Dr. med. Manfred Doepp von der QuantiSana GesundheitsZentrum AG berichtet nach 40 Jahren als Arzt über die Zukunft der Medizin. Ist es die «Hohe Schule der Medizin»? Oder etwas Komplementäres und Alternatives? Oder gehört doch alles auf Augenhöhe zusammen?

Als Arzt aus Überzeugung freue ich mich immer wieder aufs Neue über meine Arbeit als Komplementär-Arzt. Arbeit gibt es genügend! Und das Schöne ist, wir haben sehr gute Möglichkeiten, unseren Patienten zu helfen. Allerdings drängt sich manchmal der Verdacht auf, dass der «medizinische Fortschritt» sich nur in ganz bestimmte Zielrichtungen bewegen soll. So wird z.B. in der Onkologie (Krebsmedizin) intensiv an immer komplexeren Therapieverfahren und Medikamenten geforscht, die dann natürlich auch ihren Preis haben. Demgegenüber stehen kommerzielle Grenzen, die für viele Kostenträger und auch den einzelnen Patienten nicht mehr überwunden werden können. Andere Therapierichtungen, z.B. biologische Tumortherapieverfahren, bekommen weder von der klinischen Anwendung noch von Seiten der Forschung die nötige und oftmals berechtigte Aufmerksamkeit. Sehr schnell wird von sogenannten Meinungsbildnern ein Statement zur potentiellen Sinnhaftigkeit und Wirksamkeit abgegeben, obwohl sie sich mit der entsprechenden Thematik niemals ernsthaft auseinandergesetzt haben. Das ist allerdings auch nachvollziehbar, wenn man bedenkt, dass viele Forschungsvorhaben heute überwiegend von kommerziell orientierten (Pharma-) Unternehmen und Konzernen in Auftrag gegeben und finanziert werden. Nachvollziehbar ist auch deren Interesse an der Veröffentlichung ausschliesslich bester und wirksamster Ergebnisse durch die beauftragten Meinungsbildner. Viele Universitäten, an denen diese wichtigen Forschungsprojekte durchgeführt werden, sind mittlerweile auf eine derartige Drittmittelfinanzierung angewiesen. Als eines der Berufungskriterien eines neuen Lehrstuhlinhabers gilt der Nachweis der Fähigkeit, derartige Drittmittel einzuwerben.

Eine von vielen alternativen Heilmethoden Homöopathie

Eine von vielen alternativen Heilmethoden Homöopathie

Schnell stellt sich mir in diesem Zusammenhang die Frage, ob bei dieser zweifelslos wichtigen Forschung dann auch immer ein objektives Vorgehen gewählt werden kann, oder vielleicht doch eine eher erlösorientierte «Verschönerung» mancher Ergebnisse erfolgt. Immer häufiger werden Wissenschaftler entlarvt, unkorrekte Resultate publiziert zu haben. Es ist ja nicht wahrscheinlich, dass sich nicht so ganz der Wahrheit verpflichtete Menschen nur in Fussballweltorga- nisationen, Banken oder Automobilkonzernen wiederfinden… Und leider bestätigen sich die oftmals als bahnbrechend publizierten Ergebnisse in der praktischen Anwendung nicht in dem erwarteten Ausmass.

Für die Zukunft wünsche ich mir, dass sich nicht nur von der «orthodoxen Medizin» als «Spinner» abgetane Therapeuten mit alternativen, besser gesagt komplementären oder integrativen, biologischen und natürlichen Behandlungsformen befassen. Zumindest sollten sich beide Therapierichtungen gleichberechtigt nebeneinander bewegen (dürfen). Dies ist nicht der Fall, wie man u.a. auf der Website www.psiram.com/ge/ sieht. Hier wird folgendes geschrieben:

Pseudowissenschaftliche Heilmethoden
Besonderer Beliebtheit unter Esoterikern und Pseudowissenschaftlern erfreut sich die Erfindung alternativer Heilmethoden. Zu den beliebtesten Methoden aus diesem Bereich zählen Homöopathie, Bachblüten, Bioresonanz, Geistheilen, Lichtfasten, Anwendungen von kolloidalem Silber, MMS und Zappern. Auch die Urkost nach Franz Konz und die Holopathie gehören hierher. Mehrere Artikel bei Psiram thematisieren unkonventionelle Krebstherapien. Eine Übersicht zu allen relevanten pseudomedizinischen Methoden findet sich in der Kategorie Pseudomedizin.

