Zusammenhang Sauerstoffmangel und Arterienverkalkung


Sauerstoff im BlutkreislaufMan sagt, der Mensch hat das Alter seiner Arterien. Normalerweise sind die Arterien elastisch und ihr inneres Volumen ist frei und durchlässig, sodass das Blut diese Gefäße ungehindert durchfließen kann. Das muss auch so sein. Nur so ist das Blut in der Lage, den lebenswichtigen Sauerstoff, Nährstoffe und Vitamine in ausreichender Menge zu jeder Körperzelle zu transportieren.

Wie wir wissen, sind nur die Arterien eines Babys restlos frei von Ablagerungen. So ist die allgemeine Arteriosklerose also ein Prozess, der sich über die gesamte Lebenszeit erstreckt und jeden Menschen betrifft.

Arterienverkalkung können auch wir nicht verhindern, jedoch haben wir die Möglichkeit, ihr aktiv entgegenzuwirken. Sauerstoff hält den Degenerationsprozess auf und hilft, den Weg zu einer gesünderen Lebensweise zu finden. Unser Leben ist gekennzeichnet von Phasen, in denen wir sehr sorgsam mit unserer Gesundheit umgehen und mit uns durchaus zufrieden sind, aber auch von Phasen, die den Körper überaus stark belasten. Dazu gehören Krankheiten oder Schicksalsschläge, Probleme und Sorgen in der Familie oder der Firma, verbunden mit Stress und ungesundem Leistungsdruck, die sich über Jahre ungünstig auf unseren Organismus auswirken.

Unsere normalerweise elastischen Arterien reagieren auf äußere Beeinflussung wie Stress, Alkohol oder Nikotin. Die Folge ist häufig ein Ansteigen des Blutdruckes. Dabei können an besonders gefährdeten Stellen, z.B. kleinste Gefäße und deren Verästelungen der Blutbahn, Schädigungen an der Arterieninnenwand entstehen. Der Körper versucht, diese Verletzungen zu heilen und bildet eine Schutzschicht. Diese verschließt die Wunden und es bleiben kleine Narben zurück.

An diesen Stellen produziert der Körper jetzt mehr Bindegewebe. Kalksalze und überschüssige Blutfette (Cholesterine) lagern sich zusätzlich ab, der Querschnitt der Gefäße verengt sich immer mehr und ihre Durchlässigkeit sinkt. Alle Arterien des Körpers, somit auch die des Herzens und des Gehirns, können davon betroffen werden. Dieser Prozess der allgemeinen Arterienverkalkung und der Verlust an Elastizität kann jahrelang ablaufen, ohne dass körperliche Beschwerden darauf hinweisen. Risikofaktoren wie eine cholesterinhaltige Ernährung, wenig Bewegung, Übergewicht, Alkohol- und Nikotingenuss und zunehmende Luftverschmutzung können diesen Vorgang stark beschleunigen.

Sind es anfänglich die größeren Blutgefäße, die von diesem Prozess betroffen werden und uns noch keine Beschwerden bereiten, so verengen sich mit der Zeit immer mehr mittlere, kleine und kleinste Arterien (Arteriolen). Erst jetzt reagiert der Körper mit Missempfindungen, wie Abgeschlagenheit, Konzentrationsstörungen und auffällige Vergesslichkeit.
Auch kalte und taube Fingerspitzen, Schmerzen in den Beinen oder Schwindelgefühle sind Anzeichen für eine fortgeschrittene Arterienverkalkung und einer daraus resultierenden Beeinflussung der peripheren Nerven.

 

Chronisch geschädigte Zellatmung als biologische Grundstörung

Da man viele Ursachen trotz aller Bemühungen nicht ausreichend ausschalten kann, ist es umso nötiger, die Abwehrkraft des Organismus zu stärken und die biologische Grundstörung, die sich aus den Schädigungen ergibt, beheben, um soweit wie möglich die Wurzel des Übels zu erfassen. Nur die Symptome der Krankheitserscheinungen zu beseitigen, führt nicht zum Ziel.
Die biologische Grundstörung aller Zivilisationskrankheiten ist noch den Arbeiten des Nobelpreisträgers Prof. Warburg, Dr. Seeger, v. Jankowsky u. a. die chronisch geschädigte Zellatmung.

 

Behebung von Sauerstoffmangel

Radfahren - Bewegung in der Freien Natur stellt tägliche Bewegung im Freien, die dem indiv. Zustand angepasst sein soll, am besten bei Sonnenschein (tägl. 2 Std.!) eine wichtige Unterstützung dar. Spaziergänge im Wald, an Wasser, Radfahren, Schwimmen (besser im See als im Freibadbecken) und vor allem auch Rudern sind sehr empfehlenswert

Bewegung in der Freien Natur

In jedem Falle stellt tägliche Bewegung im Freien, die dem indiv. Zustand angepasst sein soll, am besten bei Sonnenschein (tägl. 2 Std.!) eine wichtige Unterstützung dar. Spaziergänge im Wald, an Wasser, Radfahren, Schwimmen (besser im See als im Freibadbecken) und vor allem auch Rudern sind sehr empfehlenswert. Je ruhiger, gelassener dabei die innere Haltung ist, desto besser der Erfolg!

Wo dies nicht möglich ist, wäre regelmässiges tägliches Trinken von 1,5-2 Ltr. sauerstoffangereichertem Wasser oder von 1-2 Gläser ozonisiertem Wasser oder gar ein Sauerstoffinhalationskur (z.B. IHHT) gut.

Quelle: http://www.j-lorber.de/gesund/sauerstoff/sauerstoffmangel.htm