Artikel Quantisana Basler Express GZD, 28.01.16

 

Der Naturarzt und wissenschaftlicher Expertenrat der Quantisana GesundheitsZentrum AG, Dr. Heinz Reinwald, beschäftigt sich seit mehr als 20 Jahren mit dem Proteinstoffwechsel und gilt als ausgesprochener Befürworter von tierischen Lebensmitteln für die menschliche Ernährung – entgegen dem Zeitstrom von Vegetariern und Veganern. Und nun die Hiobsbotschaft der WHO: Studien würden angeblich einen Zusammenhang zwischen dem Konsum von rotem, verarbeitetem Fleisch und einem erhöhten Krebsrisiko belegen.

Dr. Heinz ReinwaldDie Forscher behaupten, dass vor allem der hohe Konsum von Schwein, Rind und Lamm mit einem erhöhten Risiko für Dickdarmkrebs um 25%, einem erhöhten Lungenkrebsrisiko um 20% und bei Speiseröhren- und Leberkrebs sogar zwischen 20% und 60% einhergeht. «So einfach, wie das in solchen bewusst lancierten Horrorbotschaften dargestellt wird, ist das nicht!» erklärt Dr. Reinwald. Die dadurch laut verkündete Empfehlung zum Verzicht auf rotes Fleisch kann Fehl- und Mangelernährung begünstigen. Auf der anderen Seite empfehlen die Wissenschaftler, dass wir mehr Obst und Gemüse essen sollen. Das ist schon verwunderlich, denn eine gross angelegte Studie – die EPIC Studie, bei der mehr als 500.000 Menschen zwischen 1992 und 2000 erfasst wurden – hat bereits deutlich gemacht, das sich mit einem hohen Obst- und Gemüsekonsum das Krebsrisiko nicht reduzieren lässt. Frau Prof. Kämmerer vom Universitätsklinikum Würzburg hat dies in ihrem ausgezeichneten Buch «Krebszellen lieben Zucker – Patienten brauchen Fett», sehr gut und ausführlich dargestellt. Der Fairness halber muss man das durch die Presse einseitig aufgebauschte Ergebnis der Studie etwas abmildern, denn es heisst ja eigentlich, dass rotes Fleisch wahrscheinlich Krebs verursacht, ohne dass andere Faktoren ausgeschlossen werden können. Dennoch bleibt der Eindruck bestehen, dass es für die einseitigen Aussagen der Forscher und ihre Auftraggeber ideologische oder vielleicht sogar monetäre Gründe gibt!

Genauer betrachtet

Die Angelegenheit muss differenzierter beleuchtet werden, denn solche plakativen Negativschlagzeilen vermitteln eine fragwürdige Botschaft und erschrecken damit nur Millionen von Menschen. Das gab es schon 1960 in der von Dr. Ancel Keys lancierten Lügenkampagne über den Zusammenhang von Fettkonsum und Herz-Kreislauferkrankungen. Diese wurde von Procter & Gamble (Patentinhaberin von Margarine) sowie der von dem Unternehmen wiederum gesponserten American Heart Association wesentlich finanziert. Wer hätte das gedacht? Da hat ein aggressiver Forscher mit seinem Team die ganze Welt an der Nase herumgeführt, mit fatalen Folgen für die Gesundheit, wie wir seit Einführung der auf diesen Forschungen ruhenden Ernährungspyramide durch das US-amerikanische Landwirtschaftsministerium sehen können: Pandemische Entwicklung von Diabetes und Fettleibigkeit. Und vom Rückgang der Herz-Kreislauferkrankungen aufgrund eines verminderten Fett-, dafür aber exorbitant höheren Zuckerkonsums, kann keine Rede sein. Die ursprünglich von Keys als 22-Länder-Studie, von ihm selbst verkürzte 7-Länder-Studie, hatte zum Ziel, mit aller Gewalt einen statistischen Zusammenhang zwischen hohem Fettkonsum und erhöhtem Risiko für Herzerkrankungen herzustellen. Da dies bei den 22 untersuchten Ländern nicht gezeigt werden konnte, liess er bis auf 7 alle anderen weg. So einfach geht Wissenschaft. Bei Keys ist Fett die Ursache für Herzkrankheit, und bei der WHO ist rotes Fleisch „wahrscheinlich“ die Ursache für Krebs. Dabei verzehren die Menschen seit Jahrhundertausenden Fleisch und die Inuit sogar sehr fettreiches – und dennoch kennen die fleischverzehrenden Naturvölker keinen Krebs. Wie passt das zusammen? Die Krebsrate in Industriegesellschaften ist in den letzten 150 Jahren stark (Anstieg des Zucker- und Weissmehlkonsums), und in den letzten 50 Jahren sehr stark angestiegen. Der direkte Zusammenhang mit der Einführung der zu 60% auf Kohlenhydraten ruhenden Ernährungspyramide ist mehr als deutlich.

