Organische Materie entsteht ausschließlich aus dem Verlangen des Geistes, Ideen in Materie zu manifestieren. Dieses kosmische Verlangen, Formen hervorzubringen, erschafft die gewünschte Form. „Verlangen“ ist die treibende Kraft der gesamten Schöpfung.

Der Mensch beginnt bereits, die Idee Mensch auszudrücken, wenn er noch Einzelzelle ist. Die gesamte Idee des Menschen liegt in dieser einzelnen Zelle. Dann entfaltet sie sich dem kosmischen Gesetz gemäß geordnet in Raum und Zeit. Ebenso ist auch die gesamte Idee der ganzen Schöpfung in dieser einzelnen Zelle enthalten. Alle Ideen sind allgegenwärtig. Es gibt keine Teile des All-Ganzen.

Jeder Schritt bei der Entfaltung der Idee Mensch folgt dem fortwährenden Verlangen nach Entfaltung. Jeder Zelle wird bei ihrer Entfaltung das Zellgedächtnis an ihre Aufgabe mitgegeben. Das Muster der Idee folgt nach und nach im Zusammenwirken des Verlangens im Göttlichen Geist mit dem Verlangen in der wachsenden Idee, um die Idee in ausgestalteter Form zum Ausdruck zu bringen.

Jede Handlung des sich entfaltenden Menschen ist Teil der Entfaltung der Idee Mensch, wie sie als Ganzes im Gottes Geist existiert. Jedes menschliche Verlangen ist daher eine zweifach gegenläufige Ausstrahlung des Einen Lichtes jeder Idee, die von Gott zum Menschen gelangt. Gott wird zum Ausdruck bringen, was immer Ihn im Menschen auszudrücken verlangt, denn Er ist der Schöpfer des Menschen.

Was immer der Mensch verlangt, wird der Gott in ihm erschaffen. Der Mensch muss allerdings gemeinsam mit Gott im Einklang mit Seinem universalen Gesetz erschaffen. In dem Ausmaß, wie der Mensch dieses Gesetz bricht, wird das Gesetz ihn brechen.

 

Weitere Informationen über den natur-elektrischen Organismus des Menschen sind im Buch: Zeitgemäßes Heilen enthalten. ISBN: 978-3-943413-18-2