Antioxidantien sind sog. Radikalfänger

Was Sie hier erwartet:

  • Was sind Antioxidantien und wie können wir uns damit versorgen?

  • Warum brauchen wir Schutz gegen Zell-Alterung und -Degeneration?

  • Welche und wieviele Antioxidantien brauchen wir?

Was sind Antioxidantien?

Antioxidantien sind Substanzen, die zur Neutralisation von Oxidantien (= plus-geladene Freie Radikale) ein Elektron (minus-geladen) abgeben können. Man nennt Sie auch„Radikalfänger“. Um Kettenreaktionen (Elektronenkaskaden) zu vermeiden sind natürlich Substanzen mit Elektronenüberschuß ideal. Diese Eigenschaft des Elektronenüberschusses erfüllt lediglich der aktive Wasserstoff (minus-geladen). In natürlichen Vorkommen ist dieses Molekül jedoch sehr flüchtig.

Neue technologische Verfahren ermöglichen heute aber die Herstellung spezieller Silizium-Kolloide, welche hydrogenisiert werden können und unterstützen, daß Wasserstoffatome jeweils ein zusätzliches Elektron stabil, aber lose anbinden können. Bei Abgabe dieses zusätzlichen Elektrons wird das Freie Radikal befriedet und der Aktiv-Komplex reagiert zu simplen stabilen Wasserstoffatomen, deren Protonen und Elektronen im Zellstoffwechsel (siehe ATP-Bildung) ohnedies dringend benötigt werden.

Warum brauchen wir Schutz gegen Zell-Alterung und -Degeneration?

Die Notwendigkeit antioxidativer Ernährung stammt schon aus der Frühgeschichte der Evolution. Wissenschaftler gehen davon aus, dass antioxidativer Schutz als Abwehrsystem gegen Freie Radikale notwendig wurde, als Lebensformen begonnen haben, den schützenden Lebensraum „Wasser“ zu verlassen. Ab diesem Zeitpunkt waren Lebewesen der direkten Einwirkung von Luftsauerstoff und Lichtstrahlung ausgesetzt – Katalysatoren zur Entstehung Freier Radikale.

Der Organismus ist sicher in der Lage ein Gleichgewicht zwischen Oxidation und Antioxidation herzustellen, solange er in einer intakten und millieu-balancierten Umwelt lebt.

Unter heutigen Umständen ist dieses Gleichgewicht nicht immer mehr gewährleistet:

  • Wir leben unter stetig steigenden Umweltbelastungen, wie Luft- und Wasserverschmutzung, Strahlenbelastung und Elektrosmog, Chemikalien, Textil- und Wohnraumgifte, uvm..
  • Wir ernähren uns fehl und mangelhaft. Die Nährstoffverluste unserer industriellen und prozessierten Lebensmittel sind alarmierend. Dazu kommen über 500 Lebensmittelzusatzstoffe. Viele Menschen essen säureüberschüssig, zuckerlastig und zu hastig.
  • Wir leben ständig im Stress: Streß im Beruf, im Alltag, in der Familie, im Verkehr, ja sogar vor dem Fernseher.
  • Wir leben immer länger. Urmenschen wurden nur 20-25 Lebensjahre, Menschen im Industriezeitalter ca. 40 Jahre alt. Sie waren i.d.R. an akuten Krankheiten gestorben bevor sich die Folgen von Zelldegeneration und Schädigung durch Freie Radikale oder Toxinanreicherung auswirken konnten. Mit der heutigen Lebenserwartung von 70-90 Jahren laufen die antioxidativen Ressourcen des Körpers Gefahr zu erschöpfen.

Nach Meinung von Wissenschaftlern könnten Menschen ca. 690 (Ness/Williams) oder sogar ca. 800 Jahre (Pearson/Shaw) alt werden, wenn nicht äußere Einflüsse und Belastungen unsere Zellen altern, degenerieren und absterben ließen.