Beutelschneiderei
Eine Übersicht über die wichtigsten Scharlatanerieprodukte, beispielsweise AFA-Algen, Atox Bio Computer, Zapper, Spritsparkarten und Wasserbelebung. Die Auflistung typischer Merkmale technisch wirkungsloser Produkte kann das Erkennen von zweifelhaften Angeboten erleichtern. Sehr ausführlich werden auch das Thema Freie Energie und daran anknüpfende Geschäftsmodelle behandelt.

Pseudowissenschaften
Artikel über populäre pseudowissenschaftliche Theorien finden Sie in der Kategorie Pseudowissenschaft. Beispiele sind die Kritik der Relativitätstheorie, die Versuche zur Nutzung von «Freier Energie», oder auch die zahlreichen Produkte zur Wasserbelebung.

 

Obligatorisches Impfen von Kinder ist sehr umstritten

Obligatorisches Impfen von Kinder ist sehr umstritten

Wer sich dort als Impfgegner oder Mobilfunkgegner einsortiert findet, ist damit aus der «Scientific Community» ausgeschlossen. Noch immer wird von «echten» Wissenschaftlern die Auswertung von Behandlungsergebnissen im Vergleich mit dem «Goldstandard», d.h. die prospektive, randomisierte Placebo-kontrollierte Doppelblindstudie als allein aussagekräftig bewertet. Dabei wird allerdings verkannt, dass es sich bei diesen Studien allenfalls um einen Modellversuch mit strengen Ein- und Ausschlusskriterien handelt, der viele der komplexen Abhängigkeiten eines tatsächlichen Patientenlebens (z.B. Ernährungsfaktoren, in der Studie ausgeschlossen, Begleitmedikamente und Begleiterkrankungen u.v.a.m) ausblendet. Es ist dann auch nicht mehr verwunderlich, wenn die von «Meinungsbildnern» verbreiteten evidenzbasierten Ergebnisse sich im klinischen Alltag oftmals nicht in dem erwarteten Umfang einstellen. Dennoch wird der «heiligen Kuh» Evidenz weiter götzenhaft gehuldigt. Gesunder Menschenverstand und noch mehr die klinische Erfahrung werden oftmals als weiche, subjektive und nicht zielführende Einschätzungen abgetan und bleiben damit unberücksichtigt.

Als Mobilfunkgegner stösst man auf Kritik!

Als Mobilfunkgegner stösst man auf Kritik!

 

Stellenwert der klassischen Schulmedizin

Die klassische Schulmedizin hat vor allem für die Behandlung akuter Erkrankungen sehr viel erreicht. Das steht ausser Frage. Im Bereich vieler chronischer Erkrankungen treten wir allerdings weitgehend auf der Stelle. Aber gerade auf diesem Feld kann eine Reihe von komplementären Verfahren zu einer mitunter deutlichen Linderung vieler Beschwerden beitragen. Durch ein wertschätzendes tolerantes Miteinander orthodoxer und komplementärer Medizin wären wir in vielen Bereichen auch bei der Versorgung chronisch Kranker gut aufgestellt – und nicht zu vergessen ist hier die Rolle der Ernährung!

 

Stellenwert der Ernährung für die Gesundheit

Gerade hier ist eine gesunde, d.h. eine nach den physiologischen Gesetzen der Natur des Menschen ausgerichtete Ernährung einer der elementaren Pfeiler nicht nur in der Behandlung von Erkrankungen, sondern auch in der Vorbeugung und Verhütung. Aber auch auf diesem Gebiet habe ich oftmals den Eindruck, dass viele «Schulmediziner» auch die Ernährung dem Bereich der ungeliebten Komplementärmedizin zuschreiben. Das halte ich für mehr als verständlich, bedenkt man, dass der klassisch-schulmedizinisch ausgebildete Arzt während seines zwölfsemestrigen Studiums und einer ebenso langen Facharztausbildung meistens keine, zumindest keine ausreichenden Einblicke in diesen faszinierenden Wissenschaftsbereich erhält. Auch diesbezüglich dürfen enorme wirtschaftliche Interessen und lobbygetriebene Interessen nicht übersehen werden. Vergeht doch kein Tag, an dem Medienmeldungen nicht das Versagen von Selbstverpflichtungserklärungen und Regelverstösse der Lebensmittelindustrie verkünden. Oftmals bestätigt von den Überwachungsbehörden,

Hoher Zuckerkonsum ist höchst ungesund!