Noch genauer betrachtet

«Monokorrelation bedeutet, dass man den statistischen Zusammenhang zwischen einer (mono) Grösse und einer ganz bestimmten anderen Grösse herstellt, also zum Beispiel den Zusammenhang zwischen dem Auftreten von Wolken und Regen. Daraus lässt sich schliessen, dass das gehäufte Auftreten von Wolken einen Regen- schauer verursacht (kann, muss aber nicht, die Wolken können auch vorbeiziehen). Das Trügerische bei solchen Monokorrelationen ist, dass viele Wissenschaftler den statistisch beobachteten Zusammenhang (Korrelation) und die Ursache eines Phänomens in einen Topf werfen. In unserem Fall einen zu hohen Fleischkonsum als Ursache für das Entstehen von Krebs. Das aber ist grundsätzlich falsch: Denn ein rechnerischer Zusammenhang ist nicht gleich die Ursache», erläutert der Arzt und fügt hinzu: «Schwarz-Weiss-Malerei hilft da nicht weiter. Zunächst einmal möchte ich betonen, dass selbst in Fällen, in denen ich eine zeitweise oder länger dauernde vollständige Karenz von Nahrungseiweissen für Tumorpatienten empfehle, immer zugleich einen Eiweissersatz anbiete. Ein Aminosäurepräparat (MAP), welches nahezu keinen Stickstoffabfall und keine Glukose liefert und für die Dünndarmverdauung auch keine Enzyme zur Spaltung benötigt. In Pulverform zugeführt benötigen wir nicht einmal die Magensäure für die Eiweissverdauung.» So werden Leber, Nieren und der Verdauungstrakt der Patienten entlastet und gleichzeitig mit einen sehr hochwertigen Ersatz, für die bei einigen Tumoren sehr kritischen Nahrungsproteine, versorgt. Mit diesem Ersatz werden zugleich die Nachteile von Eiweissen im Krankheitsfall (Ammoniakbelastung, Glukose, erforderliche Verdauungskraft) vermieden, ohne dabei Gefahr zu laufen, den Patienten in die Auszehrung zu führen.

Ist rotes Fleisch gesund?

Rotes Fleisch ist für Menschen ohne Erkrankung ein sehr gesundes Nahrungsmittel – immer vorausgesetzt, dass die Tiere unter artgerechten Bedingungen, d.h. Grasfütterung und Freilandhaltung, gezüchtet werden. Es enthält wichtige Vitamine, wie etwa A, B12, Zink, Selen, Folsäure und sehr viel Eisen, daher hat es ja auch seine rote Farbe. Auch Kalbfleisch wäre unter natürlichen Aufzuchtbedingungen rot. Da wir aber diese unschuldigen Tiere nicht artgerecht, sondern in engen Ställen ohne Bewegung halten, werden sie anämisch – blutarm – und deshalb enthält das Fleisch von solchen krankgezüchteten Kälbern weniger Eisen und ist weiss.