Dr. Alexis Carrel

Dr. Alexis Carrel, der Entdecker des Vitamin C, erhielt den Nobelpreis für seine Forschungen, mittels derer er in der Lage war, die Zellen eines Hühnerherzens 34 Jahre lang am Leben zu erhalten. Carrel sagte: “Die Zelle ist unsterblich. Es ist nur die Flüssigkeit, die sie umgibt, die degeneriert. Erneuere diese Flüssigkeit regelmäßig, gib der Zelle, was sie für ihre Ernährung braucht, und der Fluss des Lebens könnte für alle Zeiten weitergehen.”

Dr. Patrick Flanagan

Dr. Patrick Flanagan schreibt: “Alle Symptome des Alterns sind auf die eine oder andere Art begleitet von einer langsamen Dehydrierung unserer lebenden Gewebe, begleitet von oxidativen Schäden durch Freie Radikale“.

Wie können wir uns mit Vitalstoffen versorgen?

Wir können davon ausgehen, dass die Nährstoffaufnahme von Frühmenschen ursprünglich aus gehaltvoller, vitamin- und mineralstoffreicher Rohkost bestanden hatte. So schreibt Friedrich Reuss – vereidigter Sachverständiger in Ernährungsfragen: „Eine Nahrungsergänzung, die nur die Mikronährstoffe einer einzigen Steinzeit-Mahlzeit enthält, wäre nach heutiger Sicht von Behörden bereits ein apothekenpflichtiges Arzneimittel.“ (BioPress 27/2001).

Die Entdeckung und Nutzung des Feuers ist wohl ein großer Schritt in der menschlichen Entwicklung, aber wohl um den Preis, dass wir immer mehr gekochte Nahrungsmittel zu uns nehmen. Beim Kochvorgang werden die natürlichen Antioxidantien wie Vitamine oder gar minus-geladene Wasserstoffionen zerstört.

Zahlreiche Antioxidantien in Obst und Gemüse

Obst und Gemüse, vor allem Knoblauch, Blaubeere, Kohl, Brokkoli, Süßholz, Ingwer, Tee, Kaffee, Kerbel, Petersilie, Zwiebel, Zitrusfrüchten, Leinsamen, Vollreis, Tomaten, Traubenkernöl, Rosmarin, Minze, Gurke, Spargel, Basilikum und Kakao aus extensivem Anbau (also nicht aus industrieller Massenproduktion) enthalten in roher Form zahlreiche Antioxidantien, die dazu beitragen können unser Schutzsystem aufrecht zu erhalten, wenn Sie in genügender Menge aufgenommen werden würden. Als die wichtigsten Antioxidantien kennen wir die Vitamine C und E, Vit. B-Komplexe, Provitamin A, den Mineralstoff Selen sowie sekundäre Pflanzenstoffe (Polyphenole, Bioflavonoide).

Unser Körper kann auch selbst über Glutathion, Proteinvorstufen wie Transferrin, Albumin, Coeruloplasmin, Hämopexin und Haptoglobin sowie über die Bildung verschiedener antioxidativer Enzyme, wie Superoxiddismutase (SOD), Glutathionperoxidase (GPX) oder Katalase eigene Soldaten zur Radikalenabwehr aufstellen.

Aber selbst wenn wir uns überwiegend von Rohkost ernähren würden, wäre heute der gestiegene Bedarf in unserer stress- und leistungsorientierten Gesellschaft aufgrund der Nährstoffverluste nicht mehr zu erbringen. Nicht nur Erhitzen und Kochen bringt Nährstoffverluste mit sich, sondern auch industrielle Erzeugung und Weiterverarbeitung, unreife Ernte sowie Transport- und Lagerzeiten. Enthaltener, natürlicher minus-geladener Wasserstoff, wird beispielsweise bereits bei Kontakt mit einem Metallmesser oder Edelstahltopf entladen und ist damit verloren.

Der Bedarf wird gerne unterschätzt …

Die DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V.) hält den täglichen Verzehr von 250g Gemüse, 75g Rohkost und ca. 250g Obst, idealerweise verteilt auf fünf Mahlzeiten, für ausreichend.