Hoher Zuckerkonsum ist höchst ungesund!

die nicht selten schnell beruhigende Worte finden, dass es sich um bedauerliche Einzelfälle handeln, oder besorgniserregende Grenzwerte bei weitem nicht erreicht würden. Wir sollten auch für den Menschen umsetzen, was für Tiere schon lange gefordert wird: eine «artgerechte Haltung». Dazu gehört, nicht nur aber ganz besonders unter medizinischen Gesichtspunkten, auch die Ernährung.

Gerade in der Ernährung sollten wir wieder unseren gesunden Menschenverstand bemühen. Wir sollten in uns hineinhören und uns wieder einer Ernährung zuwenden, die wir vertragen, die uns schmeckt und auf den wirklichen Ener- giebedarf ausgerichtet ist. Viele von uns essen zwar vermeintlich schmackhaft, müssen aber z.B. im Anschluss Präparate gegen Sodbrennen einnehmen, die in der Folge zu einer Verschlechterung der Eiweissverdauung beitragen oder sogar eine Osteoporose nach sich ziehen können. Wir gehen heute davon aus, dass bis zu 50% der Gesamtkosten unseres Gesundheitswesens durch

Übermässiger Obstkonsum führt zu Übersäuerung

Übermässiger Obstkonsum führt zu Übersäuerung

falsche Ernährung verursacht, zumindest mitverursacht werden. Übergewicht, hoher Blutdruck, Fettstoffwechselstörungen, Diabetes mellitus, Hyperurikämie und Gicht sind Volkskrankheiten geworden. Häufige Folgen und die häufigsten Todesursachen unserer Gesellschaft sind Herz-Kreislauf- und Krebserkrankungen. Wir müssen uns wieder auf die Grundwerte einer vernünftigen Ernährung zurückbesinnen: Qualitativ hochwertige, möglichst biologische Produktion, Frische und geringen Verarbeitungsgrad ohne Zusatz einer Unmenge von Geschmacksverstärkern, Aromastoffen,

Stabilisatoren und Konservierungsmitteln. Zudem Reduktion des überbordenden Konsums von Zucker und vor allem von kleinmolekularen Kohlenhydraten, deutliche Steigerung des Gemüsekonsums mit ausreichender Aufnahme gesunder Eiweisse aus natürlicher Produktion, z.B. Tieren mit ausschliesslicher Weidehaltung, Fischen (vor allem auch Tiefseefisch), aber auch biologischen pflanzlichen Produkten. Wir müssen lernen, dass ein übermässiger Obstkonsum (hohe Menge an Fruchtzucker mit u.a. der Folge einer Übersäuerung) nicht zielführend ist. Etwa zwei Portionen täglich (zwei Hände voll) sind genug! Und um einer ausschliesslich biologisch-orientierten Ernährung bezüglich höheren Kosten gleich vorweg zu kommen: Wir werden alle nicht nach den Folgekosten unserer Lebens- und Ernährungsweise gefragt. Wir müssen immer bezahlen! Die einzige Wahlmöglichkeit die uns bleibt, ist die Entscheidung, in welcher Währung wir bezahlen wollen: Entweder in Schweizer Franken oder mit den gesundheitlichen Auswirkungen und deren Folgen.

 

Stellenwert von Wasser für die Gesundheit

«Gesundes Wasser» spielt für die Gesundheit eine ebenso elementare Rolle. Jeder von uns weiss, dass man einige Wochen ohne Ernährung, aber nur wenige Tage ohne Wasser aus- kommen kann. Etwa 70% unseres Körpers besteht aus Wasser, sämtliche biochemischen, unser gesamtes Leben repräsentierenden, chemischen Reaktionen, spielen sich im wässrigen Milieu ab. Jeder von uns kennt und liebt den frischen Geschmack, das belebende Gefühl nach dem Trinken von frischem Wasser aus einer unberührten Gebirgsquelle. Physikalisch ist Wasser eine faszinierende Substanz, die sich nahezu keiner der innerhalb des Periodensystems der Elemente üblichen Gesetzmässigkeiten unterordnet.

