Brot gilt als ein Grundnahrungsmittel, wir haben eine emotionale Beziehung zu ihm… aber: macht es eventuell krank?

Für die meisten Menschen in europäisch geprägten Ländern ist Brot ein Mittel zum Wohlfühlen. Allerdings nicht in den Ländern mit Betonung auf Reis oder Yamswurzel. Frische Brötchen, knusprige Baguettes, Croissants/Gipfeli aus Blätterteig… sogar eine Scheibe Toast mit Butter darauf kann wunderbar schmecken. Und der Geruch: Bäckereien nutzen das Aroma gezielt, denn nur wenige Düfte sind so angenehm wie der von frischen Backwaren im Backofen.

Jedoch sorgt die Frage, welchen Platz Brot in einer guten Ernährung einnehmen sollte, für Verwirrung.

Die Bibel befiehlt uns quasi den Verzehr: „Unser tägliches Brot gib uns heute…“. Es wird in der unteren Stufe der üblichen Ernährungspyramide platziert. Und seit Jahrhunderten gilt es als „das Grundnahrungsmittel“ schlechthin. Die Römer ebenso wie die Italiener aßen und essen Weizen für ihre Pasta. Allerdings gibt es Menschen, die dem widersprechen: Der amerikanische Kardiologe Dr. William Davis nennt Weizen „das perfekte Langzeitgift“. Und dafür, dass es ein Gift ist, essen wir vielleicht etwas zu viel davon…

Ein durchschnittlicher Mitteleuropäer verzehrt jedes Jahr ca. 25 kg Weizenmehl, damit ist raffiniertes Auszugsmehl die Kalorienquelle Nr. 1 in der europäischen und amerikanischen Ernährung – eine Situation, die der Ernährungsexperte Chris Kresser als „eine Katastrophe für das Gesundheitswesen“ beschreibt.

Was ist also die Wahrheit über Brot und Weizen?

Ist es ein Gift… oder ein unverzichtbares tägliches Nahrungsmittel?

Ist „glutenfreies“ Brot besser für uns als normales Brot?

Kann man sich trotz Brot einen schlanken Körper und seine Gesundheit erhalten?

Die Antworten auf diese Fragen ist eventuell überraschend. Kommen wir also zum Thema und sprechen über fünf Lügen bezüglich Brot:

Wenn Sie in den letzten 20 Jahren eine Gesund-leben Zeitung gelesen haben, dann sind Sie mit der Aussage vertraut, dass Vollkorn gesund ist… und je mehr Sie davon essen, desto besser wird es Ihnen gehen. Das ist mehr als eine Lüge, die erfunden wurde, um billige landwirtschaftliche Produkte mit großen Handelsspannen zu verkaufen… es ist ein Gesundheitsbetrug. Natürlich kommt diese Botschaft von den gleichen Konzerninteressen und selbsternannten Gesundheitsexperten, die Sie früher dazu gedrängt haben, frische Butter vom Land durch Margarine zu ersetzen, die das Herz schädigt (in Form von industriell hergestellten Transfetten).

Die Wahrheit ist, dass es nichts Vorteilhaftes an Vollkorn gibt. Tatsächlich gehören Vollkornprodukte zu den ungesunden Lebensmitteln.

Ein wichtiger Grund dafür ist: Vollkorn lässt Ihren Blutzuckerspiegel steil ansteigen.

Wahrscheinlich ist bekannt, dass Lebensmittel mit einem hohen „glykämischen Index“ einen schnellen Anstieg des Blutzucker- und dann des Insulinspiegels bewirken. Dies löst eine Kaskade an stillen Entzündungen u.a. im Gehirn aus und erhöht das Risiko, an Krebs, Alzheimer, Herzkrankheiten, Fettleber, Diabetes etc. zu erkranken.

Ein hoher Insulinspiegel fördert die Speicherung von Bauchfett, das Hormone und Stoffwechselbotschaften sendet, die Krankheiten fördern.

Ein erhöhter Blutzuckerspiegel verursacht außerdem die Bildung von Endprodukten fortgeschrittener Glykierung (AGEs) – es sind kleine Moleküle, die den Alterungsprozess beschleunigen und das Gewebe schädigen (zum Beispiel die Haut in Form von Falten und verlorener Elastizität). Was sollte man bedenken? Schuld daran hat die spezifische Form der Kohlenhydrate im Brot.