Dr. Anselm Budweg, Orthomolekularmediziner, kommentiert diese Empfehlung wie folgt: „Die DGE empfiehlt Mindestwerte an Mikronährstoffen, die jeder Mensch zu sich nehmen sollte, um keine klassischen Vitaminmangelerkrankungen wie Skorbut, Beri-Beri oder Pellagra zu bekommen. 30 bis 60mg Vitamin C reichen aus, um Skorbut zu vermeiden, schützen aber kaum gegen Freie Radikale, die die Gene schädigen, zu Verschleißerscheinungen und schlimmstenfalls zu Tumoren führen können. Für eine präventive, prophylaktische oder gar therapeutische Wirkung müssen allerdings ganz andere Dosierungen gewählt werden.“ Und weiter: „ Bei der Bekämpfung der Freien Radikale werden die Anti-Oxidantien im Körper aufgebraucht – also ist der Organismus zum Schutz vor Krankheiten auf eine regelmäßige Zufuhr der zellschützenden Anti-Oxidantien angewiesen.“

Auch der zweifache Nobelpreisträger Linus Pauling kommt zu diesem Schluß. Er empfiehlt, eine vitaminreiche Kost durch die Einnahme zusätzlicher Antioxidantien zu unterstützen. Zahlreiche wissenschaftliche Studien haben mittlerweile Prof. Paulings Konzept untersucht und bestätigt: Unter anderem haben sie gezeigt, dass eine gute Versorgung bzw. Ergänzung mit Antioxidantien eine Senkung der Krebs-Neuerkrankungsrate von bis zu 50% bewirken kann.

Brauchen wir verschiedene Antioxidantien?

Es gibt aber kein „Super-Antioxidans“, welches alle anderen Antioxidantien ersetzen könnte. Verschiedene Antioxidantien erfüllen spezifische Aufgaben im Körper. Wir können uns die Aufgaben im Körper vorstellen wie auf einer Baustelle: es werden Maurer, Dachdecker, Fliesenleger, Installateure, Elektriker benötigt. Daher ist eine ausgewogene, abwechslungsreiche und möglichst rohe Kost besonders zu empfehlen, damit möglichst viele und verschiedene Mikronährstoffe zugeführt werden.

Die bekanntesten natürlichen Antioxidantien sind z.B. enthalten in

  • Vitamin A: in Orangen, Karotten, Spinat, Kalbsleber, Honig, Vollmilch, Butter, Eigelb
  • Vitamin C: in Zitrusfrüchten, schw. Johannisbeere, Guave, Papaya, Brokkoli, grüne Paprika, Grüntee
  • Vitamin E: Getreide, Nüsse, Samen, Pflanzenöle, Milch, Eier, Avocado, Spinat
  • Selen: Kokosnüsse, Para- und Erdnüsse, Ölfrüchte, Fisch, Meeresfrüchte, Vollkornbrot, Pilze
  • Polyphenole: in Apfelbeeren, roten Trauben, ebenfalls als Rotwein oder Sherry, Granatapfel Ginkgo, Tee, Zitronenmelisse.
  • Flavonoide: in vielen pflanzlichen Lebensmitteln wie Zitronen, Weintrauben, Tee, Kakao
  • Minus-geladener Wasserstoff: in frischem Obst und Gemüse, frischem Quellwasser

Gerade der minus-geladene Wasserstoff ist, wie wir schon wissen, sehr flüchtig. Alleine Metallberührungen oder der Kontakt mit Luftsauerstoff lassen diese hoch aktive Verbindung vorzeitig abreagieren. Durch spezielle Technologie ist es gelungen, den aktiven Wasserstoff durch eine kolloidale Einbindung in Mineralstoff-Microcluster stabil und für eine Nahrungsergänzung verfügbar zu machen.

Aktiver Wasserstoff

Aktiver Wasserstoff hat besondere Eigenschaften und ist daher ein Antioxidans der Superlative. Die enthaltenen minus-geladenen Wasserstoffionen liefern freie Elektronen, die Freie Radikale sofort befrieden können ohne dass das verbleibende Wasserstoffatom selbst radikal wird. Das bedeutet einen sofortigen Stopp der schädigenden Elektronenkaskade. Zudem ist minus-geladener Wasserstoff winzig klein, also niedermolekular und zellwandgängig. Aktiver Wasserstoff kann im Körper also überall hin gelangen. Der große Elektronenüberschuss kann auch beschädigte Vitamine und andere Antioxidantien regenerieren und dadurch den Status an verschiedenen Mikronährstoffen im Körper verbessern.