Beschreibung

Am 3.12.1967 ersetzte der Chirurg Christiaan Barnard in Kapstadt in einer neunstündigen Operation ein Herz eines Patienten durch das Herz der verunglückten 25-jährigen Denise Darvall. Der Herzempfänger überlebte nur 18 Tage.

Es gab danach weitere Transplantationen in den USA, wobei auch hier die Menschen nur wenige Wochen oder Monate überlebten, weil die Herzen und anderen Organe eben nicht „lebendfrisch“ waren. Um dieses Problem zu lösen, aber das wegen zunehmender rechtlicher Probleme bei der Entnahme von Organen aus nicht eindeutig als tot erklärten Körpern, wurde 1968 der „Hirntod“ erfunden. Zu diesem Zweck wurde definiert, dass bei Menschen, die in einem tiefen Koma liegen, die Persönlichkeit bereits gestorben ist und der Mensch somit tot sei. Begierig übernahm die medizinische Welt diese neue Definition, denn nun konnten ohne rechtliche Hindernisse die notwendigen lebendfrischen Organe den Körpern entnommen: Das grosse Ausschlachten begann und wurde „legalisiert“. Im Mainstream wird beim Thema Organspende und Organtransplantation das Thema Spiritualität völlig ausgeblendet — gerade so, als wäre das Leben mit dem irdischen Tod endgültig beendet. Die Organentnahme aus einem lebenden Körper (also aus einem Hirntoten) hat gravierende Auswirkungen sowohl auf die Seele nach ihrem Übertritt in die geistige Welt als auch auf den Organempfänger, der spürt, dass in ihm ein Seelenanteil des Organspenders weiterlebt.

Dr. med. Manfred Doepp im Gespräch mit Michael Vogt über Organspende, Organhandel und das ganz grosse Geschäft mit den lebenden „Leichen“.