Erfolgsmanagement

 

1. Behandeln Sie Ihre Mitmenschen so, wie auch Sie behandelt werden möchten!

 

2. Jeder Mensch ist, wie er ist; er ist die Summe seiner Erbanlagen und subjektiven Erfahrungen und handelt aus der Überzeugung, im Recht zu sein. – Bedenken Sie das grundsätzlich!

 

3. Die meisten Menschen stecken voller Hemmungen und Probleme. Deshalb benehmen Sie sich oft anders, als sie es wirklich tun möchten. Sie haben Angst, sich etwas zu vergeben und verstecken sich hinter einer Maske aus Härte, Brutalität, Arroganz oder Überheblichkeit. Beziehen Sie solche Masken nicht auf sich, denn Sie sind gar nicht gemeint, sondern Sie schauen nur auf die Maske der Hilflosigkeit.

 

4. Gehen Sie mit gutem Beispiel voran. Lächeln Sie, seien Sie freundlich, geben Sie dem anderen das Gefühl, in Ihrer Gegenwart keine Maske zu brauchen. Schon das kann die Basis für ein harmonisches Miteinander sein. Genauso wie die Wörter “Bitte” und “Danke”. Das Wörtchen “Danke” ist wie eine Blume. Es öffnet den Weg zum Herzen des anderen.

 

5. Machen Sie sich frei von Bewertungen! Wer die Menschen so behandelt, wie sie sind, der macht sie schlechter. Wer sie behandelt wie sie sein könnten, der macht sie besser!

 

6. Schenken Sie dem anderen Achtung und Aufmerksamkeit. Da es sonst kaum jemand tut, wartet er darauf, sucht danach und ist dankbar für jede Zuwendung.

 

7. Loben Sie, wo es etwas zu loben gibt. Es gibt fast immer etwas zu loben oder anzuerkennen. Damit schenken Sie Freude und Lebensmotivation – das größte Geschenk, das keinen Pfennig kostet.

 

8. Kritisieren Sie nicht, selten tut jemand etwas aus absoluter Absicht. Selbst wenn es so scheint, sieht er es möglicherweise im Glauben, er sei im Recht. Meistens geschieht ein Fehler, eine Panne, eine Unachtsamkeit oder eine Oberflächlichkeit aus einer momentanen Tiefstimmung und nicht vorsätzlich. Die Peinlichkeit des erkannten Fehlers ist schon hart genug für den anderen. Seien Sie großzügig und tolerant, stehen Sie über den Dingen und kritisieren Sie nicht. Sie ändern damit das bereits Geschehene auch nicht mehr. Seien Sie deshalb verständnisvoll und konstruktiv – Sie erreichen mehr damit.

 

9. Jeder möchte sich dem anderen mitteilen. Lernen Sie, dem anderen zuzuhören. Zeigen Sie Interesse an dem, was er erzählt. Fallen Sie ihm nicht ins Wort, auch wenn Sie glauben, es besser zu wissen. Geben Sie ihm lieber einen Tipp.

 

10. Auch Sie können einmal im Unrecht sein – reden Sie sich nicht heraus, verdrehen Sie nichts, verteidigen Sie sich nicht, sondern geben Sie Ihren Fehler zu. So vermeiden Sie destruktive Diskussionen und der andere wird Ihren Mut und Ihre Ehrlichkeit bewerten, nicht Ihren Fehler.

 

Copyright by: Dieter Weiner