«Gesundes Wasser» ist lebensnotwendig

«Gesundes Wasser» ist lebensnotwendig

Wir sollten daher, egal ob gesund oder krank, darauf achten, ein möglichst reines, unbehandeltes Quellwasser zu uns zu nehmen. Hier spielen natürliche biophysikalische Eigenschaften eines solchen natürlichen Quellwassers für die elementaren Lebensprozesse im Körper eine besondere Rolle. Jeden Kritiker und Zweifler bitte ich nun vor einer vorschnellen Meinungsäusserung, einfach einmal selbst den unmittelbaren Geschmacksunterschied eines klassisch produzierten Leitungswassers (aus dem Grundwasser heraufgepumpt, durch lange Rohrleitungen gepresst, durch Filter gedrückt und ggf. mit Ozon oder Chlor desinfiziert) oder eines mit Kohlensäure versetzten «Mineralwassers» im Vergleich mit einem reinen, natürlichen, absolut sauberen Wasser zu probieren. Zwar gibt uns unsere Trinkwasserverordnung die Sicherheit, dass wenige dutzende Inhaltsstoffe eine definierte Grenzkonzentration nicht überschreiten. Was wissen wir aber z.B. über Interaktionen der weit mehr als 2000 gelösten Inhaltstoffe, die noch drin sind? Wir sollten auf eine adäquate Wasserzufuhr achten. Dabei liegt die Betonung auf Wasser, nicht auf Wein, Bier oder Softdrinks, Kaffee über Tee! Überlegen Sie einfach einmal, wo wir uns vor einigen tausend Jahren alle getroffen haben, als die Ernährung noch «naturbelassen» war. An der Wasserquelle und nicht in der elitären Weinhandlung! Darauf sind unsere biologischen und genetisch determinierten Abläufe im Organismus geprägt. Und die richtige Trinkmenge haben Sie dann erreicht, wenn Sie mehr als 1500 ml Urin täglich ausgeschieden haben.

 

Ernährungsunterricht an Schulen?

Persönlich bin ich der Überzeugung, dass wir nicht hinreichend über die Bedeutung einer ge- sunden Ernährung aufgeklärt sind. Was haben wir dazu jemals gelernt? Was lernen unsere Kinder in den Kindergärten, Krippen und Schulen zu diesem Thema? Was wissen die Eltern der Kinder darüber? Wo sollen sie es auch gelernt haben? Aus dem Werbefernsehen der Lebensmittelindustrie? Aus den zahlreichen Kochsendungen? Über den Stellenwert in der ärztlichen Ausbildung gibt es nichts anzufügen. Und so lange es fragwürdige Ernährungspyramiden von sogenannten Experten und Meinungsbildnern gibt, die sich mehr an lobbygetragenen Zielen orientieren als an der tatsächlich gesunden Ernährung, wird sich so schnell daran nichts ändern. Geld regiert nun einmal die Welt! Und wir laufen ja lieber bunten Trends und fragwürdigen Gesundheits-Claims der Lebensmittelindustrie hinterher. Wir lassen uns beruhigen, dass in der Margarine ja reichlich Vitamin E enthalten ist. Ob es allerdings auch für den Stoffwechsel verfügbar ist, ob diese Fette tatsächlich verfügbar sind, oder ob sie tatsächlich Vorteile bieten oder gar das Gegenteil, wird uns nicht erzählt, aber von uns auch oft nicht hinterfragt. So hat die Industrie leichtes Spiel, den zuvor aufgebauten «Verbraucherwunsch» zu befriedigen. Und die angesprochenen gesundheitlichen Folgen unserer «modernen Ernährung» sind ein bedeutender Motor im Wachstum unseres sogenannten Gesundheitssystems. Dadurch wird die Wirtschaft beflügelt und möglicherweise ist auch die (Gesundheits-) Politik mit dieser Entwicklung nicht unzufrieden?

Essen Sie mehrmal wöchentlich Fisch!

Essen Sie mehrmal wöchentlich Fisch!

Zweifellos ist Aufklärung und Beratung wichtig! Gerade in den Schulen, aber auch bei den Eltern der Schüler wäre es besonders wichtig, auf die langfristigen Risiken einer ungeeigneten industriellen Ernährung hinzuweisen. Denn unsere heutigen Kinder sind die Patienten von Morgen, sie sind auch Politiker, Pharma- und Wirtschaftsbosse, ja Weltenlenker von Morgen. Als Schulfach wäre die Ernährungslehre mindestens ebenso wichtig wie Sport und Kunsterziehung. Ein grosser Philosoph soll einmal gesagt haben, den Wert einer Gesellschaft erkennt man daran, wie sich diese Gesellschaft gegenüber ihren Ärzten und Künstlern verhält. Daran, dass sich heute besser ausgebildete Kreise gesünder ernähren, erkennt man, dass insbesondere an der Basis der Gesellschaft ein adäquater Ausbildungsstand ohne kommerzielle und lobbygetragene Hintergründe erreicht werden muss. Das wären tatsächlich auch wirtschaftlich lohnende, allerdings langfristige, jenseits von Legislaturperioden gelegene Ziele.

