Elektronenversorgung gegen Freie Radikalen

Was Sie hier erwartet:

  • Schäden durch Freie Radikale

  • Die Elektronenkaskade – eine kräfte-raubende Kettenreaktion

  • Freie Elektronen in natürlichem, aktivem Wasserstoff

Welche Schäden können Freie Radikale verursachen?

Freie Radikale richten nicht absichtlich Zerstörungen an. Sie sind lediglich bestrebt ihren eigenen Mangel auszugleichen. Sie reagieren sehr heftig und sehr schnell. Daher reißen sie das nächstbeste Elektron an sich, welches ihnen begegnet. In der Regel ist dieses Elektron aber in ein anderes Molekül eingebunden. Das betroffene Molekül kann aus einem Zellverband (Organ, Gewebe, Blut) oder aus einer funktionellen Substanz (Proteine, Mineralien, Vitamine) sein.

So ein “beraubtes” Molekül kann durch den Verlust seines Elektrons in seiner körpereigenen Funktion unbrauchbar werden. Das bedeutet, daß z.B. beschädigte Proteine und Mineralien nicht mehr die benötigten Eigenschaften zur Verwendung als Bau- und Reparaturmaterial der Körpersubstanz haben können und sogar abgebaut und entsorgt werden müssen.

Antioxidantien oder Radikalfänger

Viele Vitamine (Vit. C oder Q10) kennen wir als Antioxidantien oder Radikalfänger, da sie relativ leicht ein Elektron abgeben. In ihrer spezifischen Funktion als Vitamin, also Hilfsstoff für den Stoffwechsel, sind sie dann jedoch verloren. Ja, vielmehr noch: Es ist kaum bekannt, dass beraubte Moleküle selbst zu einem Freien Radikal werden können, da ihnen dann das Elektron fehlt, welches sie ebenfalls versuchen wiederzuerlangen. Es entsteht eine verhängnisvolle Kettenraktion, ein Dominoeffekt, die sog. Elektronenkaskade.

Die Elektronenkaskade

Beim Versuch, Elektronen zu „rauben“, um den eigenen Mangel zu beheben, kann Vitaminen und andere Antioxidantien ein Elektron weggenommen werden (Elektronendonatoren). Dabei werden sie selbst instabil und damit zu einem leichteren Radikal. Sie müssen also ihrerseits wieder durch spendende Antioxidantien mit einem Elektron beliefert werden, um ins Gleichgewicht zu gelangen. Die Kettenreaktion ebbt langsam ab, da die Triebkräfte der neuen Radikale immer schwächer werden. Dennoch sind mehrere hundert Folgereaktionen möglich, die alle Schäden an Substanz und Ressourcen hinterlassen.

elektronenkaskade

Aktiver Wasserstoff liefert Elektronen …

Aktiver, also minus-geladener Wasserstoff gilt als das einziges Antioxidans, welches die Kettenreaktion sofort und absolut stoppen kann. Die „aktiven“ Wasserstoff-Ionen (Hydride) können damit als Antioxidans der Superlative gelten. Wasserstoff zeichnet sich aus, da er in atomarer Form lediglich ein Elektron braucht um stabil oder im Gleichgewicht zu sein. Aktiver Wasserstoff verfügt über ein zusätzlich angebundenes Elektron, hat also zwei Elektronen und ist daher minus-geladen. Das Hydrid-Ion kann daher das lose gebundene Elektron abgeben, ohne selbst instabil zu werden. Dadurch ergibt sich nicht nur ein Stopp der Kaskade, sondern zugleich eine effiziente und resourcenschonende Wiederherstellung anderer, natürliche Antioxidantien und Vitamine.

elektronenkaskade

Aktiver Wasserstoff ist ressourcenschonend …

Es gibt kein “Super-Antioxidans”, welches übergeordnet ist und alle anderen Antioxidantien ersetzen kann. Verschiedene Antioxidantien arbeiten auf verschiedenen Ebenen und erfüllen spezifische Aufgaben im Körper.

Doch kann aktiver Wasserstoff als Antioxidans der Superlative durch seinen Überschuß an Elektronen auch beschädigte Vitamine und Antioxidantien wieder mit einem fehlenden Elektron ausstatten und somit in ihrer eigentlichen Funktion wieder für den Körper nutzbar machen.

Eine Zufuhr von aktivem Wasserstoff kann indirekt also auch die allgemeine Versorgung bzw. Regenerierung diverser Vitamine und Vitalstoffe unterstützen. In der Natur kommt aktiver, minus-geladener Wasserstoff in ganz erntefrischem Obst und Gemüse vor, aber auch in frischem, verwirbeltem Quellwasser. Leider sind die natürlichen Hydrid sehr instabil und zerfallen schnell.