

Zu wenig baden und schwimmen

 

3) Verhaltensweisen, die der Gesundheit nicht zuträglich sind

Stress, insbesondere nicht-bejahter Disstress

Leistungs-, Perfektions- und Termindruck

Nicht-bejahen dessen, was ist

Erwartungen; anhaftende, bindende Wünsche

 

Grundsätzliche Ernährungsempfehlungen

Wir erachten eine vegetarische Trennkost (d.h. Kohlenhydrate und Eiweiss nicht kombinieren) als gesundheitlich zuträglich, aber auch Steinzeitkost, Kreta-Kost, asiatische Küche sind Ernährungsweisen, die wir unterstützen können (oder umgekehrt gesagt, die uns bekannte Ernährungsweise des durchschnittlichen US-Amerikaners sollte vermieden werden: Hamburger, Pommes, Pizza, Cola…)

Wichtige Ankerpunkte:

  • Saures und Süsses reduzieren, dafür Neutrales und Bitteres bevorzugen
  • Nach 18.00 Uhr keine Kohlenhydrate mehr, auch keine Salate/Rohkost
    (noch besser nach 18.00 Uhr keine feste Nahrung mehr zu sich nehmen)
  • Wertvolle Nahrungsmittel sind Wurzelgemüse, Hülsenfrüchte, Öle wie Hanföl, Leinöl
  • Besser dünsten und dämpfen anstelle von braten oder frittieren
  • Den Wok der Pfanne vorziehen
  • Früchte mit ihren Kernen essen, z.B.: Papaya, Apfel, Aprikose (ohne Stein), Grapefruit…
  • Wertvolle Lebensmittel sind auch Kürbis, Artischocke, Aubergine, Mango, Avocado, Ingwerwurzel, Petersilienwurzel, Yamswurzel…
  • Pflanzenfarbstoffe (z.B. Kurkuma) sind so wichtig wie Vitamine
  • Algen entgiften (Dosierung beachten)
  • Gewürze (ausser Salz) beseitigen Parasiten und neutralisieren freie Radikale, also ruhig grosszügig einsetzen

Diese Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und soll lediglich als Empfehlung bzw. Denkanstoss verstanden werden.

Mai 2014

 

Die Regeln, ein Mensch zu sein
(aus einem alten Sanskrit-Manuskript)

  1. Du wirst einen Körper bekommen

Ob du ihn liebst oder nicht, er wird dein Haus sein für deine gesamte Lebenszeit.

 

  1. Du wirst Lektionen lernen müssen

Du bist eingeschrieben in eine vollzeitige, informelle Schule, die man Leben nennt. Jeden Tag wirst du in dieser Schule die Gelegenheit bekommen, Lektionen zu lernen. Du magst die Lektionen lieben oder denken, sie seien irrelevant oder dumm, das ändert nichts.

 

  1. Es gibt keine Fehler oder Schuld, nur Lektionen

Wachstum ist ein Prozess von Versuch und Irrtum, ein grosses Experiment. Die misslungenen Experimente sind genauso ein Teil des Prozesses wie dasjenige, das letztlich funktioniert.

 

  1. Eine Lektion wird solange wiederholt bis sie erlernt wurde

Eine Lektion wird dir in verschiedenen Variationen präsentiert werden bis du sie gelernt hast, dann erst kannst du zur nächsten Lektion übergehen.

 

  1. Zu erlernende Lektionen werden niemals enden

Es gibt keinen Teil im Leben, der nicht seine Lektionen beinhaltet. Solange du lebst, werden Lektionen zu lernen sein.

 

  1. Es gibt kein besseres Sein als das «Hier-sein»

Wenn dein «dort» oder «dann» zum hier geworden ist, wirst du wieder ein neues «dort» erstreben, das dir erneut besser erscheinen wird als das «hier». Also sei im Hier und Jetzt.

 

  1. Andere sind einfach Spiegel von dir und für dich

Du kannst nicht eine Eigenschaft einer anderen Person lieben oder ablehnen, denn es reflektiert dir etwas, das du in dir selbst liebst oder ablehnst.

 

  1. Was du aus deinem Leben machst, ist deine Angelegenheit

Du hast alle Mittel und Ressourcen, die du brauchst. Was du aus und mit ihnen machst, ist nicht ein Schicksal, sondern deine Sache und deine Entscheidung.

 

  1. Die Antworten liegen in dir

Die Antworten zu den Fragen deines Lebens liegen in dir. Alles was du zu tun hast, ist zu schauen, zu hören und zu vertrauen.