Eisen ist lebensnotwendig und wichtig für die Sauerstoffversorgung. Gerade Tumorpatienten leiden häufig unter Eisenmangel. Bei Tumoren ist in der Regel immer alles anders. Prof. Ionescu hat in zahlreichen Studien nachweisen können, dass Tumorgewebe sehr häufig hohe Konzentrationen an Übergangsmetallen wie Eisen, Nickel, Chrom und Kupfer enthalten. Damit erhöht der Tumor durch Radikalenbildung, Fettoxidation und DNS-Schädigung den Nischendruck auf das gesunde Gewebe und fördert so sein Wachstum. Tumorgewebe nimmt dabei erheblich mehr Metalle auf als normales Gewebe. Während also das gesunde Gewebe unter Eisenmangel leidet, freut sich der Krebs über Eisenüberschuss. In der Vitamin-C-Hochdosis-Therapie, die Prof. Ionescu in solchen Fällen u.a. empfiehlt, nutzt man diese Akkumulation von Übergangsmetallen sogar therapeutisch. Um das Tumorwachstum nicht zu unterstützen, verzichten wir auf die Gabe von Eisen, Zink etc. sowie natürlich auch auf rotes Fleisch. Rotes Fleisch führt nicht zu Krebs, kann aber bei bestehenden Tumoren das Krebswachstum fördern. Auch Zucker ist einer der wichtigsten Nährstoffe für aggressive, schnell wachsende Tumore. Und auch über Proteine werden mithilfe der Glukoneogenese Zucker erzeugt. All das wird mit der Aminosäureformel MAP vermieden.

Wie kann man Krebs vorbeugen?

Viel wichtiger für die Krebsvermeidung als der Verzicht auf rotes Fleisch oder Schwarzwälder Schinken ist die Vermeidung von Giften und Strahlen, die Verringerung unseres kranken Zuckerkonsums, der Verzehr von Nahrung aus biologischem Anbau, die Vermeidung von Stress und nicht zuletzt auch das Trinken von reinem Wasser sowie ausreichend Bewegung an der frischen Luft zur Unterstützung der körpereigenen Entgiftung. Alles Faktoren, die davor schützen, unser Mikrobiom zu schwächen und damit Faktoren, die eine sehr grosse Bedeutung für unsere Gesundheit haben.

Mit Bewegung stärken wir nicht nur unsere Muskeln und verbessern unsere Sauerstoffversorgung, wir fördern auch unsere körpereigene Entgiftung und schützen uns so zumindest ein wenig vor der immer bedrohlicher werdenden Umweltbelastung. Dabei spielt das Trinken von sauberem und energetisch aufbereiteten Wasser eine äusserst wichtige Rolle.

Leider gibt es kaum noch reines Wasser

Die von den Behörden gemessene bakterielle Belastung lässt die Belastung unseres Wassers mit Hormonen, Medikamentenrückständen,Pestizid- oder Herbizidbelastung völlig ausser Acht. Von der energetischen Qualität von Wasser hat man allenfalls einmal aus esoterischen Zeitschriften gehört. Dabei haben russische Forscher ebenso wie der US-amerikanische Professor für Bioengineering, Gerald H. Pollack umfangreich dazu publiziert! Gemessen wird aber nur das, was opportun ist, wie etwa das Gift Glyphosat von Monsanto. Die Behörden in Deutschland reden dieses Problem in Bezug auf die Krebserregung klein, gleichzeitig wird über rotes Fleisch geschimpft.

Die von Dr. Heiz Reinwald empfohlene Kombination von regelmässiger Bewegung und ausreichendem Trinken von reinem Wasser (Fragen Sie im QuantiSana GesundheitsZentrum nach – oder gehen Sie bei den nun über 80 Trinkwasser-Tankstellen in der Schweiz vorbei, wo sie dieses wirklich saubere Wasser kostenlos als ein Menschenrecht beziehen können) trägt zu einer besseren natürlichen Entgiftung bei. Die Bewegung verbessert über die Anregung der Lymphe und des Herz-Kreislaufsystems die Fliesseigenschaften des wichtigsten Transportmittels für alle Stoffwechselvorgänge: Wasser.

Voilà – nehmen wir unsere Gesundheit selbst in die Hand!

 

Hier zum PDF: Die fatalen Folgen von Fehlinformationen und wie Krebs entsteht