Aspartam nennt sich chemisch L-Aspartyl-L-Phenyl-Alanin-Methylester oder E 951 – ein Zuckerersatzstoff mit der 200-fachen Süsskraft von Zucker. Aspartam ist weltweit in mehr als 90 Ländern in über 9000 Produkten enthalten. Das grosse Problem beim Genuss von Aspartam ist, dass es im menschlichen Körper wieder in seine Grundsubstanzen Phenylalanin (50%), Asparaginsäure (40%) und Methanol (10%) zerfällt:

  • Die erste Grundsubstanz Phenylalanin ist für Menschen, die unter der angeborenen Stoffwechselkrankheit PKU leiden, sehr gefährlich. Durch einen Mangel an dem körpereigenen Abbau-Enzym, das Phenylalanin in Tyrosin umwandelt, sammelt sich Phenylalanin im Körper an; es wird in Phenylbrenztraubensäure umgebaut. Die möglichen Folgen: verkümmertes Wachstum und Gehirnschäden. Deswegen müssen Lebensmittel mit Aspartam mit dem Hinweis «enthält Phenylalanin» versehen sein. Ausserdem verursacht ein erhöhter Phenylalanin-Gehalt im Blut einen verringerten Serotoninspiegel im Gehirn, der zu emotionalen Störungen wie z.B. Depressionen führen kann.
  • Die zweite Grundsubstanz Asparaginsäure ist noch gefährlicher. Man stellte fest, dass eine hohe Menge Asparaginsäure schwere chronische neurologische Störungen verursacht. Normalerweis verhindert die Blut-Hirn-Schranke einen erhöhten Asparagin-Spiegel im Gehirn. Diese natürliche Barriere ist allerdings bei Kindern noch nicht vollständig entwickelt. Die Sperre wird zu- dem durch extremen Konsum von Aspartam überfordert. Asparagin beginnt allmählich die Neuronen zu schädigen. Über 75% der Gehirnzellen werden geschädigt, bevor sich klinische Krankheitssymptome bemerkbar machen, z.B. hormonelle Probleme, Taubheit, Epilepsie, Alzheimer, Parkinson usw.
  • Die dritte Grundsubstanz in Aspartam ist Methanol. Diese Substanz ist mindestens genauso gefährlich wie Asparaginsäure. Nur geringe Mengen Methanol sammeln sich über einen längeren Zeitraum im Organismus und schädigen alle Nerven, vor allem die empfindlichen Sehnerven und Gehirnzellen. In Aspartam wird Methanol freigesetzt, wenn man es über 28,5°C erwärmt.

 

Die Aspartam-Überdosis

Man vermutet sogar, dass das Golfkriegs-Syndrom, mit dem viele US-Soldaten in ihre Heimat zurückkehrten, mitunter auf zu heiss gelagerte Coke-Light-Dosen zurückzuführen ist. In grossen Mengen sollten diese den Soldaten ihren Einsatz im Irak «versüssen». Der Körper baut Methanol durchaus ab, nämlich zu Formaldehyd (Formalin, chem. Methanal) und Ameisensäure (chem. Methansäure). Formalin ist ein tödliches Nervengift. Der Organismus speichert es und kann es nicht abbauen. Die geringen Mengen Formalin, die z.B. Möbel abgeben können, sind ungefährlich im Vergleich zu den Mengen bei dauerhaftem Konsum von Aspartam.

Die tägliche tolerierbare Menge von Methanol beträgt 7,8 mg/l. Ein Liter Cola-Light mit Aspartam enthält etwa 56 mg Methanol. Manche Konsumenten kommen so auf die enorme Tagesdosis von 250 mg, die 32-fache Menge des empfohlenen Grenzwertes! Symptome einer Methanol-Vergiftung sind: Kopfschmerzen, Übelkeit, Ohrensausen, Beschwerden des Verdauungstraktes, Schwindel, Müdigkeit, Gedächtnislücken, Taubheit, reissende Schmerzen in den Extremitäten, Verhaltensstörungen und Neuritis. Die bekanntesten Symptome sind verschwommenes Sehen, fortschreitende Einengung des Gesichtsfeldes, Schädigung der Netzhaut bis zur Blindheit. Eine starke Belastung durch Methanol führt zu einer rasch auftretenden Vergiftung, die zu Erblindung und zum Tod führen kann.

Immer mehr Augenärzte wissen es: Menschen können erblinden, weil sich Aspartam in der Retina, der Augennetzhaut, zu Formaldehyd umwandelt. Die Giftigkeit von Formaldehyd entspricht der von Zyanid und Arsen. Beide sind tödlich. So stellte z.B. eine Krankenschwester fest, dass bei sechs ihrer Kolleginnen – alle Vieltrinker von Cola-light – plötzlich die Diagnose «Multiple Sklerose» gestellt wurde.

Aspartam verändert den Stoffwechsel der Gehirnzellen. Dies führt zu epilepsieähnlichen Symptomen. Parkinson-Kranke haben einen verminderten Dopamingehalt, der durch Aspartam weiter gesenkt wird. Aspartam wurde ursprünglich auch als Mastmittel entwickelt, weil es das Sättigungszentrum im Gehirn ausser Funktion setzt. Gedächtnisstörungen rühren daher, dass Asparagin-Säure und Phenylalanin Nervengiftstoffe sind. Diese passieren die Blut-Hirn-Schranke und zerstören das Gehirn. Aspartam führt so auch zu einem epidemischen Anstieg der Krankheit Alzheimer.

Aspartam ist das Gegenteil eines Diätprodukts: Es fördert die Fettablagerung, da Formaldehyd in den Fettzellen gespeichert wird. Wer aspartamhaltige Getränke aus Figur-Gründen trinkt, wird kaum die erwünschten Ergebnisse sehen.

 

Bericht: Coca Cola und PepsiCo bezahlten 96 Gesundheitsgruppen

Coca Cola lightZwischen 2011 und 2015 liessen die beiden Unternehmen PepsiCo und die Coca-Cola Company insgesamt 96 US-Gesundheitsgruppen finanzi- elle Mittel zukommen, darunter der «American Diabetes Association» sowie der «Juvenile Diabetes Research Foundation». Zudem setzten sich die Konzerne mit ihren Lobbies gegen 29 Ernährungsrichtlinien ein, um die eigenen Produkte als weniger gesundheitsschädlich darzustellen als sie sind. (-)

In den vergangenen zwei Jahren investierte die American Beverage Association (ABA) viele Millionen in den Kampf gegen neue Gesetze, die eine Besteuerung und Kennzeichnung zuckerhaltiger Getränke vorsahen. Die ABA ist eine der grössten Lobbygruppen der Limonadenindustrie. Im vergangenen Jahr wurde Coca-Cola beschuldigt, viel Geld in irreführende Forschung zu pumpen. Im November des vergangenen Jahres verkündete die US-Gesundheitsbehörde Food and Drug Administration (FDA), dass US-Bürger nicht mehr als 50 Gramm Zucker täglich in Form von Speisen und Getränken zu sich nehmen sollten, was weniger ist als in 0,5 Litern Cola. Die WHO empfiehlt sogar, nicht mehr als 25 Gramm pro Tag zu konsumieren.

Quelle: Gegenfrage.com