ERNÄHRUNGSMEDIZIN + KETOGENE DIÄT

 

Es sind vor allem drei Faktoren, die für die Genese und die pandemische Zunahme an chronischen und chronisch degenerativen Erkrankungen bis hin zu Krebs in den letzten 150 Jahren verantwortlich sind:

(1)   Lifestyle: Ernährungsweise (Western Diet) und Bewegungsmangel
(2)   Zunahme an Umweltbelastungen (Toxine, elektro-physikalischer Streß, digitale Demenz)
(3)   Zunahme an emotionalem Streß.

Wenn man so will, kann man diese Trias der Lifestyle bedingten Genese chronischer Krankheiten auch unter dem Oberbegriff Streß zusammenfassen (physisch und emotional). Aus dieser seit langem bekannten und nach wie vor richtungsweisenden Bestandsaufnahme, die gleichwohl diagnostisch und therapeutisch in der Mainstream Medizin kaum zur Kenntnis genommen wird, ergibt sich konsequenterweise auch die Therapiereihenfolge: Ernährungsumstellung und Entgiftung (körperlich und seelisch) sowie tägliche artgerechte Bewegung. Eine Ernährungsumstellung muß daher zwangsläufig das Fundament nicht nur jeder Gesundwerdung, sondern auch jeder Gesundhaltung selbst sein, denn ohne ausreichende Substratversorgung und Streßreduzierung kann z.B. auch die Entgiftungsfähigkeit des Organismus nicht optimal funktionieren. Wie sehr gerade Ernährung von Bedeutung ist, zeigt nicht zuletzt die erfolgreiche Anwendung z.B. einer Reduktions- und Rotationsdiät bei Atopikern.

Das ganzheitliche Stoffwechselprogramm dr. reinwald metabolic regulation ® basiert auf einer ketogenen Ernährungsweise. Im Vordergrund stehen die Wiederherstellung des Fettstoffwechsels (insbesondere die Ketolysefähigkeit des Gehirns), die Reduzierung der Glukoselast sowie eine optimale Proteinversorgung mit den Besonderheiten von Master Amino Acid Patten (MAP ®). Auf die Bedeutung von verdeckter Insulinresistenz und kompensierender Hyperinsulinämie als Wegbereiter chronischer Erkrankungen hat in den 1980er Jahren schon der US-amerikanische Endokrinologe Dr. Gerald Reavens hingewiesen. Inzwischen sieht sich die Ernährungsforschung mit Bezug auf Fette und Proteine einem Paradigmenwechsel gegenüber. Kohlenhydrate und raffinierte Zucker rücken zurück ins Rampenlicht, während die Fette weitestgehend rehabilitiert sind. Die ketogene Ernährungsweise erlebt seit Ende der 1990er Jahre eine weltweite Renaissance, da sie sich neueren Studien zufolge auch bei Erkrankungen wie z.B. Krebs, Alzheimer, Parkinson und anderen neurologischen Erkrankungen, ja sogar bei Akne, als zielführend erweist. In der hyperketogenen Variante, d.h. mit stärker erhöhten Ketosespiegeln als in der Nutritional Ketosis, ist sie als therapeutische Form die Diät der Wahl bei Diabetes und kanzerogenen Prozessen.

Mithilfe von MAP ® können wir die Vorteile sowohl der Nutritional Ketosis als artgerechte Ernährungsweise als auch der therapeutischen Intervention über eine hyperketogene Ernährung auf einfache Weise signifikant steigern, da MAP® nahezu keine Stickstoffabbaugifte und Glukose aus dem Nahrungsproteinstoffwechsel liefert und so selbst leber- und niereninsuffiziente Menschen davon profitieren.

Die zweite tragende Säule von dr. reinwald metabolic regulation ® ist die begleitende Entgiftung und erhöhte Substratbereitstellung während einer Ernährungsumstellung. Beim Abbau von Körperfett, aber auch beim Umbau einer schlechten Körperfettkomposition bei schlanken Menschen, die zu wenig Protein essen oder sich zu wenig bewegen, werden über die Umwelt erworbene und eingelagerte Toxine freigesetzt, deren Virulenz man therapeutisch begegnen muß.

 

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Hier ein Buchauszug:

 

Ernährung

Unsere Ernährung sollte so wenig wie möglich Zucker und Kohlenhydrate beinhalten. Gemeint sind neben Einfachzuckern vor allem die Vorsicht gegenüber versteckten Zuckern in Softgetränken und sonstigen Zutaten etc.. Dies beinhaltet aber auch die Zurückhaltung ge- genüber den am weitesten verbreiteten Grundnahrungsmitteln wie Reis, Getreide, Nudeln, Brot oder Kartoffeln. Sie werden leider zu oft vergessen, weil viele nicht wissen, dass Kohlenhydrate durch den Verdauungsprozess zu Zuckern aufgespalten werden. Das Gleiche gilt für billige pflanzliche Öle die reich an Omega-6-Fettsäuren sind. Dazu gehören z.B. Sonnenblumenöl, Distelöl, Maiskeimöl sowie selbstver- ständlich Margarine. Am Ende des Büchleins finden Sie Tabellen für die verschiedenen Fette und Öle an denen Sie sich orientieren können.

Ketogene ErnährungEs sollten natürliche und möglichst unbehandelte Lebensmittel wie Fleisch aus Freilandhaltung und biologischer Fütterung, Fangfisch (kein Farmfisch) sein. Dazu Bio-Gemüse, Bio-Obst aus naturnahem Anbau, Nüsse und Samen sowie tierische Fette. Der Niedrig-Fett-Wahnsinn muss ein Ende haben. Es muß uns klar sein, dass die Kombination von Fett und Kohlenhydraten eine völlig andere Reaktion im Körper hervorruft als die Kombination von Fett und Proteinen. Während bei der ersteren der hohe Zuckeranteil den Fettstoffwechsel zerstörerisch in den Abgrund zieht, insbesondere, wenn man nach dem Essen ruht und sich nicht bewegt, hat die zweite Kombination eine positive Konsequenz: sie führt zu einer gesunden Stoffwechselreaktion, da in erster Linie die Fettverbrennung aktiviert wird, bei moderater Zuckerzufuhr über die Glukoneogenese. Fett mit Rösti, Butter mit Brot … das geht gar nicht bzw. nur dann, wenn anschließend die Bewegungsleistung hoch ist und der gefährliche Zucker sofort verbrannt wird, wie das bei den Bauern zu Großmutters Zeiten noch der Fall war, die auf den Feldern hart arbeiten mussten. Andernfalls wandeln wir diesen Zuckerü- berschuss kurzfristig sofort in Fett, langfristig mit großer Wahrscheinlichkeit in eine Insulinresistenz um… und, und, und… die Spätfolgen dieser fehlgeleiteten Entwicklung für unsere Gesundheit habe ich versucht ein wenig aufzuzeigen.

Die nachfolgende Ernährungspyramide veranschaulicht diese Hierarchie für Sie. Dabei sollten Sie keinesfalls sklavisch und in Angst nur noch nach Lebensmittellisten leben, sondern durchaus auch ab und an der Lust frönen. Immer aber in dem Bewußtsein der Worte, die uns wieder einmal der berühmteste Schweizer Arzt, Paracelsus, mit auf den Weg gegeben hat: »Die Dosis macht das Gift«.

Ernährungspyramide

 

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