Stellen Sie sich ein vollkommen bewegungsloses Rad vor und eine Fliege, die um seinen Aussenrand krabbelt. Sie bewegt sich vorwärts auf einer sich ständig verändernden Oberfläche, und das Rad scheint sich während der Zeit, in der die Fliege ständige Veränderungen an dem doch gänzlich unveränderten Rad wahrnimmt, rückwärts zu bewegen.

Jedes Mal, wenn die Fliege an denselben Punkt gelangt, würde sie die auf der Reise vergangene Zeit berechnen und wie lange sie für den nächsten Umlauf weiterkrabbeln müsste.

Das Rad ruht jedoch, und Bewegung, Veränderung und Zeit werden von der Fliege selbst erzeugt, welche die Gesamtidee Rad analysiert, indem sie das Rad umkreist und Stück für Stück untersucht.

 

Die Fliege nimmt Bewegung wahr, indem sie ihre Stellung auf dem Rad ändert. Sie nimmt Veränderung wahr, indem sie in jedem Moment ihres Vorwärtskrabbelns einen scheinbar veränderten Zustand feststellt. Sie nimmt Zeit wahr, indem sie die notwendigen Abfolgen erschafft. Dafür zerlegt sie die eine Idee des Rades in viele getrennte Ideen.

Dieser einfache Vergleich ist ein gutes Bild für die Schöpfung. Dieser Planet wandert, wie die Fliege auf dem Rad, für immer auf seiner unbewegten Umlaufbahn. Die Umlaufbahn ist so starr und still wie das Rad, auf dem die Fliege sich bewegt.

Während der Planet sich auf dem Rad seiner Umlaufbahn bewegt, nimmt er ständige Bewegung und ständigen Wechsel wahr. Er spürt die Veränderungen von Tag und Nacht, Frühling, Sommer, Herbst und Winter. All diese scheinbaren Veränderungen liegen jedoch in der Bewegung des Planeten und nicht in dem Rad seiner Umlaufbahn. Jeder Wandel hängt ausschließlich mit der Bewegung des Planeten zusammen und nicht mit der unwandelbaren Umlaufbahn. Der Planet selbst registriert den Wandel auf seinem unwandelbaren Rad. Wandel liegt daher allein in der Bewegung. Die Sinne sind Bewegung, daher nehmen die Sinne nur das wahr, was sie selbst sind.

 

Weitere Informationen über den natur-elektrischen Organismus des Menschen sind im Buch: Zeitgemäßes Heilen enthalten. ISBN: 978-3-943413-18-2