Etwa 75 % der Kohlenhydrate im Weizen liegen in Form von Amylopektin A vor – diese Verbindung ist einzigartig im Hinblick auf die Geschwindigkeit, mit der sie in Glukose umgewandelt wird. Deshalb lässt Weizen den Blutzuckerspiegel stärker in die Höhe schnellen als fast alle anderen Lebensmittel – auch dann, wenn die gleiche Anzahl Kohlenhydrate konsumiert wird!  Dies ist nicht alles, was diese gesundheitsschädigenden Kohlenhydrate tun können…

„Herzgesunder“ Vollkornweizen… verursacht Herzerkrankungen…

Das medizinische Establishment (Industrie wie auch Wissenschaftler) hat im Rahmen des Kampfs gegen die Butter und die Oele die Rolle von Cholesterin bei Herzerkrankungen stark übertrieben. Es gibt eine Art von Cholesterin, die mit dem „Killer“ der Getreide eng verbunden ist – LDL-Partikel, also Lipoproteine niederer Dichte.

Eine im Journal der American Medical Association veröffentlichte Studie hat gezeigt, dass Menschen mit einem hohen LDL-Spiegel ein um 300 % größeres Risiko für einen Herzinfarkt haben.

Viele Ärzte glauben, dass dies der wichtigste Risikofaktor für Herzerkrankungen in der sog. 1. Welt ist. Aber: was bewirkt die Bildung dieser gefährlichen Verbindungen stärker als jedes andere Lebensmittel? Es ist das Amylopektin A im Weizen… Was ist also das Gütesiegel der American Heart Association auf einer Packung Vollkornbrot wert? Wenn Gutmeinende so oft Getreide verzehren, ist es vielleicht gar nicht Ihre Schuld…

High mit Brot? Macht Weizen abhängig?

Sie haben wahrscheinlich schon gehört, dass Zucker die gleichen Belohnungszentren im Gehirn aktiviert wie süchtig machende Drogen. Deshalb ist es oft so schwer, zu Süßigkeiten Nein zu sagen.

Aber Weizen hat drogenähnliche Eigenschaften, die sogar noch stärker sind als die des Zuckers.

Weizen liefert nämlich nicht nur einen schnellen Zuckerfluss, sondern produziert auch bestimmte Verbindungen, die an Morphinrezeptoren im Gehirn andocken. Zusätzlich zu einer unterschwelligen Euphorie verursachen diese Opiate einen sich wiederholenden Zyklus von Heißhungerattacken – Heißhunger auf mehr Getreide!

Kein Wunder, dass eine in der Zeitschrift Psychosomatic Medicine veröffentlichte Studie gezeigt hat, dass Menschen, die Weizen essen, durchschnittlich 400 Kalorien mehr am Tag aufnehmen.

Wenden wir uns jetzt dem nächsten gefährlichen Irrglauben über Brot (und über Brötchen, Cracker, Müsli, Nudeln und Kuchen) zu:

Wenn Sie sich von üblichen Lebensmitteln auf Getreidebasis eventuell verabschiedet haben, haben Sie eine kluge Entscheidung getroffen.

Aber wenn Sie diese Lebensmittel durch ihre handelsüblichen „glutenfreien“ Alternativen ersetzt haben, dann ist dies wohl keine echte Alternative.

Die meisten glutenfreien Brote, Cerealien, Nudeln, Cracker und Brötchen verwenden nämlich Zutaten, die nicht viel besser sind (und manchmal sogar schlechter) als in den mit Weizen hergestellten. Wie jedes verarbeitete Junkfood enthalten diese Produkte normalerweise chemische Konservierungsstoffe, Sojaprotein, Teigzusätze, industrielle Samenöle, Mais- und Reissirup… und oft Genmanipulation. Das ist nicht alles, denn…

Die Zutaten in den meisten glutenfreien Produkten lassen den Blutzuckerspiegel ebenfalls in die Höhe schießen.

Anstelle von Weizenmehl verwenden die meisten glutenfreien Produkte – und übrigens auch viele Onlinerezepte – Mehle mit üblen glykämischen Werten, darunter:

Maisstärke

Reismehl

Kartoffelstärke

Tapiokastärke

Sorghum-Hirsenmehl

Hirse

Dr. William Davis, der Autor von „Wheat Belly“, sagt über diese ungesunden Alternativen:

„Diese pulverisierten Stärken zählen zu den Lebensmitteln, die den Blutzuckerspiegel sogar noch stärker ansteigen lassen als Vollkornweizen. Das bedeutet, dass diese Lebensmittel eine Gewichtszunahme am Bauch, einen erhöhten Blutzuckerspiegel, Insulinresistenz, Diabetes, Katarakte und Arthritis auslösen. Sie sind kein gesunder Ersatz für Weizen.“

Schauen Sie sich einmal an, wie sich einige gängige glutenfreie Lebensmittel auf Ihren Blutzuckerspiegel auswirken…

Folgendes ist daher nicht überraschend:

Die meisten Menschen erleben bei einer glutenfreien Ernährung eine GEWICHTSZUNAHME. Eine Studie hat gezeigt, dass 81 % der Menschen, die sich glutenfrei ernährten, nach zwei Jahren zugenommen hatten.

