MCT-KetoComp ÖLMCT-KetoComp Öl ist die fertige Mischung aus Kokosöl, MCT-Öl und einem hohen Anteil an Caprylsäure-Öl.

 

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Fett ist nicht gleich Fett, Öl ist nicht gleich Öl – Allgemeines

Täglich führen wir uns über die Nahrung ca. 60-100 Gramm Fette zu. Fette gehören, wie Kohlenhydrate und Eiweiße, zu den Hauptnährstoffen in unserer täglichen Ernährung. Neben ihrer Rolle als Energielieferanten gewährleisten sie auch die Versorgung des Körpers mit lebensnotwendigen Fettsäuren und ermöglichen die Aufnahme der fettlöslichen Vitamine A, D, E, K aus dem Darm. Die meisten natürlichen Fette – egal ob tierischer oder pflanzlicher Herkunft – bestehen überwiegend aus sogenannten Triglyceriden, die je nach Anzahl der Kohlenstoffatome in den Fettsäureketten in kurzkettig, mittelkettig und langkettig eingeteilt werden. Während die meisten Fette und Öle in unserer Ernährung aus langkettigen Fettsäuren (LCT-Fette) bestehen, finden sich höhere Konzentrationen an mittelkettigen Fettsäuren (MCT-Fette) lediglich in tropischen Pflanzenfetten wie z.B. Kokos-und Palmkernoel.

 

Warum sind MCT-Fette so wertvoll?

Über eine normale Mischkost ist die durchschnittliche Aufnahme von MCT-Fetten relativ gering. Im Vergleich zur Verdauung von LCT-Fetten verläuft die Verdauung von MCT-Fetten deutlich unkomplizierter. MCT-Fette können aus dem Darmlumen unabhängig von Gallensäuren oder dem Einfluss von Verdauungsenzymen (Pankreaslipase) ins Blut – über die Pfortader in die Leber – gelangen. Sie haben die Eigenschaft, schnell Energie bereitzustellen, ähnlich wie Kohlenhydrate, aber ohne den Blutzuckerspiegel zu verändern. In der Leber werden die MCT-Fette in die sog. Ketone Azetoazetat und Betahydroxybutyrat konvertiert. Interessant ist, dass Ketone nicht in Fettgewebe umgewandelt oder eingebaut werden. Unverbrauchte Ketone werden einfach über den Urin ausgeschieden.

 

 

MCT-Fette

MCT-Fette sind Fette aus Ketten von 6-12 Kohlenstoffatomen. Sie kommen in der Natur z.B. als Caprylsäure und Caprinsäure in Butter, Kokosfett und Palmkernfett vor. MCT-Fette werden unmittelbar, also ohne Verdauungsaufwand resorbiert.

MCT-KetoComp-Öl besteht aus 3 Komponenten natürlichen Ursprungs:

  • 33% Kokosöl mit Laurinsäure
  • MCT-Ölzubereitung (mittelkettige Triglyceride)
  • Caprylsäure (C8-Speisefettsäure)

Zusammengefasst lässt sich sagen:

MCT-Fette beanspruchen zu ihrer Verdauung und Aufnahme in den Organismus keine Hilfe durch Gallensäuren oder Verdauungsenzyme wie Lipasen.

MCT-Fette passieren direkt und unverändert die Darmschleimhaut und gelangen ohne Umweg in die Blutbahn. Nach dem Verzehr entsteht im Blut keine Fettanreicherung (Lipämie).

MCT-Fette werden in der Leber in sog. Ketone umgewandelt. Zucker sind dadurch nicht erforderlich.

 

 

Ein wichtiger Bestandteil der MCT-Fette ist die Caprylsäure:

… z. B. bei Candida-Hefepilz-Belastungen:

Caprylsäure ist eine sog. C-8-Fettsäure mit 8 Kohlenstoffatomen. Es wird vermutet, dass Caprylsäure die Zellmembran der Hefen angreift, was letztendlich zu einem Zerfall führt. Caprylsäure ist in der noch guten Butter mit 1,5 % enthalten.