 

Ein weiter Horizont ist von Vorteil

Schon früh in meiner Ausbildung habe ich gelernt «über den Tellerrand» des eigenen Faches hinauszusehen. Das Wissen der Menschheit, auch innerhalb des eigenen beruflichen Faches, schreitet mit einer so ungeheuren Geschwindigkeit voran, dass ein Gesamtüberblick für den Einzelnen unmöglich ist. Und innerhalb des eigenen Faches ist man oft in engen Grenzen des Denkens gefangen. Es ist interessant und macht viel Freude, Sichtweisen aus anderen Fachdisziplinen kennenzulernen und vielleicht sogar in das eigene Denkmuster integrieren zu können. Was für den einen oftmals ein unüberwindbares Hindernis zu sein scheint, ist für einen anderen kein Problem. Allerdings hat er vielleicht keine Vorstellung davon, wo dieses Wissen als «Problemlösung» dringlich benötigt wird. Und so arbeiten wir in unserem GesundheitsZentrum gemeinsam weiter an den uns alle bedrängenden Fragen, wie körperliches, geistiges und seelisches Wohlbefinden für das Erreichen von Gesundheit erreicht werden kann. Dabei spielen schwerpunktmässig Aufklärungen, Themen um Prävention, Prophylaxe und Früherkennung eine wichtige Rolle in unserem Haus.

Vermeiden Sie zuviel Süssigkeiten und Backwaren!

Vermeiden Sie zuviel Süssigkeiten und Backwaren!

Gemeinsam sind wir auf vielen Fernsehveranstaltungen, bei Kongressen und als Interviewpartner sowohl regional wie auch überregional vertreten.

Nach wie vor werden diese Themen von der konventionellen Medizin, vorsichtig gesprochen als «exotisch» betrachtet. Dennoch nimmt die Zahl derer, die aus der klassischen Medizin kommen und sich diesen Themen zuwenden, stetig zu. Auch ich selbst als «klassischer Schulmediziner» habe die häufigen Grenzen der klassischen Medizin, vor allen in der Chronikerversorgung erlebt und war damit unzufrieden. Ich habe viele Menschen erlebt, die sich mir anvertraut haben, dass sie in einer derartigen Situation die Hilfe eines Heilpraktikers oder Naturarztes gesucht haben, der ihnen helfen konnte. Nachdem nicht alle diese Fälle auf zufälligen Begebenheiten beruhen konnten, habe ich mich auch wissenschaftlich der komplementären Medizin mit wachsender Begeisterung zugewendet. Dabei versuche ich so gut wie möglich die beschriebenen Grundsätze im Alltag umzusetzen. Ich achte auf eine ausreichende Eiweissversorgung. Dabei versuche ich, mich aus biologischer Produktion zu bedienen und ich esse mehrfach wöchentlich Fisch. Gemüse hat einen hohen Stellenwert. Vor allem mittags im Zentrum esse ich des Öfteren nur Gemüse, Ei und Käse. Vor allem kleinmolekulare Kohlenhydrate und Weissmehlprodukte wie Semmeln, Brezen, Brot, Croissants, Nudeln, Kuchen, Süssspeisen usw. versuche ich weitgehend zu vermeiden. Das macht es auch leichter, das optimale Gewicht zu halten.

Um das dennoch schwer vermeidbare Defizit an Vitalstoffen (was wissen wir denn über Produktionsbedingungen, Reifegrad, Transportwege, Frische, Vitalstoffgehalt, Schadstoffe usw.) auszugleichen, versorge ich mich täglich mit zwei bis drei Portionen eines nachweislich biologisch produzierten Vitalstoffs mit Eiweissbausteinen (MAP) und ergänze es mit dem wohl wertvollsten Öl, dem MCT-KetoComp. Ganz besonderen Stellenwert hat bei mir das gesunde und wohlschmeckende gereinigte Wasser, wovon ich täglich 2 Liter zuzüglich 1 Liter basisches Wasser aus Island (ICEIS) trinke.

 

Basel-Express.chMärz 2016

 

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