Man sollte auch wissen… Manche glutenfreie Produkte enthalten 90 Mal mehr Arsen, als im Trinkwasser zulässig ist!

Sie wissen natürlich, dass Arsen ein tödliches Gift ist… Aber Sie wissen vielleicht nicht, dass viele glutenfreie Backwaren einen potenziell toxischen Arsengehalt aufweisen! Das Problem ergibt sich hauptsächlich aus braunem Reismehl und braunem Reissirup, die oft ein Hauptbestandteil von glutenfreien Backmischungen, Broten, Crackern, Chips und Nudeln sind. Tatsächlich hat eine von Consumer Reports durchgeführte Analyse gezeigt, dass manche beliebten glutenfreien Produkte bis zu 90 Mal so viel Arsen enthalten wie in Trinkwasser zulässig ist. Natürlich besteht das gleiche Risiko auch dann, wenn Sie zu Hause Produkte aus braunem Reis in Rezepten einsetzen.

Nun zum Gluten selbst:.

Die meisten Menschen wissen, dass ein komplex gebautes Protein im Weizen bei vielen Menschen große Probleme verursachen kann. Bei Menschen mit Zöliakie und Glutenempfindlichkeit (zwei verschiedene Dinge) kann schon eine kleine Menge Gluten schwere Verdauungsprobleme… systemische Entzündungen… Autoimmunkrankheiten… und anderes verursachen.

Mindestens 300 gesundheitsbezogene Probleme wurden mit Gluten in Verbindung gebracht.

Aber jetzt kommt der entscheidende Punkt… Gluten ist ein echtes Problem… aber das Problem ist nicht nur Gluten! Die meisten Ärzte glauben fälschlicherweise, dass alle Probleme mit Weizen auch Probleme mit Gluten sind. Mit anderen Worten, wenn Sie kein Problem mit Gluten haben… dann haben Sie kein Problem. Tatsächlich besteht aber das Protein, das wir „Gluten“ nennen, aus Hunderten kleinerer Verbindungen. Jede davon könnte eine Entzündungs- oder Immunreaktion auslösen. Und das ist nur ein Bruchteil der Geschichte, denn:

Laut einer in Plant Physiology veröffentlichten Studie ist moderner (also hybridisierter oder genmanipulierter) Weizen in der Lage, ca. 23.788 Proteine zu produzieren!

Das würde die Studien erklären, in denen Menschen eine negative Reaktion auf Weizen gezeigt haben – und keinerlei Reaktion auf Gluten selbst, auch nicht in hoher Dosis. Ein Problem ist, dass herkömmliche Laboranalysen nur nach zwei glutenbezogenen Antikörpern suchenWenn Sie bei diesen beiden ein negatives Testergebnis haben, dann werden die meisten Ärzte Sie für gesund erklären – und Ihnen wahrscheinlich noch erzählen, dass Ihre Symptome „alle nur in Ihrem Kopf“ sind. Aber die Wissenschaft hat – neben Gluten – zahlreiche Verbindungen in Getreide gefunden, die langfristig schwere gesundheitliche Probleme verursachen können…

Im Weizen gibt es eine effektive Chemikalie, die ihn vor einem Verzehr schützt…

Im Unterschied zu Tieren können Pflanzen nicht davor weglaufen, gegessen zu werden. Deshalb haben viele Pflanzen Verteidigungsmaßnahmen, um Räuber abzuwehren. Die Dornen an einem Kaktus sind dafür ein gutes Beispiel. Ebenso die verdauungshemmenden Fähigkeiten von Hülsenfrüchten, die Blähungen verursachen.
Weizen und andere Getreidesorten verfügen auch über solche Abwehrmaßnahmen, darunter Verbindungen, die einem lebenswichtige Nährstoffe entziehen und ganz langsam eine toxische Wirkung ausüben können. Eine davon ist Weizenkeimagglutinin (WGA). Studien zeigen, dass WGA direkte toxische Auswirkungen auf die meisten Gewebe in Ihrem Körper haben kann, darunter auch Herz und Gehirn. Tatsächlich dringt es so leicht in das Gehirn ein, dass Wissenschaftler hoffen, es zur Einbringung von Alzheimer-Medikamenten nutzen zu können. Wie Gluten kann auch WGA den Hormonhaushalt stören, das Immunsystem schwächen, Verdauungsprobleme verursachen und eine systemische Entzündung fördern (der Eckpfeiler degenerativer Erkrankungen).