 

Kokosöl bzw. Kokosfett

Kokosöl (Kokosnussöl) ist ein hoch erhitzbares Pflanzenöl, das aus dem Nährgewebe der Kokosnuss (Kopra) gewonnen wird. Unter 24 Grad ist Kokosöl eher fest und hat eine weißliche Farbe. In dieser Form wird es als Kokosfett bezeichnet. Kokosöl wird vor allem in der Küche zum Braten und Backen verwendet. Auch in der Kosmetik kommt es zum Einsatz. Hier wird Kokosöl vor allem zur Pflege der Haare immer beliebter.

Da Kokosöl einen besonders hohen Anteil an gesättigten Fettsäuren aufweist – dieser liegt bei 90 % – galt es jahrelang als ungesund. Heute weiß man, dass durch qualitativ hochwertiges Kokosöl nur der Gehalt des HDL-Cholesterins steigt.

Kokosöl wird immer beliebter. Heute werden weltweit etwa acht Prozent des Bedarfs an Pflanzenöl durch Kokosöl abgedeckt. Kokosöl wird gerne wegen seiner Bekömmlichkeit und leichten Verdaulichkeit verwendet.

Der Laurinsäure, einer Fettsäure, die in Kokosöl in größeren Mengen vorkommt. Sie löst einfach die Fettbestandteile der Hülle auf.

 

Was ist Ketose? 

Der Verzicht auf Kohlenhydrate und feste Nahrung für ein Zeitfenster von 16 bis 24 Stunden aktiviert den Fettstoffwechsel, gibt dem Verdauungstrakt eine Pause und hat einen extrem positiven Einfluss auf Blutzucker- und Insulinspiegel. Viele berichten auch von höherem Konzentrationsvermögen und besserem Schlaf.

Wie bereits erwähnt, verbrennt der Organismus in diesem Kurzzeitfasten-Stoffwechsel mehr Fette aus seinen Depots. Er kommt in den Zustand der sog. Ketose. Dies charakterisiert einen sehr harmonischen Energiestoffwechsel, der nicht gestört ist durch das Auf und Ab des Insulin- oder Zuckerstoffwechsels. Jeder kennt das, wenn nach einer kohlenhydratreichen Mahlzeit der Blutzuckerspiegel erst ansteigt und dann wieder abfällt, so dass man wieder Hunger bekommt. Dieses Auf und Ab ist eine wichtige Ursache aller Stoffwechselerkrankungen.

Der Zustand der Ketose, also der verbesserten Fettverbrennung, ist sehr interessant, weil es hier zu einem Umbau von Fettsäuren zu sog. Ketonkörpern in der Leber kommt. Sie sind die transportable Form des Acetyl-Coenzym A (kurz Acetyl-CoA), ein Essigsäurerest, den unsere Mitochondrien zur Energiegewinnung nutzen. Ketonkörper dienen dem Körper als alternative (und bessere) Energiequelle zum Traubenzucker (Glukose), der aus der Verdauung von Kohlenhydraten gewonnen wird.

Kohlenhydrate, oder vereinfacht Zucker (Glukose, Fruktose…), sind in der heutigen Ernährung der dominante Energielieferant für unseren Körper. Glucose kann jede Körperzelle direkt verarbeiten. Führen wir keine Kohlenhydrate mehr zu, sind die Glukosespeicher (Glykogen) nach 24 bis 72 Stunden aufgebraucht.

Erst seit ein paar Jahrzehnten lebt unsere Gesellschaft im Überfluss an Nahrungsmitteln. Das war nicht immer so. In fast jeder Phase der Evolutionsgeschichte gab es Hungerperioden und längere Phasen ohne Nahrungsaufnahme. Kein Wunder also, dass unser Körper mit einem „zu viel“ an Nahrung nicht umgehen kann und mit Übergewicht, Diabetes, Organproblemen und anderen Zivilisationskrankheiten reagiert.

MCT-KetoComp Öl ist die fertige Mischung aus Kokosöl, MCT-Öl und einem hohen Anteil an Caprylsäure-Öl.

 

In der eigenen Gesundheitsvorsorge sieht das nun so aus: 

genügend Bewegung

eine gesunde Einstellung zum Leben

gutes, leeres – reines Wasser trinken

saubere Luft atmen

viel Erden (Gummisohlen ausziehen, Barfuß laufen)

hohe Proteinversorgung sicherstellen

und viel gutes Fett essen

wirken als eigene Gesundheitsprävention harmonisch und ideal ineinander.

 

Mehr Informationen: Fette in der Ernährung – Expertenwissen
Zur Ernährungstabelle GL / Glyx