Und die höchsten Konzentrationen davon befinden sich in ganzen Körnern – darunter auch in den vermeintlich „gesunden“ gekeimten Körnern. Weizenkeimoel ist daher nicht zu empfehlen. Verzehr sicher“.

Wenn manche Menschen auch nur eine winzige Menge Weizen oder Gluten verzehren, kann es sein, dass sie sich innerhalb von Minuten vor Schmerzen krümmen oder zum WC laufen. In gewisser Weise haben diese Menschen einen Vorteil… wenigstens können sie das Problem und seine Ursache erkennen. Aber nur, weil es Ihnen nach dem Verzehr eines Brötchens gut geht, heißt das noch nicht, dass es Ihrem Körper keinen Schaden zufügt. Manche Menschen berichten erfreut, sie hätten eine „gute Verdauung“, da sie nach dem Frühstück umgehend einen weichen Stuhlgang hätten. Irrtum: sie haben eine Allergie auf Milch und/oder Getreide. Studien zeigen, dass diese Lebensmittel auch dann, wenn Sie keine „Glutenunverträglichkeit“ haben, Entzündungen und Perforationen im Darm verursachen können – durch die unerwünschte Substanzen in Ihren Blutkreislauf „sickern“ können. Und dabei spüren Sie vielleicht nicht einmal das leiseste Gurgeln in Ihrem Bauch. Tatsächlich haben fast 50 % der neu diagnostizierten Zöliakiepatienten keine spürbaren Bauchbeschwerden.

Trotzdem fügen Sie mit jedem Bissen fast jedem Gewebe, System und Organ in Ihrem Körper Schaden zu. Hier nur einige der Symptome, die dies hervorrufen kann:

Kopfschmerzen und Abgeschlagenheit

Chronische Probleme mit den Nasennebenhöhlen und ein schwächeres Immunsystem

Arthritis, Knochen- und Gelenkschmerzen

Nährstoffmängel und

eine lange Liste von Hautproblemen, darunter alles von Ausschlägen bis Falten.

Noch beunruhigender ist aber:

Die Forschung zeigt, dass Weizen eine Vielzahl von Autoimmunerkrankungen (der Körper bekämpft sich dabei selbst) auslösen kann, darunter Diabetes Typ 1, rheumatoide Arthritis und multiple Sklerose.

Ein im Journal der American Medical Association veröffentlichter Bericht zeigt, dass Menschen mit Glutenempfindlichkeit, die dennoch Getreide verzehren, ihr Sterberisiko um bis zu 75 % erhöhen!

Das New England Journal of Medicine führt 55 Folgeerscheinungen auf, die durch den Verzehr von Gluten hervorgerufen werden können, darunter:

Krebs

Herzerkrankung

Osteoporose

Reizdarmerkrankung

entzündliche Darmerkrankung

Fibromyalgie und chronische Müdigkeit

Schilddrüsenstörungen

Anämie

Epilepsie

Aphthen

Lupus

Und es beeinträchtigt nicht nur Ihren Körper…

Der Brotwahn: belasten Sie Ihr Gehirn nicht mit Getreide!

Vor mehr als 50 Jahren stellten Ärzte fest, dass bei manchen Geisteskranken eine Spontanheilung auftrat, wenn diese kein Brot zur Verfügung hatten.

Es wurde sogar der Begriff „Brotwahn“ geprägt, um Schizophrenie zu beschreiben.

Vor kurzem haben Ärzte an der Duke University über eine Frau berichtet, die seit 50 Jahren an Wahnvorstellungen und Halluzinationen litt und schon mehrere Suizidversuche unternommen hatte. Sie stoppte die Aufnahme von Weizen und innerhalb einer Woche verschwanden ihre Symptome!

Wenn Sie (oder jemand, den Sie kennen) schon einmal unter DepressionenSchlaflosigkeitBeklemmungenDemenz… oder fast jedem anderen psychiatrischen oder neurologischen Problem gelitten haben – dann stehen die Chancen gut, dass eine getreidefreie Ernährung helfen würde.